Themenspezial "Leasing"
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Vertragsklauseln Darauf sollten Unternehmer im Leasingvertrag achten

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Unternehmer sollten auch in Leasingverträgen das Kleingedruckte genau lesen.

Unternehmer sollten auch in Leasingverträgen das Kleingedruckte genau lesen.© iStock

Das Kleingedruckte kann aus einem scheinbar günstigen Angebot ein unnötig teures machen. Welche Qualitätsmaßstäbe einen Leasingvertrag auszeichnen. Und wo Kostenfallen lauern.

Vor- und Nachmiete

Im Leasingvertrag ist geregelt, ab wann und wie lange Kunden zahlen müssen. Fair sind Verträge, die eine Produktnutzung während der gesamten Vertragslaufzeit erlauben. Das ist erstaunlicherweise nicht immer so. Durch sogenannte Vor- oder Nachmietklauseln halten manche Anbieter die Raten optisch niedrig. Der Trick: Kunden zahlen, bevor die Ware geliefert ist oder immer noch, nachdem sie wieder abgeholt wurde.

Gebühren

Manche Leasinggesellschaften kassieren einmalig allgemeine Abschlussgebühren oder wollen Geld für die Bonitätsprüfung. Bis zu 150 Euro sind üblich. Wer vergleichen will, muss die Kosten zu der Summe der monatlichen Raten addieren.

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Zahlungszeitpunkt

Wer Konditionen vergleichen möchte, sollte auch bedenken, wann die Raten fällig sind. Nachträglich ist besser als im Vorhinein, vor allem bei vierteljährlicher Zahlung macht das einen Unterschied. Online-Zinsrechner helfen beim Vergleich.

Kündigungspflicht

Wer einen sogenannten kündbaren Vertrag unterschreibt, sollte gleich zum Abschluss pro forma zu dem Stichtag kündigen, an dem keine Abschlusszahlung oder Vorfälligkeitsentschädigung fällig ist. Sonst verlängern sich die Verträge automatisch – um etwa sechs Monate. Und das wird teuer.

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