Kleine Räume bevorzugt
Großraumbüros fördern zwar die Kommunikation im Unternehmen, sind aber bei den Mitarbeitern nicht beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt das Schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. In deren Auftrag befragte die Hochschule Luzern in 125 Betrieben mehr als 1200 Personen zu ihrer Arbeitssituation.
Vor allem die Gespräche beziehungsweise Telefonate der Kollegen im Hintergrund und die Vielzahl der aufgestellten Geräte machen den Arbeitnehmern zu schaffen. 78 Prozent der Befragten klagten über störenden Lärm, mehr als die Hälfte über zu hohe Raumtemperaturen und eine zu geringe Luftfeuchtigkeit.
Die Folge: Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Es verwundert demnach nicht, dass die Umfrage eine geringere Krankheitsquote bei Mitarbeitern ergab, die in kleineren Büros sitzen.
Personen, die allein oder zu zweit in einem Raum saßen, werden zudem weniger häufig in ihren Arbeiten unterbrochen und sind im Endeffekt produktiver. Zudem bewerteten sie die Attraktivität ihres Arbeitsplatzes höher als jene Kollegen, die in Großraumbüros platziert werden.
Weitere Informationen und einen kostenlosen Download der Studie finden Sie im Internet.
© 2010 impulse













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