"Spectre" Die spektakulärsten Autos aus dem neuen „James Bond“

Im neuen James-Bond-Film wird 007 von grimmigen Bösewichten in gefährlichen Autos gejagt. Die spektakulärsten Fahrzeuge in Bildern - und 8 spannende Fakten rund um die Autos in „Spectre“.

Auto-Doubles für die Stunts

Allein vom Hybrid-Supersportwagen Jaguar C-X75 wurden für „Spectre“ sieben Exemplare gebraucht: zwei Hybrid-Modelle und fünf mit einem V8-Motor. Die sind in den halsbrecherischen Stunt-Fahrten zu sehen. Auch von den anderen Autos mussten mehrere hergestellt werden – und noch einmal die wichtigsten Ersatzteile, um sie sofort wieder einsatzbereit zu machen. Schließlich werden die einzelnen Szenen nicht in der chronologischen Reihenfolge gedreht. „Man fängt nicht mit einem nagelneuen Auto an und hört mit einem kaputten auf. Das geht kreuz und quer“, erklärt Neil Layton, der im Filmteam verantwortlich für die Filmfahrzeuge ist. Bis die Szene im Kasten ist, müssen immer zwei perfekte Autos bereitstehen, während die anderen vorbereitet werden.

15 Sätze Reifen für eine Szene

Damit die rasanten Verfolgungsjagden perfekt inszeniert werden können, ist eine minutiöse Vorbereitung unabdingbar – immerhin steht das Leben der Stunt-Leute auf dem Spiel. Um einen spektakulären Drift vor dem Vatikan optimal hinzubekommen, untersuchte man den Asphalt und stimmte das Auto darauf ab. Ganz wichtig waren die Reifen. „15 Sätze mussten bereitliegen. Denn die Autos haben Reifen gefressen, das glauben Sie nicht“, erzählt David Fairbairn, der für Jaguar die Autos präpariert.

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Überschlag mit Stickstoffkanone

Vom Jaguar C-X75 baute Laytons Team eine Replika, die in den Ausmaßen dem Original entsprach. Damit konnte alles simuliert werden – auch ein Überschlag, für den eine unter das Auto montierte Stickstoff-Kanone abgefeuert wird und dann das Auto auf Knopfdruck herumwirbelt.

Ein breiterer Sitz für den Bösewicht

Der Jaguar C-X75 ist ein Sondermodell: „Wir mussten für den Wrestler Dave Bautista, der einen Bösewicht spielt, extra den Sitz verbreitern“, erzählt David Fairbairn. Kein Wunder: Der Bodybuilder und Wrestler ist 1,98 Meter groß und wiegt weit über 100 Kilogramm.

Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Mit einem aufgemotzten Land Rover Defender  jagen die Schurken den smarten britischen Agenten durch die österreichischen Alpen über Stock und Stein. Der Defender hat schon im letzten 007-Streifen Skyfall mitgewirkt und wurde für „Spectre“ aufwendig umgebaut: Bilstein-Dämpfer sowie jeweils ein Vorderachs- und Hinterachs-Sperrdifferential sorgen für Traktion. Monströse Stollenreifen, ein hochgesetztes Fahrwerk und mehr als 180 PS machen aus dem Off-Road-Klassiker einen Killer auf vier Rädern.

Fehler auf dem Nummernschild

Der Defender hat ein „IL“ für Innsbruck Land auf dem Nummernschild. Das stimmt mit den Drehorten überein – was aber nicht passt, ist das Wiener Stadtwappen daneben. Dieser Fehler ist mit Absicht passiert und wird einige Youtube-Nerds erfreuen. Denn so ist sichergestellt, dass es kein echtes Nummernschild mit diesem Code gibt und sich die Filmcrew der Urkundenfälschung schuldig machen könnte.

Die perfekte Lackfarbe

Die Filmcrew ließ Proben des Lacks ans Set fliegen, um die perfekte Farbe für die Szene, das Licht und den Drehort zu definieren. Der Regisseur Sam Mendes kümmerte sich um jedes Detail, sogar um das Profil der Reifen.

Helden-Autos und Stunt-Autos

„Es gibt Helden-Autos und Stunt-Autos“, erklärt Neil Layton. Helden-Autos allerdings nicht nur die, mit denen James Bond unterwegs ist. So nennen die Leute beim Film die Fahrzeuge, die den Schauspieler beim Einsteigen zeigen – und die müssen vor allem optisch perfekt sein.

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