Auto Neuer Versuch: So will Mercedes die Marke Maybach wiederbeleben

Maybach galt einst als Synonym für Luxusautos. Doch 2012 ließ Mercedes mangels Nachfrage das letzte Modell vom Band laufen. Jetzt starten die Stuttgarter einen erneuten Anlauf, den Namen Maybach wiederzubeleben - als Submarke für die S-Klasse-Modelle.

Eigentlich hat Mercedes mit der Marke Maybach bislang eher schlechte Erfahrungen gemacht: Mit dem Maybach 57 und dem Maybach 62 wollten die Stuttgarter Autobauer vor zwölf Jahren an einstige Erfolge der Luxusmarke anknüpfen. Doch das ging gründlich daneben – mangels Nachfrage.

Mercedes stampfte die Produktion seiner Maybach-Modelle ein. Doch nach kurzem Dornröschenschlaf wird Maybach als Submarke von Mercedes jetzt wieder aufgelegt – mit grenzenlosem Luxus und einem Aushängeschild, das einflussreicher nicht sein könnte: der S-Klasse. So soll das erste Modell Mercedes-Maybach S 600 heißen.

Mit Details zum neuen Super-Benz hält sich Mercedes bisher noch zurück. Fest steht jedoch, dass er insbesondere Luxus und Platz im Überfluss bieten wird, während für den standesgemäßen Vortrieb in den Metropolen dieser Welt der doppelte aufgeladene Zwölfzylinder des Mercedes S 600 mit deutlich mehr als 600 PS sorgen wird. Im Gegensatz zu dem elegant, aber überaus barocken Maybach von einst wird sich das Design weitgehend an der jeweils aktuellen S-Klasse orientieren.

Panzerversionen sollen dafür sorgen, dass sich auch Präsidenten und Staatsoberhäupter wohl behütet mit einem Mercedes-Maybach S 600 schmücken können. Und wann kommt der neue Luxus-Wagen auf den Markt? Das steht bislang noch nicht fest. Auf den Automessen in Los Angeles und Guangzhou soll der Mercedes-Maybach aber bereits Ende November offiziell präsentiert werden.

std/press-inform

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