Sammlung Haupt Bei all diesen Kunstwerken geht es ums Geld

Money, Money, Money: Die Kunstsammlung "Dreißig Silberlinge" besteht nur aus Werken zum Thema Geld - und zeigt eine überraschend vielfältige Sicht auf das Zahlungsmittel.

Mitte der 90er begann alles mit einem zur Origami-Skulptur gefalteten 10-Dollar-Schein des taiwanesischen Künstlers Lee Mingwei. Stefan Haupt, der sich ursprünglich auf das Sammeln von Fotografien konzentrierte, begann Werke zum Thema „Geld und Kunst“ aufzuspüren. Im Laufe der Zeit entstand so eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst, die sich ausschließlich mit dem Thema Geld beschäftigt.

Heute umfasst die Sammlung „Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld“ knapp 250 Werke von 140 Künstlern, darunter Arbeiten von Thomas Baumgärtel, Joseph Beuys, Friedensreich Hundertwasser, Justine Smith, Klaus Staeck und Timm Ulrichs. Techniken und inhaltliche Ansätze sind bei allen Werken unterschiedlich – gemeinsam ist nur das Überthema: Geld.

Sein eigenes Geld verdient Stefan Haupt als Anwalt für Urheber-, Medien- und Verlagsrecht. In seinem Beruf traf er daher immer wieder Maler, Grafiker, Bildhauer und andere Künstler. „Irgendwann war es mir zu wenig, mich nur mit den Rechtsproblemen der Künstler zu beschäftigen. Ich wollte wissen, welche Kunst hinter den Problemen steckt und ob mich diese emotional berührt“, erklärt Haupt seine Sammelleidenschaft.

Eine Auswahl von Geldkunstwerken aus der Sammlung Haupt ist bis Ende September im Behren Palais in Berlin zu sehen. Schwerpunkt der Ausstellung sind die Themen Banken, DDR und Politik. Ab 14. September sind außerdem einige Exponate neben anderen Dollar-Geldkunstwerken in der Ausstellung „Der Dollar leuchtet – Kunst und Zahlungsmittel“ in den Räumen des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken in der Schützenstraße 6a in Berlin zu sehen. Teile der Sammlung können nach Voranmeldungen auch in den Räumen der Kanzlei Haupt Rechtsanwälte besichtigt werden. Weitere Informationen unter www.sammlung-haupt.de.

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