Auto Frühlingsgefühle im Auto: Das kann das Audi S3 Cabrio

Macht Frühlingsgefühle: das Audi S3 Cabrio.

Macht Frühlingsgefühle: das Audi S3 Cabrio.© press-inform

Sportwagen, Allradler, Winterauto, Cabrio: Das Audi S3 Cabrio will ein Alleskönner sein, der zu jeder Jahreszeit das Herz höher springen lässt. Was die Allzweckwaffe aus Ingolstadt wirklich bietet: ein Praxistest.

Im Frühling an den sonnigen Gardasee, im Sommer ins beschauliche Chiemgau und im Winter zum Skifahren nach Sterzing – natürlich alles mit einem einzigen Auto: So läuft es beim Fahrer des Audio S3 Cabrios – zumindest, wenn es nach dem Willen der Ingolstädter Marketingverantwortlichen geht.

Die sportliche Mischung aus Cabriolet und Allradantrieb ist nach wie vor eine Seltenheit im lückenarmen Fahrzeugportfolio der Premiumhersteller. Hier glänzen allenfalls offene Allradversionen wie Audi A5, BMW 3er, Bentley Continental oder BMW 6er jeweils ein paar Klassen darüber mit ähnlichen Einsatzmöglichkeiten. Wer unter 50.000 Euro ausgeben mag oder muss, schaute bisher in die Röhre.

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Damit ist jetzt Schluss, zumindest wenn man sich einen tiefen Griff in die Aufpreistüte erspart. Das Audi S3 Cabrio will diese Allzweckwaffe sein, die zu jeder Jahreszeit das Herz springen lässt. Sportwagen, Allradler, Winterauto, Cabrio, Wochenendcruiser, Einkaufswagen und Alltagsfahrzeug – der S3 ist alles in einem. Und das für einen Preis von 48.500 Euro. Kein Schnäppchen, aber eben jede Menge Einsatzmöglichkeiten für’s Geld.

Dach öffnet in flotten 18 Sekunden

Sein Design beeindruckend nicht mit großer Extravaganz, doch die sehenswerte Optik des Audi A3 Stufenhecks findet sich auch in der offenen Version mit S-Vitaminspritze wieder. Hinten können zumindest auf kürzeren Strecken Erwachsene sitzen. Auf der Fahrt ins Wochenende sollte man zu jeder Jahreszeit jedoch Milde walten lassen: Wirklich bequem ist es in Reihe zwei nicht. Aber man könnte unbequemer reisen und das 4,43 Meter lange Audi S3 Cabrio ist kaum als Familienauto, sondern eher als mobile Singlebörse oder Partnersportler gedacht.

Der vordere Innenraum des Audi S3 Cabrio.

Der vordere Innenraum des Audi S3 Cabrio.© press-inform

Wie es sich für ein Cabrio gehört, öffnet und schließt das Dach, in drei Farben erhältlich, in flotten 18 Sekunden bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Die Sportsitze des Audi S3 Cabrio sehen ebenso wie der gesamte Innenraum nicht nur prächtig aus – sie fühlen sich auch wertig an und man sitzt überaus bequem.

Wenn schon das Doppelkupplungsgetriebe serienmäßig an Bord ist, fragt man sich allerdings wieso es die Schaltwippen in der 50.000-Euro-Liga nicht in den alles andere als opulenten Serienumfang geschafft haben. Die gehören hier an sich nämlich ebenso dazu wie Sportsitze, Edelstahlpedale und die vierflutige Auspuffanlage.

Von null auf 100 in 5,4 Sekunden

Der offene Audi S3 bietet das, was auch ein ganz normales A3 Cabrio bietet, hat nur deutlich mehr Pfeffer unter der Haube. Der zwei Liter große Turbo-Direkteinspritzer ist im Volkswagenkonzern mittlerweile in fast allem drin, was fahren kann. Im S3 Cabrio leistet er 221 kW / 300 PS und ein maximales Drehmoment von beeindruckend wohlig brabbelnden 380 Nm Drehmoment zwischen 1.800 und 5.500 U/min. 0 auf Tempo 100 stürmt der Allrad-S3 in beachtlichen 5,4 Sekunden. Der Normverbrauch von 7,1 Litern geht in dieser Leistungsklasse in Ordnung.

Während es offen ganz schön bläst, zeigt sich das Geräuschniveau bei geschlossenem Verdeck überaus zurückhaltend. Hier leistet das mehrlagige Dach ganze Arbeit. Wer die Rückbank umlegt und den Laderaum von 320 Liter (bei offenem Dach 245 Liter) deutlich nach vorn erweitert, dem muss vor seinem nächsten Winterurlaub nicht Bange sein. Das Audi S3 Cabrio passt auch in die kalte Jahreszeit.

Dem Vortrieb sind Dank variabler Kraftverteilung zwischen beiden Antriebsachsen kaum Grenzen gesetzt. So dynamisch oder kraftvoll es der Pilot herausfordert, donnert der im Grenzbereich betont untersteuernde Allradler Bergpässe hinauf oder cruist locker an der Ostküste des Gardasees entlang.

Das Sportfahrwerk lässt sich per Druck auf den Fahrprogrammschalter im Gleichklang mit Gasannahme, Lenkung und Getriebekennlinie schärfer schalten. Der Komfortmodus ist die beste, weil ausgewogenste Wahl. Wer es allzu dynamisch angehen lässt, spürt schnell, dass der umtriebige Bikini-Sportler mehr als 1,6 Tonnen auf de Waage bringt, schaltet in Gedanken einen Gang zurück und genießt die Sonne. Zu welcher Jahreszeit auch immer.

Hinweis: Dem Redaktionsbüro press-inform werden Autos häufig kostenfrei vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

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