• 13-jährige Amerikanerin erfindet Anti-Schluckauf-Lollis

    In den USA wird aus der Erfindung eines 13-jährigen Mädchens eine Geschäftsidee. Mallory Kievmann kreiert Lollis gegen Schluckauf und will diese nun mit Hilfe eines studentischen Teams im kommenden Jahr in den Handel bringen.

    Zucker und Apfelessig – das half Mallory Kievmann aus Manchester im US-Bundesstaat Connecticut am Besten, ihren Schluckauf zu bekämpfen. Die 13-Jährige war so genervt von den vielen unterschiedlichen Ratschlägen, dass sie ihr eigenes Anti-Schluckauf-Mittel entwickelte. Dazu kombinierte sie Zucker und Apfelessig in einem Lollipop. Ihre Hiccupops sind mittlerweile patentiert und sollen mithilfe von Studenten der Betriebswirtschaftslehre im Sommer an den amerikanischen Markt gehen.

    Weshalb genau Lollipops? „Durch die verschiedenen Zutaten werden bestimmte Nerven in Mund und Hals stimuliert, die den Schluckauf-Reflex verursachen. Die Nerven werden überreizt und geben den Befehl zum Hicksen nicht mehr weiter.“, sagt Kievmann gegenüber der New York Times. „Noch müssen wir allerdings am Geschmack feilen“, so das Mädchen weiter.

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    Mit ihren Hiccupops will Mallory Kievmann auch eine medizinische Nische füllen, denn Schluckauf ist eine häufige Nebenwirkung bei Chemotherapien. Bei der Conneticut Invention Convention, einem jährlichen Ideenwettbewerb für Kinder, gewann das Mädchen einen Preis für die beste Innovation. „Ich ging zu dem Wettbewerb und wusste, dass die Leute es entweder mögen oder mich für verrückt erklären würden“ sagt die junge Erfinderin.

    Und sie hatte Glück – ihre Idee wurde nicht als verrückt, sondern als förderungswürdig eingestuft. Danny Briere, Mehrfachgründer und der Kopf hinter Startup Conneticut, das den Wettbewerb veranstaltete, stellte den Kontakt zu Studenten der Universität Connecticut her. Von Mai bis August wird ein studentisches Team die Geschäftsidee umsetzen, mit Bezahlung durch die Startup-Förderung der Hochschule. Anschließend soll das Produkt in den Handel gehen.

    Unterstützung bekommt die Nachwuchsunternehmerin von ihrem Vater, dem bisher zweiten offiziellen Mitarbeiter ihrer Firma. „Es ist schön zu sehen, wie sie sich entwickelt und dass sie ihre eigene Idee umsetzt.“ sagt Adam Kievmann gegenüber der New York Times. Das Mädchen freut sich über die Hilfe ihres Vaters: „Bei solchen Dingen wie dem ganzen Geschäftskram und wie man den Ofen bedient.“

    • Quelle: impulse
    • Copyright: impulse

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