"Wachsen Sie mit uns", steht in großen Lettern auf dem Prospekt. Der Sauerländer Türsystemtechnik-Hersteller Eco Schulte wirbt um Anleger für seine Genussscheine. Kapital für künftige Investitionen will das Familienunternehmen, das im vergangenen Jahr 26 Millionen Euro Umsatz machte, einwerben. "Niemals zuvor haben wir so viel über unsere Firma preisgegeben", sagt Ernst Schulte, Senior und geschäftsführender Gesellschafter der traditionsreichen Mendener Firma.
Die Finanzierungsoffensive scheint zu klappen. Schon vor der offiziellen Emission haben etliche Investoren Interesse an den mit acht Prozent üppig dotierten Wertpapieren gezeigt.
Neue Finanzierungswege
Nicht nur bei Eco Schulte, auch bei anderen Mittelständlern findet zurzeit ein Wechsel in der Firmenfinanzierung statt. Weg vom Kredit als einzigem Finanzierungsinstrument, hin zu alternativen Mitteln, so das Ergebnis einer neuen Studie von Ernst & Young. Indes: Heute wie morgen wird die klassische Finanzierung aus Gewinnthesaurierung, Abschreibungen und Kredit dominieren.
Alternative Instrumente wie Leasing, Factoring, Mezzanine-Kapital oder Beteiligungskapital gewinnen aber an Bedeutung. "Firmen sollten daher besser heute als morgen prüfen, ob sie die neuen Finanzierungswege nutzen können", sagt Wolfgang Richter, Partner bei der mit Ernst & Young kooperierenden Anwaltskanzlei Luther.
Denn die Studie zeigt auch: Firmen, die innovativ finanzieren, wachsen deutlich schneller. Damit impulse-Leser analysieren können, ob die neuen Instrumente für sie in Frage kommen und welche für sie erste Wahl sind, bietet Ernst & Young an, die Firmenfinanzierung kostenlos zu prüfen.
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Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2005, Seite 146, nachlesen.
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