Die Zinsen steigen - zwar nur langsam, aber stetig. Wer als Firmenchef oder Privatmann an den Kauf oder den Bau einer Immobilie denkt, sollte sich daher die derzeit noch günstigen Zinsen für Baudarlehen langfristig sichern.
Das Gleiche gilt für private oder gewerbliche Bauherren und Käufer, die für ein in naher Zukunft auslaufendes Darlehen eine Anschlussfinanzierung brauchen. Das bewährte Werkzeug dafür sind die sogenannten Forward-Darlehen: Mit ihnen lassen sich die derzeitigen Hypothekenkonditionen für Jahre im Voraus sichern. Bei den meisten Anbietern dürfen bis zur Fälligkeit des Altdarlehens 36 Monate vergehen.
Einige Kreditinstitute, wie beispielsweise DG-Hyp und Volksbank Rhein-Ruhr, lassen sogar Aufschubzeiten von bis zu 60 Monaten zu. Aktuell kosten Kredite mit fünf Jahren Laufzeit ab 4,33 Prozent effektiv. Der Forward-Aufschlag beträgt je nach Laufzeit 0,01 bis 0,03 Prozentpunkte pro Monat Abstand zwischen Vereinbarung und Abnahme des Darlehens.
Nach übereinstimmenden Prognosen der Finanzexperten wird es dieses Jahr wohl noch zwei Leitzinserhöhungen auf dann wahrscheinlich 4,25 Prozent geben. Das wird auch die Hypothekendarlehen verteuern. Weitere Zinserhöhungen im kommenden Jahr sind nicht ausgeschlossen - was die Option eines Forward-Darlehens noch interessanter macht.
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