Ein wenig wie Roulettespielen, so fühlt sich der Gang zu einem fremden Geldautomaten mitunter an. Ähnlich willkürlich wie beim Glücksspiel erscheint den Kunden der Betrag, dem ihm die Bank für diese Dienstleistung berechnet.
Das ändert sich jetzt. Denn am Mittwoch haben die deutschen Privatbanken angekündigt, die Abhebegebühren für Fremdkunden am Geldautomaten auf höchstens 1,95 Euro festzusetzen. Damit machen sie den ersten Schritt in Richtung Kundenfreundlichkeit. Die Sparkassen und Volksbanken haben sich bisher nur dazu bereit erklärt, die Gebühren künftig anzuzeigen. Noch sieht das Kartellamt darin keine grundlegenden Vorteile für die Konsumenten.
Mittlerweile sind die Regelungen zum Thema Bankentgelte so komplex, dass die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Übersicht zusammengestellt hat. Die FTD fasst zusammen, welche Bankgebühren rechtmäßig sind - und in welchen Fällen die Banken zu Unrecht kassieren.
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