Finanzen + Vorsorge Lohnunterschiede: Sollten wir wissen, was der Kollege verdient?

Wie im Neandertal: Frauen verdienen auch bei gleicher Qualifikation und Leistung weniger als Männer. Daran hat sich in den letzten 20 Jahren kaum etwas geändert.

Wie im Neandertal: Frauen verdienen auch bei gleicher Qualifikation und Leistung weniger als Männer. Daran hat sich in den letzten 20 Jahren kaum etwas geändert.© lculig, fotolia

Firmen könnten künftig verpflichtet sein, Mitarbeitern gegenüber offenzulegen, was ihre Kollegen auf derselben Hierarchiestufe verdienen. Eine gute Idee? Ja klar, findet Catalina Schröder. Eklatante Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen wären dadurch endlich Geschichte. So ein Quatsch, kontert Nicole Basel. Denn Gehalts-Fairness lässt sich kaum per Gesetz verordnen.

Der Pro-Kommentar: Ein Lohntransparenz-Gesetz würde langfristig zum Erfolg der deutschen Wirtschaft beitragen, schreibt impulse-Redakteurin Catalina Schröder


Der Konter: Gehalts-Fairness lässt sich nicht per Gesetz verordnen, findet Nicole Basel

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1 Kommentar
  • Felix Hofer 18. März 2015 09:58

    Die Offenlegung der Gehälter ist nur ein weiterer Schritt zur “ Edel DDR“ und dem Aushebeln der freien Marktwirtschaft. Unsere Gesellschaft lebt davon, dass Löhne verhandelt und Leistungs-abhänging bezahlt werden. Es ist der Ansporn an die Mitarbeiter zu zeigen was in Ihnen steckt und sich somit von der Masse durch bessere, innovative und ideenreiche Arbeit abzuheben.
    Dies ist der Motor der deutschen Wirtschaft, den man durch noch mehr staatliche Eingriffe abwürgt.
    Würden wir die Löhne offenlegen, fände schnell eine Anpassung an einen Mindestlohn in alle Berufsgruppen statt und die Arbeitnehmer, die leistungswillig sind verlieren schnell Ihre Motivation mehr zu leisten.

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