Diverses Keine Steuererhöhungen, versprochen

Preisträger Volker Kauder

Preisträger Volker Kauder© UMU/Andreas Amann, Berlin

Volker Kauder erhält den Deutschen Elite-Mittelstandspreis wegen seines "langjährigen erfolgreichen Einsatzes für den deutschen Mittelstand". Der Preisträger weiß, was er dem Publikum schuldig ist – und gibt ein Versprechen ab.

Er ist seit neun Jahren Chef der größten Bundestagsfraktion, hat in dieser Zeit fünf Bundeswirtschaftsminister erlebt – und ist am Mittwochabend nun selbst für seine Verdienste um die Wirtschaft ausgezeichnet worden. „Wegen seines langjährigen erfolgreichen Einsatzes für den Mittelstand und eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Finanzordnung“ hat die Jury der Union mittelständischer Unternehmer (UMU) dem CDU-Politiker Volker Kauder den Deutschen Elite-Mittelstandspreis zuerkannt. Kauder ist der 21. Träger dieses Preises, mit dem seit 1994 bereits Persönlichkeiten wie Gerhard Schröder, damals noch Ministerpräsident von Niedersachsen, Ex-Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle oder auch der damalige bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber ausgezeichnet wurden.

In seiner Laudatio lobte Unternehmensberater Roland Berger den Preisträger für seine „außerordentlichen Verdienste um den deutschen Mittelstand“. Kein Wunder, so Berger, denn einer, der wie Kauder den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen gewonnen habe, müsse automatisch ein guter Wirtschaftspolitiker sein – 99 Prozent der Unternehmen im Wahlkreis hätten 500 Mitarbeiter und weniger. Kauder stehe dafür, mit soliden Finanzen Freiheit und Unternehmertum zu ermöglichen.

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Der ausgezeichnete Unionsfraktionschef verteidigte in seiner Dankesrede die Projekte der Großen Koalition, die auf höhere Sozialausgaben hinauslaufen – so etwa die Mütterrente: „Das wir die Leistungen unserer Mütter anerkennen, ist auch eine Leistung.“ Die Rente mit 63, die auf die Initiative des Bündnispartners SPD zurückgeht, sei dagegen „sicherlich kein Highlight“. Aber so sei das nun mal in einer Koalition – was vereinbart sei, das werde auch umgesetzt. Das, so der Preisträger, gelte aber auch für das Versprechen, dass es „keine Steuererhöhungen für die deutsche Wirtschaft in dieser Legislaturperiode“ geben werde.

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