Finanzen + Vorsorge Schwacher Euro verteuert Benzin um acht Cent

Zu Beginn des Jahres lag der Benzin-Preis so tief wie lange nicht mehr. Aktuell steigt er jedoch wieder an. Das hat vor allem einem Grund.

Der schwache Euro macht Benzin und Diesel teurer. Seit Jahresbeginn seien die Preise für Benzin E10 um acht Cent auf 1,37 Euro je Liter gestiegen und für Diesel um vier Cent auf 1,21 Euro, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Freitag in Berlin mit.

Dieser Preisanstieg sei allein auf den Euro/Dollar-Wechselkurs zurückzuführen. Rohöl der Nordsee-Sorte Brent koste wie zu Beginn des Jahres ungefähr 57 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Euro habe seitdem jedoch rund zwölf Prozent an Wert verloren, von 1,20 auf 1,06 Dollar. Entsprechend legte der Ölpreis in Euro um 14 Prozent zu.

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Entscheidend für den Preis an der Tankstelle seien die Einkaufskosten für Benzin und Diesel, hieß es in der Mitteilung. Deren Basis sei der Ölpreis.

Die Einkaufskosten für Benzin E19 seien seit Jahresbeginn um zehn Cent je Liter gestiegen, für Diesel um sieben Cent. Das bedeute, dass die gestiegenen Einkaufskosten wegen des harten Wettbewerbs nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergegeben worden seien.

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