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	<title>Impulse</title>
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	<description>Das Unternehmer-Magazin</description>
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		<title>Yahoo kauft Tumblr: &#8220;Wir versprechen, es nicht zu vermasseln&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 16:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laetitia Seybold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verjüngungskur für 1,1 Milliarden Dollar: Die Übernahme der Blog-Plattform Tumblr soll Yahoo junge Nutzer bringen. Anders als bei vorherigen Zukäufen verspricht Konzernchefin Mayer, die Tochterfirma in Ruhe zu lassen. Tumblr-Nutzer dürfte das freuen. &#160; Der bei jungen Leuten beliebte Blog-Dienst Tumblr gehört künftig zu Yahoo. Das Internet-Urgestein lässt sich diese Verjüngungskur 1,1 Milliarden Dollar (855 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verjüngungskur für 1,1 Milliarden Dollar: Die Übernahme der Blog-Plattform Tumblr soll Yahoo junge Nutzer bringen. Anders als bei vorherigen Zukäufen verspricht Konzernchefin Mayer, die Tochterfirma in Ruhe zu lassen. Tumblr-Nutzer dürfte das freuen.<span id="more-2004119"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der bei jungen Leuten beliebte Blog-Dienst Tumblr gehört künftig zu Yahoo. Das Internet-Urgestein lässt sich diese Verjüngungskur 1,1 Milliarden Dollar (855 Mio Euro) kosten. Um die vielen Millionen Tumblr-Nutzer nicht zu verschrecken, gewährt der Konzern seiner neuen Tochter nach eigenen Angaben aber größtmögliche Eigenständigkeit. Nicht einmal das Yahoo-Logo soll auf den Tumblr-Seiten auftauchen.</p>
<p>&#8220;Wir versprechen, es nicht zu vermasseln&#8221;, schrieb Yahoo-Chefin Marissa Mayer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://marissamayr.tumblr.com/post/50902274591/im-delighted-to-announce-that-weve-reached-an" target="_blank">in einem extra aufgesetzten Tumblr-Blog</a></span>. Gründer David Karp bleibt Chef der sechs Jahre jungen Firma. &#8220;Unser Team wird sich nicht verändern. Unsere Zukunftsplanung wird sich nicht verändern&#8221;, beteuerte Karp. Durch die Übernahme stünden nun sogar mehr Ressourcen zur Verfügung.</p>
<p><strong>Zulauf für WordPress</strong></p>
<p>Bei vorherigen Zukäufen hatte sich Yahoo zwar gerne die Technik und die Talente gesichert, aber die Dienste oftmals direkt im Anschluss eingestampft. So war es beispielsweise im März bei der Nachrichten-App Summly des jungen britischen Entwicklers Nick D&#8217;Aloisio.</p>
<p>Aus dieser Sorge heraus flüchteten anscheinend bereits die ersten Tumblr-Nutzer zum Alternativdienst WordPress. An einem normalen Sonntag würden 400 bis 600 Tumblr-Einträge zu WordPress herübergeholt, schrieb dessen Chef Matt Mullenweg am Wochenende. &#8220;In der vergangenen Stunde waren es mehr als 72.000.&#8221;</p>
<p>Tumblr macht es Nutzern leicht, Blogs aufzusetzen und Inhalte zwischen ihnen zu teilen. Zuletzt gab es fast 109 Millionen der Blogs. Viele davon setzen stark auf Bilder und Videos. Jeden Tag gibt es 120.000 Neuanmeldungen. &#8220;Tumblr ist eines der am schnellsten wachsenden Mediennetzwerke in der Welt&#8221;, frohlockte Yahoo-Chefin Mayer.</p>
<p><strong>13 Millionen Dollar Umsatz 2012</strong></p>
<p>Tumblr machte aber laut US-Medienberichten im vergangenen Jahr nur 13 Millionen Dollar Umsatz. Damit sich der Milliardenzukauf lohnt, muss Marissa Mayer das Geschäft ankurbeln. Die beiden Firmen würden gemeinsam &#8220;Möglichkeiten für Werbung&#8221; schaffen, kündigte sie an. Im Klartext: Autoren und Leser müssen sich auf mehr Anzeigen einstellen.</p>
<p>Yahoo betreibt neben Google und Facebook eines der größten Anzeigensysteme im Internet. In der Vergangenheit war das Urgestein der Branche aber hinter seine Rivalen zurückgefallen. Die im vergangenen Sommer zur Konzernchefin berufene Mayer soll die Wende bringen.</p>
<p>Mayer verspricht sich durch den Tumblr-Zukauf mehr Besucher auch auf den eigenen Webseiten. Vor allem junge Leute sind gern gesehen. Der Konzern räumt selbst ein, dass er ein Defizit in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat. Die Börsianer jedenfalls begrüßten den Zukauf trotz des hohen Preises: Die Yahoo-Aktie stieg um 1 Prozent.</p>
<p><strong>Mayer lotet weitere Übernahmen aus</strong></p>
<p>Die ehemalige Google-Managerin sondiere mehrere weitere Übernahmemöglichkeiten aus, hieß es im &#8220;Wall Street Journal&#8221;. Geld ist vorhanden, seitdem Yahoo seine Beteiligung am chinesischen Internetkonzern Alibaba teilweise verkauft hat. Der Tumblr-Kaufpreis fließt fast komplett in bar. Der Abschluss der Übernahme ist in der<br />
zweiten Jahreshälfte geplant.</p>
<p>Für Tumblr bedeutet der Kaufpreis einen deutlichen Sprung im Vergleich zu bisherigen Bewertungen: Als sich die Firma zuletzt 2011 Geld von Investoren holte, gingen diese von einem Gesamtwert von 800 Millionen Dollar aus. Das bedeutet, dass die damals gekauften Anteile nun fast 40 Prozent mehr wert sind &#8211; ein gutes Geschäft für die<br />
Investoren.</p>
<p>Für den 26-jährigen Firmenchef hat sich seine Unternehmung sowieso gelohnt: David Karp hatte Tumblr 2007 gegründet und hielt laut US-Medienberichten noch etwa ein Viertel der Anteile. Auch die New Yorker Start-up-Szene, zu der Tumblr gehört, profitiert. Sie wird weiter gegenüber dem Silicon Valley aufgewertet.</p>
<p>Ein Problem für Yahoo könnte allerdings die lasche Kontrolle über Inhalte bei Tumblr werden. Unter anderem sind in vielen Blogs pornografische Inhalte zu finden.</p>
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		<title>Getränkehersteller Bionade will regional wieder mit Bier punkten</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 09:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laetitia Seybold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Bierbrauer zum Limonadenhersteller &#8211; und wieder zurück: Bionade will sich künftig wieder mehr auf sein Ur-Geschäft konzentrieren: das Bierbrauen. &#160; &#8220;Wir haben die alte Biermarke &#8220;Ostheimer Bürgerbräu&#8221; wiederbelebt und wollen damit auch die Region als Bierstandort erhalten&#8221;, sagte Bionade-Geschäftsführer Christian Schütz in Ostheim vor der Rhön. Das Unternehmen war im 19. Jahrhundert als Bierbrauerei [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Bierbrauer zum Limonadenhersteller &#8211; und wieder zurück: Bionade will sich künftig wieder mehr auf sein Ur-Geschäft konzentrieren: das Bierbrauen. <span id="more-2004111"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Wir haben die alte Biermarke &#8220;Ostheimer Bürgerbräu&#8221; wiederbelebt und wollen damit auch die Region als Bierstandort erhalten&#8221;, sagte Bionade-Geschäftsführer Christian Schütz in Ostheim vor der Rhön. Das Unternehmen war im 19. Jahrhundert als Bierbrauerei gestartet. In den 1990er Jahren sattelte es um und stellte nun auch Bio-Brause her.</p>
<p>Das Bionade-Konzept, also die Verwendung von Rohstoffen von Bio-Bauern aus der Region, behält das Unternehmen auch beim Bier bei.<br />
Zudem sei der Vorstoß kein Rückzug aus dem Limonaden-Markt. &#8220;Wir werden jetzt nicht die klassischen Bierbrauer, der Fokus bleibt auf<br />
der Bionade&#8221;, sagte Schütz weiter.</p>
<p>Nach der Komplettübernahme des Familienunternehmens durch den zur Oetker-Gruppe gehörenden Bier-Riesen Radeberger vor mehr als einem Jahr hat sich Bionade nun neu auf dem weltweiten Limomarkt ausgerichtet. &#8220;Wir haben uns aus den USA, Schweden, Norwegen, Indien<br />
und Ungarn zurückgezogen und konzentrieren uns nun wieder mehr auf Westeuropa&#8221;, sagte Geschäftsführer Schütz. Dort wolle Bionade weiter<br />
wachsen und mehr verkaufen: &#8220;Ich glaube, dass die Marke noch viel Potenzial in Deutschland hat und das wollen wir auch nutzen.&#8221; Bionade<br />
verkauft aktuell mindestens 60 Millionen Flaschen Limo im Jahr. Genaue Zahlen gibt das Unternehmen nicht bekannt.</p>
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		<title>Bildungsministerin Wanka rät Studienabbrechern zur Lehre</title>
		<link>http://www.impulse.de/management/bildungsministerin-wanka-rat-studienabbrechern-zur-lehre</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 09:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laetitia Seybold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut jeder Vierte bricht sein Bachelor-Studium ab. Was dann? Bildungsministerin Wanka will die jungen Menschen ermutigen, ihre Ausbildung fortzusetzen &#8211; nicht mehr im Hörsaal, sondern im Betrieb. &#160; Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will Studienabbrecher für eine betriebliche Ausbildung gewinnen. Dazu strebt Wanka mit den Kammern Pilotversuche an. Zuvor an Hochschulen erbrachte Leistungen könnten auf die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gut jeder Vierte bricht sein Bachelor-Studium ab. Was dann? Bildungsministerin Wanka will die jungen Menschen ermutigen, ihre Ausbildung fortzusetzen &#8211; nicht mehr im Hörsaal, sondern im Betrieb.<span id="more-2004106"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will Studienabbrecher für eine betriebliche Ausbildung gewinnen. Dazu<br />
strebt Wanka mit den Kammern Pilotversuche an. Zuvor an Hochschulen erbrachte Leistungen könnten auf die Ausbildungszeit angerechnet werden, sagte Wanka der Nachrichtenagentur dpa. &#8220;Wer bereits einige Semester Maschinenbau studiert hat und dann in die berufliche Ausbildung wechselt, braucht bei einer Schlosser- oder Mechatroniker- Lehre nicht mehr bei Null anfangen. Das wäre ansonsten eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen, die wir uns nicht leisten können.&#8221;</p>
<p>An den Maschinenbau-Fakultäten bricht zum Teil jeder Zweite sein Studium vorzeitig ab. Insgesamt liegt die Studienabbrecherquote in der Bachelor-Studiengängen laut dem jüngsten Berufsbildungsbericht bei 28 Prozent. Wanka sagte, an den Hochschulen müsse für diese Gruppe stärker über die Möglichkeiten der beruflichen Bildung aufgeklärt und auch für diese Alternative geworben werden. &#8220;Wir brauchen auch eine bessere Aufklärung und Information zwischen Studienabbrechern und den Unternehmen, damit diese besser zueinander finden.&#8221;</p>
<p>Bei einem Studienabbruch würden häufig Potenziale und Kompetenzen der Betroffenen verkannt, sagte Wanka weiter. &#8220;Bei einem Wechsel von der Hochschule in die Berufsausbildung stellt sich natürlich die Frage nach Anerkennung und Anrechnung der bisherigen Leistungen auf die Dauer der Ausbildung.» Darüber wolle sie mit den Kammern, aber auch mit den Experten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) reden. Wanka: 2Wir werden weniger in Deutschland, und daher müssen wir dafür sorgen, dass wir alle jungen Leute gut ausbilden. Wir dürfen niemanden verlieren.&#8221;</p>
<p>Laut dem jüngsten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung muss sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren demografisch bedingt auf erheblich weniger Schulabgänger und damit auch auf weniger Bewerber für eine betriebliche Lehre einstellen. Die Zahl der Schulabgänger mit und ohne Abitur wird im Westen von gut 780.000 (2014) auf unter 600.000 (2024) sinken. Im Osten wird sich die Zahl bei etwa 110.000 Abgängern pro Jahr einpendeln. Das ist allerdings weniger als die Hälfte im Vergleich zum Jahr 2000.</p>
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		<title>Fernbusverbindungen: Experte erwartet harten Verdrängungswettbewerb</title>
		<link>http://www.impulse.de/unternehmen/fernbusverbindungen-experte-erwartet-harten-verdrangungswettbewerb</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laetitia Seybold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenige Monate nach der Liberalisierung von Fernbusverbindungen im Inland hat der Wettbewerb Fahrt aufgenommen. Die ersten Unternehmen werden bald wieder vom Markt verschwinden, erwarten Experten. An den Busbahnhöfen der großen Städte gehören sie bereits zum Alltag: Die grell lackierten Fernbusse, die als ICE-Konkurrenz zu Kampfpreisen mehr oder weniger schnelle Verbindungen in andere Großstädte anbieten. Das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenige Monate nach der Liberalisierung von Fernbusverbindungen im Inland hat der Wettbewerb Fahrt aufgenommen. Die ersten Unternehmen werden bald wieder vom Markt verschwinden, erwarten Experten.</strong><span id="more-2004100"></span></p>
<p>An den Busbahnhöfen der großen Städte gehören sie bereits zum Alltag: Die grell lackierten Fernbusse, die als ICE-Konkurrenz zu Kampfpreisen mehr oder weniger schnelle Verbindungen in andere Großstädte anbieten. Das Publikum ist meist jung und studentisch, doch die genaue Auslastung der Busse kennen bislang nur die Unternehmen. Das Netz wird nahezu im Wochentakt dichter und mit dem Duo ADAC/Post drängt im November ein weiterer potenter Anbieter auf den schon gut besetzten und kleinen Markt.</p>
<p>Um ein auf künftig 300 Millionen Euro geschätztes Umsatzvolumen tummeln sich neben dem Platzhirschen Deutsche Bahn und dem britisch-spanischen Branchenriesen National Express noch junge Unternehmen wie DeinBus aus Offenbach, FlixBus aus München oder MeinFernbus aus Berlin. Aldi vermarktet über sein Tourismusportal Tickets des mittelständischen Anbieters Univers und dazu sind noch dutzende kleinere Busunternehmen aus ihren jeweiligen Regionen unterwegs.</p>
<p><strong>Anfang April 76 neue Verbindungen beantragt</strong></p>
<p>Die Berliner Unternehmensberatung Iges hat Ende April 145 Fernbuslinien in Deutschland gezählt, von denen knapp 70 Prozent dem echten Linienverkehr zuzurechnen seien. Die übrigen sind ständige Verbindungen touristischer Art oder Flughafenanbindungen. Laut Bundesverkehrsministerium waren Anfang April 76 neue Verbindungen innerhalb Deutschlands beantragt oder genehmigt. Bis Ende 2012 hatte es 86 innerdeutsche Linien gegeben, die meisten von und nach Berlin. Zum Jahreswechsel war dann das faktische Verbot weiterer Fernbuslinien, mit dem zuvor das Bahnnetz geschützt werden sollte, aufgehoben worden.</p>
<p>Zumindest nach den angebotenen Personenkilometern hat der grüne MeinFernbus inzwischen die Busse der Deutschen Bahn überholt, sagt Iges-Verkehrsexperte Christoph Gipp. Er erwartet für die nächsten Jahre einen harten Verdrängungswettbewerb vor allem über die Preise, der schnell zu einer Marktbereinigung führen werde. Nur wenige Monate nach Öffnung des Marktes sind wichtige Vorentscheidungen somit schon gefallen. Nur noch sehr große und kapitalstarke Player wie das Duo ADAC/Post können sich den späten Einstieg überhaupt noch leisten.</p>
<p>Das nicht alles geht, zeigte sich zuletzt auf der Strecke Regensburg-Nürnberg-Erlangen, die FlixBus nach gut zwei Monaten wieder aufgab. Dem Verdi-Busexperten Stefan Heimlich zufolge haben auch schon einige Kleinunternehmen ihre Fernlinien wieder aufgegeben.</p>
<p><strong>Angriff über die Preise</strong></p>
<p>Bei den Preisen spielt derzeit National Express mit seiner im April eingeführten Marke City2City den Angreifer. &#8220;Die liegen auch nach der Markteintrittsphase immer ein wenig unter der Konkurrenz&#8221;, sagt Gipp. Die Ansage des Deutschland-Chefs Roderick Donker van Heel ist eindeutig: &#8220;Wir wollen innerhalb von fünf Jahren die Nummer Eins in Deutschland werden.&#8221; In Spanien und auf ihrem Heimatmarkt sind es die Briten längst.</p>
<p>Im allgemeinen kostet der Fernbus-Kilometer pro Person um die 10 Cent, bei den Angeboten kann er auch auf 5 und im Extremfall auf 2 Cent fallen. Die meisten Verbindungen werden zwischen den Metropolen und günstig gelegenen Uni-Städten angeboten. Um weiße Flecken auf der Landkarten kümmern sich die Unternehmen nur bei sehr deutlichen Schwächen im Schienenangebot. Im direkten Vergleich mit dem ICE sind die Busse zwar langsamer, aber eben auch meist deutlich billiger &#8211; für viele Menschen ein wichtiges Argument.</p>
<p>Die Gewerkschaft Verdi fürchtet, dass der scheinbar unausweichliche Preiskrieg allein auf den Rücken der Fahrer ausgetragen wird. &#8220;Wir haben Hinweise auf tschechische und kroatische Subunternehmer, die ihre Fahrer nach den dortigen Arbeitsbedingungen beschäftigen. Die fahren dann für 700 Euro im Monat innerdeutschen Linienverkehr&#8221;, sagt Verdi-Experte Heimlich. Ein genaueres Bild auch zur Einhaltung der Lenkzeiten wolle man sich in den nächsten Wochen mit detaillierten Befragungen der Fahrer an den Busbahnhöfen machen.</p>
<p><strong>Fehlende Bus-Infrastruktur in Städten</strong></p>
<p>Probleme gibt es bislang vor allem mit der in manchen Städten fehlenden Bus-Infrastruktur und mit möglichen zusätzlichen Kosten. So fordern der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Fahrgastverband Pro Bahn wie auch die Grünen in ihrem Wahlprogramm eine Straßenmaut für die Reisebusse. Angesichts der hohen Steuerlasten für die Busunternehmen sei das ungerecht, findet hingegen der Experte Gipp.</p>
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		<title>Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar</title>
		<link>http://www.impulse.de/unternehmen/yahoo-kauft-blog-plattform-tumblr-fur-11-milliarden-dollar</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laetitia Seybold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verjüngungskur für Yahoo: Die Internet-Konzern wird Medienberichten zufolge die Blog-Plattform Tumblr übernehmen &#8211; für angeblich 1,1 Milliarden Dollar. Der Internet-Konzern Yahoo hat laut Medienberichten die Übernahme der Blog-Plattform Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar auf den Weg gebracht. Der Verwaltungsrat von Yahoo habe dem Deal am Wochenende zugestimmt, berichteten das &#8220;Wall Street Journal&#8221; und die &#8220;New [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verjüngungskur für Yahoo: Die Internet-Konzern wird Medienberichten zufolge die Blog-Plattform Tumblr übernehmen &#8211; für angeblich 1,1 Milliarden Dollar.</strong><span id="more-2004094"></span></p>
<p>Der Internet-Konzern Yahoo hat laut Medienberichten die Übernahme der Blog-Plattform Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar auf den Weg gebracht. Der Verwaltungsrat von Yahoo habe dem Deal am Wochenende zugestimmt, berichteten das &#8220;Wall Street Journal&#8221; und die &#8220;New York Times&#8221; am späten Sonntag. Der Kaufpreis von umgerechnet rund 860 Millionen Euro solle als Bargeld und nicht in Form von Aktien fließen, hieß es. Tumblr hat mehr als 100 Millionen Nutzer &#8211; machte aber laut Medienberichten im vergangenen Jahr nur 13 Millionen Dollar Umsatz.</p>
<p>Mit der Übernahme von Tumblr könnte Yahoo auf einen Schlag wieder mehr jüngere Nutzer anlocken. Der Konzern räumt selbst ein, dass er ein Defizit in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat. Der vom heute 26-jährigen David Karp vor rund sechs Jahren gegründete Dienst Tumblr macht es Nutzern leicht, einfache Blogs aufzusetzen und Inhalte zwischen ihnen zu teilen. Viele der gut 100 Millionen Tumblr-Blogs setzen stark auf Bilder und Videos.</p>
<p><strong>Gründer Karp soll an der Spitze bleiben</strong></p>
<p>Yahoo wolle Gründer Karp an der Spitze von Tumblr lassen und ihm viel Freiheit geben, schrieben das &#8220;Wall Street Journal&#8221; und das Blog &#8220;All Things D&#8221;. Karp hatte sich lange gegen Werbung gesträubt und Tumblr begann erst im vergangenen Jahr erste Experimente mit Anzeigen. In diesem Jahr könnte der Umsatz Schätzungen zufolge bereits 100 Millionen Dollar erreichen.</p>
<p>Für Tumblr wäre der Preis ein deutlicher Sprung im vergleich zu bisherigen Bewertungen: Als sich die Firma zuletzt 2011 Geld von Investoren holte, gingen sie bei der Finanzspritze von 85 Millionen Dollar von einem Gesamtwert bei 800 Millionen aus. Tumblr gehört zur New Yorker Start-up-Szene, die damit weiter gegenüber dem Silicon Valley wieder etwas aufgewertet. Ein Problem für Yahoo könnte die lasche Kontrolle über Inhalte bei Tumblr werden. Unter anderem sind in vielen Blogs pornografische Inhalte zu finden.</p>
<p><strong>Twitter und Pintarest weiter unabhängig</strong></p>
<p>Ein Jahr nach dem Kauf der Foto-Plattform Instagram durch Facebook wäre mit Tumblr die nächste schnell wachsende Internet-Firma vom Markt. Weiterhin unabhängig sind noch etwa der Kurzmitteilungsdienst Twitter oder der Fotodienst Pinterest. Bei Instagram war seinerzeit auch eine Milliarde Dollar als Kaufpreis vereinbart worden &#8211; aber da ein Teil davon in Aktien bezahlt wurde, fiel der Preis durch den Kurssturz des Facebook-Papiers nach dem Börsengang auf unter 800 Millionen Dollar. Bei dem Bar-Preis für Tumblr hätte sich Karp dagegen abgesichert.</p>
<p>Yahoo kämpft schon seit Jahren mit einem Rückgang der Werbeerlöse. Die frühere Google-Managerin Mayer, die im vergangenen Jahr an die Konzernspitze berufen wurde, will das Problem unter anderem mit einem Fokus auf attraktive Inhalte und die Websuche anpacken. Sie sondiere auch mehrere weitere Übernahme-Möglichkeiten, hieß es im &#8220;Wall Street Journal&#8221;.</p>
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		<title>Keine Entwarnung für Europas Automarkt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Bast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erstmals seit September 2011 sind im April in Europa in einem Monat wieder mehr Autos verkauft worden. Das aber liegt vor allem an zwei zusätzlichen Arbeitstagen. Die Lage bleibt schwierig. Autobauer wie VW wachsen vor allem in China und den USA. &#160; Erholung ja, Entwarnung nein: Nach dem heftigen Absturz zum Jahresstart ist im April [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erstmals seit September 2011 sind im April in Europa in einem Monat wieder mehr Autos verkauft worden. Das aber liegt vor allem an zwei zusätzlichen Arbeitstagen. Die Lage bleibt schwierig. Autobauer wie VW wachsen vor allem in China und den USA.<span id="more-2004080"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erholung ja, Entwarnung nein: Nach dem heftigen Absturz zum Jahresstart ist im April die rasende Talfahrt auf Europas Automärkten zwar vorerst gestoppt. Die Absatzkrise ist trotz des Lichtblicks aber noch lange nicht ausgestanden.</p>
<p>Im April wurden zum ersten Mal in einem Monat seit 19 Monaten wieder mehr Pkw neu zugelassen als ein Jahr zuvor, wie der europäische Branchenverband Acea am Freitag mitteilte. Doch das Plus von 1,7 Prozent auf 1,04 Millionen Autos in der Europäischen Union taugt nur bedingt als Hoffnungsträger: Denn der April hatte wegen des frühen Osterfests zwei Verkaufstage mehr als 2012 &#8211; der umgekehrte Effekt hatte im März noch für zweistellige Absatzrückgänge gesorgt.</p>
<p>Ein Blick auf die ersten vier Monate ist deswegen aussagekräftiger &#8211; und da ist von einer großen Trendwende nicht viel zu sehen. Von Januar bis April lag der Absatz gut 7 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Das ist kaum besser als im Gesamtjahr 2012, als der Absatz gut 8 Prozent hinter dem des Vorjahres blieb.</p>
<p><strong>Boden im Abwärtstrend in Europa langsam erreicht?</strong></p>
<p>Und so gibt auch Europas größter Autobauer Volkswagen längst keine Entwarnung für den Heimatkontinent. Im Gegenteil: &#8220;Vor allem die Wirtschaftskrise in Europa nimmt verstärkt Einfluss auf die Automobilbranche&#8221;, sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler in Wolfsburg. Zwar setzte der Konzern im April in der EU fast 10 Prozent mehr Autos ab. Nach dem vergleichsweise schwachen Jahresstart liegen die Wolfsburger aber noch mehr als 3 Prozent unter den Werten von 2012.</p>
<p>Auch Daimlers April-Plus von fast 11 Prozent relativiert sich beim Blick auf die ersten vier Monate auf knapp 3 Prozent. Die Stuttgarter profitieren vor allem von ihren neuen Kompaktmodellen wie der A- und B-Klasse, die sich dieses Jahr bislang über 50 Prozent besser verkauften als die Vorgängermodelle Anfang 2012.</p>
<p>Immerhin könnte der vergangene Monat ein erster Fingerzeig sein, dass beim Abwärtstrend in Europa langsam der Boden erreicht wird. Dabei spielt auch ein statistischer Effekt eine Rolle: 2012 brachen die Absatzzahlen im Lauf des Jahres immer stärker ein &#8211; entsprechend geringer wird die Fallhöhe für einen weiteren Rückgang in den nächsten Monaten. Doch Equinet-Analyst Tim Schuldt bleibt vorsichtig: Zwar könne der April ein erster Schritt hin zur Erholung sein, schreibt er. Aber nach nur einem Monat sei es viel zu früh, um sich sicher zu sein.</p>
<p><strong>China-Anteil bei VW steigt auf ein Drittel</strong></p>
<p>Aber selbst wenn in Europa ein Ende der Talfahrt in Sicht kommen sollte, ist dies keine Garantie für eine nachhaltige Wende oder gar eine Rückkehr in Richtung der Rekordwerte von 2007. Der Druck auf die Hersteller und die Auslastung ihrer Werke dürfte nicht nur aus Sicht von VW noch lange anhalten. BMW-Chef Norbert Reithofer glaubt, dass die Probleme in Europa die Branche noch fünf Jahre beschäftigen werden.</p>
<p>Außerhalb Europas brummt das Geschäft aber weiterhin &#8211; das rettet auch den deutschen Herstellern Monat für Monat die Statistik. In China legte der Auto-Absatz im April laut dem Branchenverband CAAM um 13 Prozent auf 1,44 Millionen Stück zu &#8211; seit Jahresbeginn sind es 5,86 Millionen Autos. In den USA rechnen manche Manager mit dem besten Jahr seit der Rezession. Im April stieg der Absatz um knapp 9 Prozent auf 1,29 Millionen Autos, im Jahresverlauf waren es fast 5 Millionen Stück.</p>
<p>Bei Europas Branchenprimus VW wird der Anteil des China-Geschäfts immer wichtiger. Die wichtige Stütze im Reich der Mitte, mit Abstand Volkswagens bedeutendster Einzelmarkt, brachte in den ersten vier Monaten 1,02 der insgesamt 3,05 Millionen ausgelieferten Fahrzeuge &#8211; 33,4 Prozent. Vor einem Jahr hatte das Verhältnis noch keine 30 Prozent betragen.</p>
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		<title>Opel schließt Warenverteilzentrum in Bochum doch erst 2016</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Bast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kehrtwende bei Opel: Der Autobauer zieht nun doch nicht schon Ende kommenden Jahres komplett aus Bochum ab. Das Warenverteilzentrum soll bis 2016 betrieben werden. Der frühere Schließungstermin sei ein Missverständnis, sagt Opel-Manager Sedran. &#160; Der Autokonzern Opel zieht sich nun doch noch nicht Ende kommenden Jahres komplett aus Bochum zurück. Das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kehrtwende bei Opel: Der Autobauer zieht nun doch nicht schon Ende kommenden Jahres komplett aus Bochum ab. Das Warenverteilzentrum soll bis 2016 betrieben werden. Der frühere Schließungstermin sei ein Missverständnis, sagt Opel-Manager Sedran.<span id="more-2004071"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Autokonzern Opel zieht sich nun doch noch nicht Ende kommenden Jahres komplett aus Bochum zurück. Das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen solle bis 2016 bestehenbleiben, sagte Opel-Strategievorstand Thomas Sedran am Freitag in Düsseldorf. Er korrigierte damit frühere Angaben des Unternehmens, das Lager mit derzeit 430 Arbeitsplätzen solle wie die gesamte Autoproduktion Ende 2014 geschlossen werden.</p>
<p>Ein Bochumer Opel-Sprecher hatte im April erklärt, mit dem Ende der Autoproduktion solle auch das Verteilzentrum aufgegeben werden. Das sei eine Folge des Neins der Bochumer Beschäftigten zum Opel-Sanierungsplan. &#8220;Da hatten wir ein Missverständnis in dem, was wir gesagt haben&#8221;, sagte Sedran. Opel habe mit dem Dienstleister, der das Verteilzentrum betreibt, einen Vertrag &#8220;der bis ins Jahr 2016 geht&#8221;. Diesen Vertrag werde Opel einhalten. Das Warenverteilzentrum in Bochum beliefert Händler in ganz Europa mit Ersatzteilen.</p>
<p><strong>Entwicklungsgesellschaft für Bochum geplant</strong></p>
<p>Zusammen mit dem Opel-Manager stellte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) die Initiative &#8220;Bochum Perspektive 2022&#8243; für die Zeit nach dem Abzug des Autobauers vor. Eine geplante Entwicklungsgesellschaft soll die Ansiedlung von Ersatzarbeitsplätzen auf dem Werksgelände voranbringen. Derzeit arbeiten bei Opel direkt und im Verteilzentrum noch rund 3700 Mitarbeiter.</p>
<p>Die Bochumer Opel-Belegschaft hatte im März mit großer Mehrheit den mit der IG Metall ausgehandelten Sanierungsplan abgelehnt, der ein langsameres Auslaufen der Produktion bis Ende 2016 und hohe Investitionen in Ersatzarbeitsplätze vorsah. Der Autobauer hatte darauf entschieden, den jetzt noch in Bochum gebauten Zafira Tourer ab 2015 im Stammwerk Rüsselsheim zu fertigen.</p>
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		<title>Bundestag beschließt Bankentrennung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Bast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Block_Finanzen_Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen + Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Abtrennung von riskanten Handelsgeschäften, Haftstrafen für Manager, Testamente für den Pleitefall &#8211; die Regeln für den Finanzsektor werden weiter verschärft. Aus Sicht von SPD, Grünen und Linken noch zu wenig. &#160; Fast fünf Jahre nach dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise kommen auf Banken weitere Einschnitte zu. Gegen die Proteste der Kreditwirtschaft beschloss der Bundestag am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abtrennung von riskanten Handelsgeschäften, Haftstrafen für Manager, Testamente für den Pleitefall &#8211; die Regeln für den Finanzsektor werden weiter verschärft. Aus Sicht von SPD, Grünen und Linken noch zu wenig.</strong><span id="more-2004060"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fast fünf Jahre nach dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise kommen auf Banken weitere Einschnitte zu. Gegen die Proteste der Kreditwirtschaft beschloss der Bundestag am Freitag ein Gesetzespaket, nach dem vor allem größere Institute zum Schutz der Kundeneinlagen riskante Handelsgeschäfte vom klassischen Bankgeschäft abtrennen müssen. Neben diesem sogenannten Trennbanken-System sind Haftstrafen für Vorstände von Banken und Versicherungen vorgesehen bei Pflichtverletzungen im Risikomanagement. Zudem müssen Geldhäuser eigene Sanierungs- und Abwicklungspläne &#8211; bekannt als &#8220;Banken-Testamente&#8221; &#8211; aufstellen, um in Krisen rasch zu reagieren.</p>
<p>Nach dem Gesetz der Koalition müssen große Banken den Handel auf eigene Rechnung und Geschäftsbeziehungen mit Hedgefonds in rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Handelsgesellschaften auslagern. Kundeneinlagen können nicht mehr zur Finanzierung eigener riskanter Geschäfte genutzt werden. Dies gilt, wenn die riskanten Geschäfte 100 Milliarden Euro oder 20 Prozent der Bilanzsumme übersteigen. Banken haben bis Mitte 2015 Zeit, solche Geschäfte zu identifizieren &#8211; ein Jahr mehr als zunächst geplant. Nach früheren Ministeriumsangaben könnten derzeit einige wenige deutsche Institute von der Trennung betroffen sein, als Hauptkandidat gilt die Deutsche Bank.</p>
<p>Im Auftrag von Kunden können Banken die fraglichen Geschäfte weiter betreiben. Dies betrifft etwa Transaktionen, wenn sich Industrieunternehmen gegen Wechselkurs- oder Preisschwankungen absichern wollen. Zu den Ausnahmen gehört auch das sogenannte Market Making &#8211; das ständige Stellen von An- und Verkaufspreisen, mit dem Banken den Handel von Wertpapieren sicherstellen und damit die Liquidität des Marktes. Die Finanzaufsicht Bafin soll aber im Einzelfall auch die Abtrennung dieser Aktivitäten verlangen können.</p>
<p><strong>Vorständen drohen bis zu fünf Jahre Haft</strong></p>
<p>Nach den Gesetzesplänen drohen Vorständen bis zu fünf Jahre Haft, wenn sie gegen wesentliche Pflichten im Risikomanagement verstoßen und das Institut in eine Schieflage geraten ist. Dies ist dann strafbar, wenn der Täter gegen eine Anordnung der Bafin gehandelt und dadurch den Bestand des Unternehmens gefährdet hat.</p>
<p>Am Vortag hatte der Bundestag schärfere Kapital- und Bonusregeln beschlossen. Ziel aller Maßnahmen ist im Kern, dass nicht mehr der Steuerzahler für die Rettung angeschlagener Banken einspringen muss.</p>
<p>Die Opposition kritisierte die schwarz-gelben Gesetzespläne als unzureichend und lehnte das Paket geschlossen ab. Schädliche &#8220;Zocker-Geschäfte&#8221; blieben Teil einer Dachgesellschaft der betroffenen Bank. Auch wollten Union und FDP im Wahlkampf nur schnell punkten, nachdem sie zuvor gezögert hätten, kritisierten SPD, Grüne und Linke. Die Pläne gingen nicht so weit wie die Vorschläge einer Expertenkommission um den finnischen Notenbankchef Erkki Liikanen für Trennbanken.</p>
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		<title>Razzia bei Zuckerfirmen &#8211; Verdacht auf verbotene Preisabsprachen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Bast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Block_Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission verdächtigt mehrere europäische Zuckerproduzenten, die Preise für Weißzucker über Jahre hinweg abgesprochen und damit künstlich hoch gehalten zu haben. Ein Verstoß gegen die Kartellregeln könnte für die Firmen teuer werden. &#160; Bei Razzien durchsuchten Ermittler Ende April europaweit die Büros großer Hersteller. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Darunter war auch Europas größter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die EU-Kommission verdächtigt mehrere europäische Zuckerproduzenten, die Preise für Weißzucker über Jahre hinweg abgesprochen und damit künstlich hoch gehalten zu haben. Ein Verstoß gegen die Kartellregeln könnte für die Firmen teuer werden.<span id="more-2004040"></span></strong></p>
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<p>Bei Razzien durchsuchten Ermittler Ende April europaweit die Büros großer Hersteller. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Darunter war auch Europas größter Zuckerproduzent Südzucker. &#8220;Auch bei uns waren sie&#8221;, hatte Südzucker-Chef Wolfgang Heer bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens am Donnerstag in Mannheim gesagt. Den Anlass kenne er zwar nicht. &#8220;Wir gehen aber davon aus, dass die Untersuchung keine Folgen für uns haben wird.&#8221;</p>
<p>Nach Angaben aus EU-Kreisen war auch Nordzucker betroffen. Das Unternehmen aus Braunschweig bestätigte am Freitag, am 23. April Besuch von den EU-Kartellwächtern bekommen zu haben. Die Fahnder hätten bei der Razzia Akten und Computer mitgenommen, sagte ein Nordzucker-Sprecher und bestätigte damit Medienberichte. &#8220;Wir haben in vollem Umfang mit den Behörden kooperiert.&#8221; Zum Vorwurf selber wollte er sich nicht äußern. Insgesamt haben die Wettbewerbshüter nach Brancheninformationen sechs europäische Zuckerproduzenten im Visier.</p>
<p>Ein Verstoß gegen die Kartellregeln könnte für die Firmen teuer werden. Die EU-Kommission droht mit Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes. Die Durchsuchungen seien ein erster Schritt und sagten noch nichts über die tatsächliche Schuld der Unternehmen aus, betonte die EU-Behörde. Eine Frist für den Abschluss des Falls gebe es nicht. Preis- und Marktabsprachen zum Schaden von Verbrauchern und Kunden sind in der EU streng verboten. Kräftige Preissteigerungen bei Zucker auf zeitweise über 700 Euro je Tonne hatten die Kartellwächter aufhorchen lassen.</p>
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		<title>Nachtspeicheröfen dürfen länger laufen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Bast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Block_Recht_Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Recht + Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtspeicherheizungen in Deutschland können auch über das Jahr 2019 hinaus betrieben werden. Der Bundestag kippte am frühen Morgen ein entsprechendes Verbot aus den Zeiten der Großen Koalition. Außerdem beschlossen die Abgeordneten eine Reform der Privatinsolvenz sowie Änderungen im Verkehrsrecht. Energie: Die rund 1,5 Millionen Nachtspeicherheizungen in Deutschland können auch über das Jahr 2019 hinaus betrieben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachtspeicherheizungen in Deutschland können auch über das Jahr 2019 hinaus betrieben werden. Der Bundestag kippte am frühen Morgen ein entsprechendes Verbot aus den Zeiten der Großen Koalition. Außerdem beschlossen die Abgeordneten eine Reform der Privatinsolvenz sowie Änderungen im Verkehrsrecht.<span id="more-2004033"></span></strong></p>
<p><strong>Energie</strong>: Die rund 1,5 Millionen Nachtspeicherheizungen in Deutschland können auch über das Jahr 2019 hinaus betrieben werden. Der Bundestag kippte ein noch aus Zeiten der großen Koalition stammendes Verbot für die lange Zeit als Stromfresser verpönten Nachtspeicheröfen. Inzwischen gelten sie als flexible Stromspeicher.  Die Große Koalition hatte damals beschlossen, dass zur Energieeinsparung und  aus Klimaschutzgründen alle vor 1990 installierten Nachtspeicher nur  noch bis Ende 2019 erlaubt sind. Nach 1990 angeschlossene Geräte dürfen demnach maximal 30 Jahre laufen.</p>
<p><strong>Insolvenz</strong>: Überschuldete Verbraucher und Unternehmensgründer sollen schneller als bisher die Chance zum Neuanfang erhalten. Sie können sich künftig schon nach drei statt wie bisher nach sechs Jahren von ihren Restschulden befreien lassen &#8211; vorausgesetzt, dass sie zumindest 35 Prozent der Schulden sowie die Verfahrenskosten beglichen haben.</p>
<p><strong>Verkehr I</strong>: Autofahrer müssen damit rechnen, dass gravierende Verstöße in anderen EU-Ländern bald tatsächlich grenzüberschreitend geahndet werden. So sollen ausländische Behörden beim Kraftfahrtbundesamt Daten zum Fahrzeughalter elektronisch abfragen können. Das soll dafür sorgen, dass die seit 2010 möglichen &#8220;EU-Strafzettel&#8221; mehr Durchschlagskraft bekommen.</p>
<p><strong>Verkehr II</strong>: Künftig kann der Bund sich auch am Erhalt von Schienenstrecken privater Netzbetreiber finanziell beteiligen &#8211; und nicht mehr wie bisher nur jene der bundeseigenen Deutschen Bahn. Voraussetzung ist, dass die Strecken für den Güterverkehr wichtig sind.</p>
<p><strong>Banken</strong>: Gebilligt wurde das Trennbanken-Gesetz zur Abschirmung von Risiken. Vor allem größere Institute müssen zum Schutz der Kundeneinlagen riskante Handelsgeschäfte vom klassischen Bankgeschäft abtrennen. Daneben sind Haftstrafen für Vorstände von Banken und Versicherungen vorgesehen bei Pflichtverletzungen im Risikomanagement. Zudem müssen Geldhäuser eigene Sanierungs- und Abwicklungspläne &#8211; sogenannte Banken-Testamente &#8211; aufstellen.</p>
<p><strong>KfW-Kontrolle</strong>: Die staatliche Förderbank KfW wird künftig schärfer überwacht. Bankgeschäfte des von Bund und Ländern getragenen Instituts werden strenger von Bafin und Bundesbank kontrolliert. Gleichzeitig sollen für die KfW weiterhin spezielle Aufsichtsregeln gelten. Auch soll die Förderbank nach wie vor nicht unter die geplante europäische Bankenkontrolle fallen.</p>
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