Diverses Checkliste: Ist Ihr Betrieb Mobbing gefährdet?

Checkliste: Ist Ihr Betrieb Mobbing gefährdet?

Arbeits- und Organisationspsychologe Henry Walter hat für impulse.de eine Checkliste erarbeitet, mit der Sie prüfen können, ob Mobbing in Ihrem Betrieb ein Thema ist. Walter ist Geschäftsführer der Gesellschaft für Kommunikation und Weiterbildung in Hamburg und Autor des Buches „Mobbing: Kleinkrieg am Arbeitsplatz“. Er berät seit 20 Jahren als Trainer vor allem mittelständische Unternehmen.

Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantworten, desto größer ist die Mobbing-Gefahr in Ihrem Unternehmen. Handeln Sie dann sofort, denn noch ist Zeit, die Situation mit Feedback-Gesprächen, Workshops etc. zu entschärfen.
Wenn Fehler geschehen, will ich wissen, wer dafür verantwortlich ist und ziehe denjenigen zur Rechenschaft.
Bei Besprechungen nutzen meine Mitarbeiter kaum die Möglichkeit ab und an eigene Punkte anzusprechen.
Nach oder vor der Arbeit haben meine Mitarbeiter keine Zeit, um auch privat untereinander Kontakt zu erhalten.
Es wird kaum abteilungsübergreifend kommuniziert.

  • Ich habe nie die Zeit, über private Dinge mit meinen Mitarbeitern zu sprechen.
  • In unserem Unternehmen gibt es Leute, die sich abkapseln.
  • Ich habe Mitarbeiter, die bringen mir Informationen über Fehlverhalten anderer Kollegen.
  • Einer meiner Mitarbeiter fällt immer wieder bei Fehlern auf.
  • In letzter Zeit misslingt einem Mitarbeiter aber auch alles.
  • Einige meiner Mitarbeiter werden nicht mit den an sie gestellten Aufgaben fertig.
  • Mitarbeiter, die schon länger bei uns sind, haben schon bestimmte Privilegien.
  • Wenn wir Besprechungen haben, gibt es dominante Personen, denen es leichter gelingt, sich durchzusetzen.
  • In manchen Abteilungen versuchen Mitarbeiter sich versetzen zu lassen, werden schneller krank oder kündigen schneller.
  • Einige Führungskräfte sind zwar hervorragende Fachleute, aber sollten im menschlichen Umgang noch einiges lernen.
  • Ich verstehe gar nicht, warum manche mit bestimmten Mitarbeitern nicht zurechtkommen, mir gegenüber sind diese stets zuvorkommend.
  • Meine Leute albern manchmal herum und imitieren dabei immer einen besonderen Mitarbeiter.
  • Wir haben ungenaue Aufgabenbeschreibungen, aber trotzdem klappt es dann doch irgendwie.
  • Wenn einer eine Außenseiterposition einnimmt (politisch/religiös) darf er sich nicht wundern, wenn er selber etwas ausgegrenzt wird.
  • Manche Arbeiten sind lästig. Aber einer muss sie ja erledigen. Die Betroffenen sind dann natürlich nicht erbaut.
  • Bewertungssysteme brauchen wir nicht, meine Leute wissen schon irgendwie, wie ich über sie denke.
  • Manche männliche Kollegen haben schon mal einen lockeren Spruch gegenüber den Kolleginnen drauf.
  • Unfähigen Mitarbeitern zeigen wir das, in dem wir ihnen weniger qualifizierte Aufgaben übertragen.
  • Wenn man es geschickt anpackt, gehen unliebsame Mitarbeiter von alleine.
  • Manchmal platzt mir schon der Kragen und ich sag der Mannschaft mal so richtig, wo es langgeht.
  • Ich habe Mitarbeiter, die kriegen alles in den falschen Hals.

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