Netzwerke helfen bei der Suche
Anfragen bei der Agentur für Arbeit, eigene Inserate oder das Internet - Firmenchefs beschreiten recht unterschiedliche Wege, um ihre freien Stellen zu besetzen. Doch längst nicht alle führen zum Erfolg.

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Unternehmer besetzen fast jede vierte offene Position (24.9 Prozent) mit einem Bekannten. Die stellte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer Umfrage unter mehr als 16.000. Betrieben fest. Eine vergleichbar hohe Erfolgsquote können nur Inserate in Zeitungen oder Zeitschriften aufweisen (23,5 Prozent) - für viele Gründer in der Startphase jedoch eine zu teure Rekrutierungsalternative.
Bei mehr als 15 Prozent der zu besetzenden Stellen führt die Kontaktaufnahme mit der Agentur für Arbeit zum Erfolg. Das Internet kann in Sachen Personalvermittlung die Erfolgsquoten der traditionellen Rekrutierungswege noch nicht toppen - es folgt mit einer Erfolgsquote von 14,1 Prozent erst auf Platz vier.
In Ostdeutschland registrierten die Nürnberger Forscher zudem eine stärkere Bereitschaft, externe Dienste für die Besetzung offener Stellen in Anspruch zu nehmen, als es westdeutsche Betriebe tun. So kommen in den neuen Bundesländern sowohl die Arbeitsagenturen, als auch die privaten Arbeitsvermittlung häufiger zum Einsatz als im Westen.
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