Diverses Ihre Filiale im Internet

Nach einer längeren Flaute gewinnt E-Business wieder an Attraktivität. Wer jetzt einsteigen will, eröffnet einen Webshop. Die besten Angebote und das wichtigste Zubehör.

Für ein mittelständisches Unternehmen wie die Lohnstrickerei Dobrowolny GmbH ist der Einstieg ins Endkundengeschäft üb­licherweise kaum zu stemmen. „Der nötige Vertrieb ist viel zu teuer“, winkt Firmenchef Richard Dobrowolny ab. Einen Ausweg hat der Betrieb mit Sitz im schwäbischen Plüderhausen im Internet gefunden: Unter der Internetadresse www.wildemasche.de können sich Kunden Schals oder Pullunder nach eigenen Entwürfen auf Dobrowolnys Maschinen stricken lassen. „Das macht mitt­lerweile rund zehn Prozent unseres Umsatzes aus“, sagt der Schwabe.

Das digitale Geschäft legt zu. So ermittelte der Branchenverband Bitkom, dass allein 2004 die Erlöse aus dem Online-Handel in Deutschland um 76 Prozent gestiegen sind. Wer an diesem Boom ohne riesigen Aufwand teilhaben möchte, eröffnet am einfachsten einen eigenen Online-Shop. Vorbei sind die Zeiten, in denen derartige Vorhaben sofort fünfstellige Euro-Beträge verschlungen haben. Und jeder Sonderwunsch aufwendig programmiert werden musste. „Die meisten Aufgaben erledigen Shop-Systeme bereits in ihrer Standardversion“, beobachtet Monika Gatzke, Lei­terin des Dortmunder E-Commerce-Instituts Ecin.

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Mittlerweile steht Unternehmern eine breite Palette von Shop-Lösungen zur Verfügung: vom Mietangebot, wie es beispielsweise die großen Provider 1&1 oder Strato zu Preisen ab zehn Euro monatlich offerieren, bis zum umfangreichen Shop-Programm als Kauflösung für den eigenen Server. Wer über ausreichend IT-Know-how im Unternehmen verfügt, sollte auch die kostenlosen Open-Source-Programme mit ihrem enormen Funktionsumfang prüfen.

So existieren zum Beispiel für die Software Os-Commerce mehr als 2000 Module, um das Programm nach individuellen Anforderungen zu erweitern: vom Gutscheinhandling bis zur Export­abwicklung. Diese außerordentliche Flexibilität war auch der Grund, ­weshalb sich Strickwarenhersteller Dobrowolny für einen Open-Source-Shop entschieden hat. „Da der Programm-Code offen liegt, konnten wir unser eigenes Strickmusterprogramm problemlos direkt in den Shop einbinden“, sagt der Firmenchef.

Links und Infos zu Shop-Systemen und Erfolgsstorys von Online-Händlern

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 07/2005, Seite 92, nachlesen.

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