Finanzen + Vorsorge Vergessene Fördermittel

Jedes Jahr bleiben 20 Milliarden Euro Fördermittel liegen. Grund: Die Banken leiten das Geld nicht weiter. oder die Anträge sind zu kompliziert. impulse sagt, wie Unternehmer und Gründer an das Geld vom Staat kommen.

Wer bei »Thüringer Konkurslehrling« an eine Spezialität des ostdeutschen Bundeslandes denkt, geht fehl. Vielmehr handelt es sich um den Namen eines aktuellen Förderprogramms des Freistaates. Die landeseigene Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung zahlt Firmen bis zu 430 Euro im Monat, wenn sie einen Lehrling eines Pleite gegangenen Unternehmens für den Rest der Lehrzeit aufnehmen. Viele Gründer bedienen sich hier und akquirieren günstig junge Mitarbeiter. Jedoch könnten weit mehr von diesem Angebot Gebrauch machen.

Damit teilt der »Konkurslehrling« das Schicksal der meisten deutschen Förderpogramme: Sie werden kaum genutzt. Obwohl es für Unternehmer in Deutschland zur Zeit extrem schwierig ist, an Kapital zu kommen, werden von insgesamt fast 60 Milliarden Euro Fördermitteln, die jährlich für Unternehmer bereit stehen, rund 20 Milliarden nicht abgerufen. »Bei der Masse an Programmen sind viele unbekannt. Häufig sind die Anträge zu kompliziert, die Bedingungen zu restriktiv oder – was in letzter Zeit häufiger passiert – die Firmen sind pleite, bevor sie die Mittel einsetzen können. Auch die Banken sind Schuld. Sie helfen nur ungern bei Fördermitteln«, so Michael Wandt, Leiter der Gießener Fördermittelberatung Wabeco.

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impulse hat mit Hilfe der renommierten und langjährig erfahrenen Experten von Wabeco, Licht in den Förderdschungel gebracht. Hat die Programme nach den wichtigsten Unternehmenszielen sortiert und die attraktivsten und vielversprechendsten Geldtöpfe zusammengestellt.

 

 

 

 

 

 

 

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