Finanzen + Vorsorge Hier schlagen Einbrecher am häufigsten zu

Einbrecher am Werk: In Städten ist das  Einbruchrisiko höher als auf dem Land.

Einbrecher am Werk: In Städten ist das Einbruchrisiko höher als auf dem Land.© sdecoret / Fotolia.com

In welchen deutschen Städten wird am häufigsten eingebrochen? Die Analyse einer Versicherung zeigt die Lieblingsstädte der Einbrecher - und wo man nachts ruhig schlafen kann.

In keiner deutschen Großstadt wird so oft eingebrochen wie in Leipzig: Sechsmal häufiger als in München stiegen Diebe in Wohnungen und Häuser in der sächsischen Stadt ein. Das geht aus dem Risikoatlas „Haus und Wohnen“ des Versicherers Generali hervor. Der nicht repräsentativen Analyse liegen Daten aus 300.000 Schadensmeldungen von Hausrat- und Gebäudeversicherungen der Generali und der AachenMünchener zugrunde.

Weniger Einbrüche im Süden Deutschlands

Bundesweit gaben in den vergangenen zehn Jahren vier Prozent der Versicherten eine Schadensmeldung bei den beiden Versicherern ab. In größeren Städten ist den Daten zufolge das Risiko mit neun Prozent doppelt so hoch wie auf dem Land, allerdings ist die Spanne sehr breit. Nach dem Spitzenreiter Leipzig (18,3 Prozent) folgen Hannover (12 Prozent), Köln (11,2 Prozent) und Bremen (10,4 Prozent). Auf ihr Hab und Gut aufpassen sollten auch Menschen, die in Dresden (9,8 Prozent), Dortmund (9,6 Prozent) und Berlin (9,3 Prozent) leben.

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Sicherer schlafen kann man der Berechnung zufolge im Süden der Republik: Mit 3 Prozent (Stuttgart), bzw. 2,9 Prozent (München und Nürnberg) liegen die süddeutschen Großstädte sogar unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Durchschnittlich 2450 Euro Schaden

Die Studie zeigt das Risiko bis auf den Stadtteil genau – und liefert dadurch eine interessante Erkenntnis: Ob man in einem vermeintlich bessere Viertel wohnt oder in einer sozial eher schwachen Gegend, beeinflusst das Einbruchrisiko kaum.

Nach Berechnungen der Generali entsteht bei einem Einbruchdiebstahl durchschnittlich ein Schaden in Höhe von 2450 Euro. Ein kleiner Trost für die Leipziger: Bei ihnen wird zwar am häufigsten eingebrochen, mit durchschnittlich 940 Euro fällt die Beute aber vergleichsweise mager aus.

aun

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