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05.01.2004

Vor- und Nachteile von Factoring

Factoring ist kein Allheilmittel für Liquiditätsprobleme im Betrieb. Aber es kann helfen, Außenstände abzubauen. Mit den vorgestellten Pro- und Contra-Argumenten können Unternehmer selber prüfen, ob diese Finanzierungsart für ihre Firma in Frage kommt.


Pro

-Liquiditätsgewinn:
Da der Factor die Außenstände Ihrer Firma übernimmt, müssen Sie nicht mehr so lange auf Ihr Geld warten. Das erweitert Ihre finanziellen Spielräume beträchtlich. Und da sie sehr schnell flüssig sind, auch wenn der Kunde noch nicht gezahlt hat, können sie in stärkerem Maße als vorher Barzahlerrabatte ausnutzen. Weiterer Wettbewerbsvorteil: Ihren Kunden können Sie längere Zahlungsziele einräumen.

- Risikoabsicherung:
Auch wenn Ihr Kunde klamm wird oder Insolvenz anmeldet und Sie auf seiner Bestellung sitzen lässt - Ihr Geld bekommen Sie trotzdem. Ihr Ausfallrisiko können Sie auch mit einer Warenkreditversicherung absichern, haben damit aber noch nicht sofort die benötigte Liquidität. Denn es dauert länger, bis eine Versicherung den eingetretenen Forderungsausfall ausgleicht. Auch die Finanzierung einer Bank könnte Ihnen in diesem Fall helfen. Doch das Kreditinstitut verlangt Sicherheiten. Die will ein Factoringinstitut nicht.

- Arbeitsentlastung:
Das Factoringinstitut verwaltet, wenn Sie das wünschen, Ihre kompletten Außenstände. D.h. Rechnungen und Mahnungen schreiben, Geldeingang überwachen. Sie können also das komplette Debitorenmanagement auslagern. Das spart Zeit, Mühe und Kosten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was gegen Factoring in Ihrer Firma sprechen könnte.

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