Empfehlen Facebook Twitter XING Als E-Mail verschicken Drucken
01.08.2010
von: Susanne Widrat

Fünf Fehler bei der Digitalisierung

Das Münchner IT-Systemhaus Consol nennt typische Stolperfallen, in die Unternehmer schnell bei der Virtualisierung ihrer Geschäftsprozesse geraten können.

© Reuters
© Reuters

1. Zu klein geplant

Wer seine digitalen Daten zentral speichern will, sollte in großen Dimensionen denken. Wenn virtuelle Geräte wie Computer am Arbeitsplatz oder Mobiltelefone von unterwegs aus auf den Server zugreifen wollen, geraten sie schnell in Konkurrenz um den limitierte Platz.

Ein Tipp: Überlegen Sie, wie lange das neue IT-System im Einsatz sein soll und stimmen Sie dann die notwendige Größe mit den Wachstumsplänen für das Gesamtunternehmen ab. Entscheiden Sie sich für ein System, dass auch noch Jahre später erweitert werden kann.

2. Unklare Zuordnung

Wenn sich ausschließlich der IT-Experte mit dem virtuellen System auskennt, macht sich die Firma stark von diesem Mitarbeiter und seiner Meinung abhängig. Besser ist es, wenn in jedem Firmenbereich ein Ansprechpartner entscheidet, wann und wie viel Hardware angeschafft wird. So lassen sich die Kosten besser in den Griff bekommen und die Verantwortung für die digitalen Prozesse wird auf alle Abteilungen verteilt.

3. Ungehemmter Wildwuchs

Klar: Jeder Mitarbeiter möchte einen Blackberry und einen Laptop, mit dem er auch von unterwegs oder aus dem Home Office arbeiten kann. Doch sind alle diese Anschaffungen tatsächlich notwendig? Klären Sie beispielsweise im Vorfeld, welcher Angestellte wann und wie lange einen mobilen Arbeitsplatz benötigt – eventuell kann er sich die Geräte mit einem Kollegen teilen. Das spart nicht nur Investitionskosten, sondern reduziert auch den Verwaltungsaufwand.



4. Ungenutzte Ressourcen

In vielen Unternehmen werden Hard- und Software eingekauft, deren Funktionen nur zu einem Bruchteil genutzt werden. Entweder aus Unkenntnis oder weil der Einsatz dieser Features überhaupt nicht notwendig sind. Die IT-Verantwortlichen sollen im Vorfeld klären, welche Anwendungen überhaupt benötigt werden – und müssen sämtliche gekauften Lizenzen sowie Upgrade-Pfade im Blick haben.

5. Kein Sicherungskonzept

Firmen, die sämtliche Geschäftsprozesse und –informationen digitalisieren, machen sich stark von der jeweiligen Technologie abhängig. Ein Serverausfall oder der Verlust von Daten wird dann schnell zum Firmen-GAU. Deshalb: Planen Sie sorgfältig, was im Notfall zu tun ist und kümmern Sie sich um ein funktionsfähiges Back-up-System, das jederzeit kurzfristig einsatzbereit ist.

© 2010 impulse

Diesen Artikel bookmarken bei...

Tausendreporter BlinkList del.icio.us Folkd Furl Google Linkarena Mister Wong oneview Yahoo MyWeb YiGG Webnews

GRÜNDER-WORKSHOP

Know-how per Klick

Werden Sie Ihr eigener Chef: Der interaktive gründerzeit-Workshop begleitet Sie Schritt für Schritt. Die Teilnahme ist für Sie kostenlos. Mehr

EXISTENZGRÜNDUNG LIVE

Gründer-Tagebücher

FTD.de begleitet fünf junge Gründer – und berichtet täglich über Erfolge, Überraschungen und Rückschläge. Mehr

FRANCHISE-DATENBANK

Franchise-Ideen

Rund 43.000 Franchise-Nehmer nutzen die Vorteile des Franchising. Und erzielen einen Umsatz von knapp 30 Milliarden Euro pro Jahr. Der Einstieg als Partner lohnt. Die besten Franchise-Ideen. Mehr

FÖRDERAMPEL

Die passende Finanzierung für Sie

Sie sind an einer Gründungsfinanzierung interessiert? Oder brauchen mehr Liquidität bei den Umlaufmitteln? Geben Sie einfach Ihren Kapitalbedarf an - unsere Datenbank liefert direkt Empfehlungen, welche Art von Förderung für Ihr Vorhaben möglich ist. Mehr

TESTS

Wie gut kennen Sie sich?

Sind Sie fit für die Selbständigkeit? Ist Stress für Sie kein Grund zur Sorge? Wie ist es um Ihr Selbstbewusstsein bestellt? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in unserer Rubrik "Tests". Mehr

WISSEN

Der perfekte Businessplan

Mit einem gut durchdachten Businessplan überzeugen Sie wichtige Geschäftspartner. Worauf Gründer besonders achten müssen. Mehr

INTERAKTIV

Gründer-Newsletter

Aktuelles aus der Gründerszene, Entwicklungen im Markt, neue Anregungen: Mit dem regelmäßigen E-Mail-Newsletter bleiben interessierte Gründer und Jungunternehmer auf dem Laufenden in puncto Gründung, Aufbau und Ausbau des eigenen Business. Mehr

GRÜNDER-VIDEOS

Faszination Selbständigkeit

In jeder gründerzeit-Ausgabe stellt impulse kreative Geschäftsideen vor, die ihre Feuerprobe am Markt bestanden haben. Drei Gründer/innen haben wir darüber hinaus vor der Kamera befragt: Wie fühlt sich Selbständigkeit an? Mehr