Arbeitsplatz organisieren Kampf gegen das tägliche Chaos

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz organisieren möchten, brauchen Sie als erstes eine Struktur.

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz organisieren möchten, brauchen Sie als erstes eine Struktur.© fischer-cg.de - Fotolia.com

Jetzt mal ehrlich: Sind Sie ein "Voll-Tischler" bei dem sich das Papier stapelt oder ein "Leer-Tischler"? Mit diesen Tipps können Sie auf jeden Fall schnell Ihren Arbeitsplatz organisieren.

Kennen Sie das auch? Papierberge vor Ihnen auf dem Schreibtisch und die wichtige Notiz ist gerade nicht zu finden. Eine E-Mail nach der anderen trudelt auf Ihren Bildschirm ein. Alle zehn Minuten klingelt das Telefon. Projekte bleiben liegen, der eine oder andere Termin wird verschwitzt, Mitarbeiter sind sauer, weil sie nicht rechtzeitig Antworten auf ihre Anfragen bekommen.

„Voll-Tischler“ nennen Arbeitspsychologen Menschen, die lassen abends den Bleistift auf den übervollen Schreibtisch fallen, um ihn am nächsten Morgen genau da wieder aufzuheben. Das absolute Gegenteil sind die sogenannten „Leer-Tischler“. Die räumen jeden Tag Ihren Schreibtisch fein säuberlich auf.

Anzeige

Gehören Sie zu den „Voll-Tischlern“, dann frisst Ihnen der übervolle Schreibtisch viel wertvolle Arbeitszeit auf. Mit diesen Tipps können Sie Ordnung auf Ihrem Schreibtisch schaffen und Ihren Arbeitsplatz organisieren.

1. Nehmen Sie einen Vorgang nur einmal in die Hand

Fassen Sie jedes hereinkommende Schriftstück nur einmal an. Dasselbe gilt für E-Mails. Stellen Sie sich dabei immer die Frage: Werde ich mit dieser Information, nachdem ich sie gelesen habe, noch etwas anfangen?

Antworten Sie mit Nein, werfen Sie den Brief weg, beziehungsweise löschen Sie die E-Mail. Sind Sie sicher, das Sie mit der Information etwas anfangen können, versuchen Sie den Vorgang direkt zu erledigen.

2. Gewichten Sie Ihre Arbeiten

Setzten Sie Prioritäten bei der Tages- und Wochenplanung. Denn die Erfahrung lehrt: Für Aufgaben, die maßgeblich zum Erfolg beitragen, wenden Führungskräfte nur einen kleinen Teil Ihrer Arbeitszeit auf. Ordnen Sie Ihre Aufgaben deshalb in drei Kategorien:

Die A-Aufgaben stehen mit dem Schicksal des Unternehmens in unmittelbarem Zusammenhang und sind nicht delegierbar. Deshalb müssen Sie sofort erledigt werden.

Die B-Aufgaben umfassen Tätigkeiten von mittlerer Bedeutung. Zu den C-Aufgaben gehört die betriebliche Routine.

3. Nutzen Sie Hochformphasen

Statistisch liegt der Gipfel der Leistungsbereitschaft gegen 10 Uhr morgens. Um 14 Uhr sackt die Leistungskurve dann erheblich ab. Nach einem Zwischenhoch am frühen Abend fällt die Leistungsfähigkeit dann kontinuierlich. Doch individuelle Ausnahmen von dieser Regel sind möglich. Finden Sie heraus, wann Ihre günstigste Zeit ist. Zu dieser Zeit lassen sich schwierige Aufgaben leichter lösen und am Ende des Tages, haben Sie viel geschafft.

4. Checken Sie Ihren Arbeitsalltag

Analysieren Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Arbeitsorganisation. Dabei helfen Ihnen folgende Fragen:

  • Arbeite ich zur Zeit wirklich nur an lohnenden oder notwendigen Aufgaben?
  • Nehme ich die anstehenden Dinge wirklich nach ihrer Priorität in Angriff?
  • Bewältige ich die Aufgaben in der geplanten Zeit?
  • Habe ich in ausreichendem Umfang auch dringliche Aufgaben delegiert?
  • Sind kleinere Aufgaben, Telefonate, Diktate zu einem Block zusammengefasst?
  • Sind alle weiteren Rationalisierungs- und Entlastungsmöglichkeiten ausgeschöpft?
  • Habe ich auch die persönlichen Störfaktoren und Zeitfresser tatsächlich ausgeschaltet?

impulse-Akademie: Strategie & Inspiration für Ihr Unternehmen
Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.