Finanzen + Vorsorge Griechenland macht Ernst: Geht es Steuersündern jetzt an den Kragen?

Das Ende des griechischen Schuldendramas ist weiterhin nicht abzusehen.

Das Ende des griechischen Schuldendramas ist weiterhin nicht abzusehen.© djama - Fotolia.com

Die Schweiz hat die Verhandlungen über ein bilaterales Steuerabkommen mit Griechenland wiederaufgenommen. Auf griechischen Konten in der Schweiz sollen rund 80 Milliarden Euro liegen - zu einem großen Teil Schwarzgeld. Experten rechnen mit Milliardeneinnahmen.

Die Schweiz und das pleitebedrohte Griechenland haben Gespräche über ein bilaterales Steuerabkommen wiederaufgenommen. Regierungsvertreter beider Länder trafen sich am Donnerstag im Regierungssitz in Athen. Expertenschätzungen liegen auf griechischen Konten in der Schweiz rund 80 Milliarden Euro. Zwei Drittel davon könntenSchwarzgeld sein, sagte der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Schneider von der Universität Linz.

“Der Abschluss eines Steuerabkommens wäre die schnellste und effizienteste Maßnahme, an Geld zu kommen”, meinte der auf Schattenwirtschaft spezialisierte Ökonom. Er sei sehr erstaunt, dass die neue griechische Regierung bisher wenig Schritte in diese Richtung unternommen habe. Die Verhandlungen waren im Februar 2014 eingestellt worden – damals noch unter der konservativen griechischen Regierung von Antonis Samaras.

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