Auto Neuer AMG GT: Mit diesem Flitzer will Mercedes auf den Sportwagen-Thron

Mit dem Mercedes AMG GT will Daimler im klassischen Sportwagensegment Fuß fassen - und Porsches Klassiker, den 911er, angreifen. Der neue Flitzer dient Daimler auch als Labor für neue Technologien.

Der Autohersteller Daimler will Porsche mit einem neuen Sportwagen angreifen. „Wir wollen in dem Segment auf dem Podium stehen“, sagt Mercedes-AMG-Chef Tobias Moers. Der AMG GT gilt unter Experten als Konkurrent zu Porsches 911. „Wir sehen uns da eher im klassischen Bereich“, bestätigte Moers.

Der in dieser Woche vorgestellte AMG GT ist erst der zweite komplett in Eigenregie entwickelte Sportwagen der ansonsten als Tuning-Sparte bekannten Daimler-Tochter.


Bildergalerie: Das kann der Mercedes AMG GT


Der neue Sportwagen dient Daimler auch als Labor für neue Technologien: Die Karosserie ist zu mehr als 90 Prozent aus Aluminium gefertigt. Gebaut wird der gut 500 PS starke Sportwagen in Daimlers größtem Pkw-Werk in Sindelfingen auf der Montagelinie des ausgelaufenen Flügeltürer SLS.

Ein Absatzziel für den AMG GT, der im März 2015 für 97.000 Euro ohne Mehrwertsteuer auf den deutschen Markt kommt, nannte Moers nicht. AMG sei aber in der Lage, eine vierstellige Zahl im Jahr zu produzieren.

Karosserie zu 90 Prozent aus Aluminium

Der Größenunterschied zum Rivalen aus Zuffenhausen ist allerdings deutlich: Porsche hat nach Angaben eines Sprechers des Sportwagenbauers in diesem Jahr bis August bereits rund 20.500 Stück seines Klassikers 911 an Kunden ausgeliefert. Mercedes AMG kam nach den Worten von Moers mit allen seinen Modellen auf einen Absatz von mehr als 23.000 Autos. Ende 2014 sollen es mehr als 40.000 sein – nach 32.000 verkauften Autos im Vorjahr.

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