100 Jahre BMW Eine Zeitreise durch 100 Jahre Freude am Fahren

100 Jahre Dynamik, Sportlichkeit und Emotionen auf zwei bis vier Rädern - Grund genug für eine Zeitreise durch ein Jahrhundert BMW in Bildern. Und: Was die Bayern in den nächsten 100 Jahren zu tun haben.

„Freude am Fahren“ gehört nicht nur in deutscher Sprache zu den bekanntesten Marketingsprüchen in der Automobilwelt. Geht es um Dynamik, Sportlichkeit und Emotionen auf zwei bis vier Rädern, gibt es seit den späten 60er-Jahren abseits von Porsche nur drei Buchstaben: BMW – Bayrische Motoren Werke. Zahllose Erfolgsmodelle sicherten BMW satte Erträge für Aktionäre und insbesondere die seit den einschneidenden 60ern allgegenwärtigen Inhaberfamilien Klatten und Quandt. BMW profitierte mehr als die meisten anderen Autohersteller über die Jahre von einer ruhigen Hand der Führungspersonen, soliden Finanzgebaren und einem vorausschauenden Händchen für neueste Fahrzeugtrends.

Auf der Suche nach dem Weg in die Zukunft

Im Jahre 100 seit Firmengründung am 7. März 1916 ist die BMW Group auch der Suche nach einem glorreichen Weg in die Zukunft. Groß ist die Gefahr, im Jubiläumsjahr vom Stuttgarter Hauptkonkurrenten Mercedes-Benz übertrumpft zu werden. Doch längst geht es um mehr als neue Autos, sondern um mobile Dienstleistungen und die Zukunft der individuellen Fortbewegung.

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Dabei haben die Bayern ihre Kernwerte mit sportlich positionierten Fahrzeugen inklusiv Hinterradantrieb und Reihensechszylinder in den vergangenen Jahren durchaus erfolgreich mit Familienvans und Nischenmodellen verwässert. Ein immer größer werdender Anteil des Modellportfolios ist mit Front- oder Allradantrieb unterwegs und die legendären Reihensechszylinder stehen in Zeiten von kleinen Hubräumen und elektrischen Teilantrieben nur noch am Rande des Antriebsportfolios.

Auch wenn sich die Verkaufszahlen der milliardenschwer entwickelten i-Modelle in Grenzen halten, hat sich BMW seine sportlichen Gene über nahezu alle Modellreihen bewahren können. Kern der Marke sind jedoch nicht mehr nur 3er und 5er, sondern in Sachen Image mehr denn je i3 und i8 sowie in Sachen Absatz die volumenstarken X-Modelle der Baureihen X1 bis X6.

Es fehlt an echten Ikonen im Portfolio

Für die nächsten Jahre ist die Agenda üppig gefüllt. Dabei steht mehr denn je die Positionierung der drei Automarken BMW, Mini und Rolls-Royce, die Besinnung auf sportliche BMW-Kernwerte sowie die Erkennung neuer Modelltrends im Vordergrund. Dabei immer fest im Blick: die rechten Modelle für die höchst unterschiedlichen Massenmärkte in Asien, Europa und den USA anzubieten. Und ein paar mehr echte Ikonen dürften es ruhig sein, denn daran fehlt es gerade im Vergleich zum Jahrhundertrivalen Daimler im Portfolio. Viel mehr als 328, 2002 oder Z8 hat es da nicht gegeben. Es gibt also viel zu tun für nächsten hundert Jahre!

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