• Den Kunden was zwitschern

    Unternehmen nutzen die Internetplattform als Teil ihrer Onlinestrategie - ob zur Kommunikation mit Außendienstlern, zur Kundenbindung oder für die Verbreitung von Brancheninformationen. Vor allem junge Startups entdecken den Dienst für sich.

    „Sicherungsbänder stellen sich heute besonders zickig an“, meldete ein Mitarbeiter
    von Westaflex jüngst im Internet. Und alle Kollegen, ob im Innen- oder Außendienst,
    wussten Bescheid. Der Kurznachrichtendienst Twitter ersetzt bei dem Gütersloher Hersteller von Sanitäranlagen inzwischen zwei Drittel der E-Mails.

    Bei Twitter können Nutzer in 140 Zeichen schreiben, was ihnen auf der Seele brennt. Die sogenannten „Tweets“ (Gezwitscher) werden von den Empfängern im Internet oder am Mobiltelefon verfolgt.

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    Stars nutzen den Nachrichtendienst, um ihre Befindlichkeiten mitzuteilen. Aber auch Unternehmen entdecken Twitter zunehmend als Kommunikationsinstrument. Mehrere Hundert
    Firmen sind in Deutschland bei Twitter aktiv, schätzt Nicole Simon, Autorin des Buches
    „Twitter: Mit 140 Zeichen im Web 2.0″. Vor allem junge Startups nutzen den Dienst.

    So stärkt Spreadshirt.de über Twitter seine Kundenbindung, Twitter-Freunde („Follower“)
    können etwa neue T-Shirt-Designs diskutieren. Die Internet-Buchhandlung Reuffel verschickt Minirezensionen. Westaflex nutzt Twitter vor allem, um Mitarbeiter im Außendienst
    zu erreichen. Wichtig: Unternehmen sollten nicht ohne Strategie zwitschern, sagt Simon.

    Reine Werbung will keiner lesen. „Brancheninformationen werden zum Beispiel mit Interesse
    verfolgt.“ Twitter sei im besten Fall Teil einer umfassenden Onlinestrategie. So können Unternehmen in den Kurznachrichten auf ihre Website oder Blogs verweisen, wo weitere Informationen stehen oder die Nutzer diskutieren.

    • Quelle: impulse
    • Copyright: impulse

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