Cash für Ihre Firma
Expandierende Start-ups erhalten Kapital und Know-how von Beteiligungsgesellschaften. So finden Sie Ihren Partner.

Mit drei Millionen Eigenkapital machte Andreas Prüfer seine Firma Delticom zu Europas führendem Reifenhändler im Internet.
Foto: Arne Weychardt
Schnell wachsende Unternehmen benötigen vor allem eines: viel Geld. Denn nach der zumeist kostspieligen Produktentwicklung steht die ebenso kapitalintensive Markteinführung an. Doch Anfragen an die üblichen Finanzpartner wie Banken oder Leasing-Gesellschaften helfen Chefs häufig nicht weiter. "Vor allem für junge Betriebe, die weder über Anlagevermögen, materielle Sicherheiten noch über einen festen Kundenstamm verfügen, kommen die herkömmlichen Geldgeber nicht in Frage", sagt Rolf-Dieter Lafrenz von der Schickler Unternehmensberatung.
Der Hamburger Experte weiß, wo diese Gründer dennoch an Kapital kommen: "Bei so genannten Beteiligungs- oder Venture-Capital-Gesellschaften, die Eigenkapital statt Kredite vergeben", sagt Lafrenz, der bereits zahlreiche Start-ups unterstützt hat. Dem Unternehmer steht das Geld für die geplante Investition zur Verfügung. Im Gegenzug sind die Finanziers an der Firma beteiligt.
Knapp 60 Millionen Euro haben die Mitglieder des Bundesverbands deutscher Kapitalgesellschaften in den ersten drei Quartalen 2006 in junge Firmen investiert. Diese Finanzierungsform hat einen klaren Vorteil: Die Beteiligungsgesellschaften haben nicht nur Geld zu bieten: "Wir profitieren auch von der Managementunterstützung und den Kontakten unseres Partners", sagt Andreas Prüfer, Gründer und Vorstandsmitglied der Delticom AG.
© 2007 impulse.de












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