Diverses Flach, schnell, teuer: neue Notebooks

In vielen Jobs, vor allem im Managementbereich, gehört Reisen zur Normalität. Die modernen Arbeitsnomaden sind auf mobile Kommunikation und den Zugang zu Daten angewiesen. Die IT-Industrie reagiert auf diese Wünsche mit immer kleineren und leistungsfähigeren Geräten.

Auch beim Kauf eines Notebooks gilt: Vorher den Einsatzbereich und die Anforderungen an das Gerät überdenken. Es ist ein Unterschied, ob ein Notebook nur als Reiseschreibmaschine benutzt werden soll oder als gleichwertiger Ersatz für den PC im Büro. Diese Entscheidung beeinflusst zum Beispiel die Größe des Displays. Ein ausschließlich mobil genutztes Gerät sollte aus Gewichtsgründen einen kleineres Display haben. Auch weil diese weniger Energie verbrauchen.
Wichtig ist es, auch auf die maximale externe Auflösung zu achten: Unterwegs sind 1024 x 768 Pixel ausreichend, aber wer das Notebook statt eines PCs einsetzen will, benötigt eventuell höhere Auflösungen – speziell bei Bildbearbeitung. Nicht alle Notebooks können externe Bildschirme mit besserer Auflösung unterstützen.

Die Zahl der USB-Anschlüsse ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, vor allem wenn man viele Peripheriegeräte besitzt. Kaum ein Notebook hat mehr als zwei davon, viele sogar nur einen: mit Digicam, externem Brenner, Maus, Drucker und Scanner erreicht der Nutzer schnell das Limit. Wenn das Notebook mit externer Tastatur und Maus versehen werden soll, muss es zwei PS/2-Ports besitzen.
Super flach und super teuer
Da Notebooks immer noch wesentlich teurer sind als gleichwertige Desktopgeräte – wie die folgenden Modelle zeigen -, sollten Nutzer, die nicht über ausreichend Platz für einen PC verfügen, eine dritte Möglichkeit in Betracht ziehen: Ein Mini-Tower mit Flachbildschirm, Funkmaus und –tastatur kostet weniger und leistet mehr.

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Mit einem Preis von rund 3.600 Euro gehört das Toshiba Satellite 5000-204 (3,25 Kilogramm) zur Oberklasse der Notebooks. Seine besonderen Stärken liegen im Multimediabereich, Display und Lautsprecher sind von höchster Qualität. Schnelligkeit und Einsatzdauer waren hingegen nicht überzeugend, nach rund 1,5 Stunden machten der Akku im Test der Zeitschrift ‚PC Welt’ schlapp. Das nur 1,7 Kilogramm schwere Samsung NV 5750 TX hielt mit seinen beiden Akkus bei einem Dauertest der Zeitschrift ‚connect’ hingegen mehr als acht Stunden durch. Gelobt wurde die im Preis von etwa 3.600 Euro inbegriffene Zusatzausstattung (MP3-Player, Webcam etc.).

Das momentan flachste aller Notebooks ist das 3.300 Euro teure Sharp Muramasa PC-UM10. Höhe und geringes Gewicht (1,3 Kilogramm) gehen allerdings zu Lasten der Ausstattung: Unter anderem der VGA-Anschluss ist der Schlankheitskur zum Opfer gefallen. Wer ein superschnelles (1.133 MHz) Notebook mit abnehmbarer Funktastatur braucht, muss viel Geld auf den Tisch legen. Das Fujitsu Siemens Celsius H kostet rund 5.100 Euro, bietet aber viele Extras, so zum Beispiel ein Fingerabdruck-Lesegerät. Klein aber fein: das PCG-C1VFK von Sony. Dieses so genannte Sub-Notebook ist halb so groß wie eine DIN-A4-Seite, 29 Millimeter hoch und nur knapp ein Kilogramm schwer. Für 2.800 Euro ist sogar eine Kamera im Lieferumfang enthalten.

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