Typklassen Auto 2017 Bei diesen Autos ändert sich die Typklasse in der Kfz-Versicherung

Jedes sechste Auto wird bei den Typklassen für die Haftpflichtversicherung fürs Auto hochgestuft - auch der Mercedes GLA 200.

Jedes sechste Auto wird bei den Typklassen für die Haftpflichtversicherung fürs Auto hochgestuft - auch der Mercedes GLA 200.© Daimler AG

Bei jedem dritten Auto ändern sich die Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung – ein wichtiger Faktor für die Beitragshöhe. Welche Modelle in höhere oder niedrigere Klassen rutschen.

Bei rund einem Drittel (32 Prozent) der versicherten Autos ändern sich die Einstufungen in die Typklassen der Kfz-Haftpflichtversicherung. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Dienstag mit. Bei rund 12 Millionen Autos (31 Prozent) geht es um eine, bei rund 500.000 Autos gleich um mehrere Stufen nach oben oder unten. Bei 27 Millionen – das sind etwa zwei Drittel aller versicherten Autos (68 Prozent) – ändert sich nichts.

Typklasse: Diese Autos werden in der Kfz-Haftpflichtversicherung anders eingestuft

Eine niedrigere Einstufung bekommen 13 Prozent, also rund 5,2 Millionen Autos. Als Beispiele nennt der GDV:

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  • Subaru Forester 2.0 (zwei Stufen niedriger)
  • Mercedes GLK 280/300 4matic (zwei Stufen niedriger)
  • Skoda Fabia 1.9 TDI (zwei Stufen niedriger)

Knapp ein Sechstel rutscht dagegen in höhere Typklassen, das sind rund 6,9 Millionen (17 Prozent) Autos, zum Beispiel:

  • der Kia Carens 1.7 CRDI (vier Stufen höher)
  • BMW 218i Active Tourer (drei Stufen höher)
  • Mercedes GLA 200 (drei Stufen höher)

Die Typklassen sind nach GDV-Angaben zwar für die Versicherungsunternehmen unverbindlich. Dennoch bilden sie einen Anhaltspunkt für die Berechnung der Tarife. Für bestehende Verträge bedeutet das Veränderungen meist zum 1. Januar 2017.

Diese neuen Typklassen gelten in der Voll- und Teilkasko

In der Vollkasko bleiben die Einstufungen für über die Hälfte der Autos (56 Prozent) und in der Teilkasko für 57 Prozent unverändert. Mit knapp 8 Millionen Autos kommt weit mehr als ein Drittel (37 Prozent) beim Vollkaskoschutz in eine niedrigere Typklasse, zum Beispiel:

  • der Honda Jazz 1.2 (zwei Stufen niedriger)
  • Nissan Qashqai 1.2 (zwei Stufen niedriger)
  • Porsche Boxster 3.4 (zwei Stufen niedriger).

Für 5 Prozent geht es indes aufwärts bei der Typklasse, zum Beispiel bei diesen Modellen:

  • BMW 218i Active Tourer (drei Stufen)
  • Audi A5 2.0 TFSI (zwei Stufen)
  • VW Golf VII GTD 2.0 TDI (zwei Stufen)

Bei der Teilkasko kommen 38 Prozent (4,7 Millionen Autos) in niedrigere Klassen – so je um zwei Stufen der Honda Jazz 1.2 und der Fiat 500 1.2. Für 3 Prozent geht es höher, was sich beispielsweise beim Audi A5 2.0 TFSI gleich in vier Stufen auswirkt.

Grundsätzlich werten die Statistiker jährlich die einzelnen Modelle aus. Typen mit geringen Schäden und niedrigen Kosten für Reparaturen über die vergangenen drei Jahre gerechnet kommen dabei in niedrigere Klassen. Erhöhte Kosten resultieren in höheren Klassen. Dieses Jahr wertete der GDV rund 27 000 verschiedene Pkw-Modelle aus.

 

Wollen Sie wissen, wie Ihr Auto künftig eingestuft ist? Mit dieser Abfrage des GDV können Sie Ihre neue Typklassen-Einstufung herausfinden.

 

Auch die Regionalklassen haben sich geändert: Welche Städte und Kreise höher oder niedriger eingestuft wurden, lesen Sie in diesem Artikel: In welchen Regionen die Autoversicherung teurer werden könnte.

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