Gründung Die App, die zwei Buchstaben verschickt – und trotzdem eine Million wert ist

Die "Yo"-App kann nicht mehr als "Yo" sagen.

Die "Yo"-App kann nicht mehr als "Yo" sagen.© impulse.de

Start-ups, die Apps entwickeln, gibt es viele - doch diese Gründeridee ist wohl mit Abstand die skurrilste: Amerikaner haben ein Smartphone-Programm entwickelt, das lediglich das Wort "Yo" verschicken kann. Jetzt können sie damit eine Menge Geld verdienen.

Es sind zwei Buchstaben, die die Welt von Or Abel und seinen Mitgründern verändert haben: Yo. Mehr als diese eine Silbe braucht es offenbar nicht, um mit einem Start-up erfolgreich zu werden – zumindest im Einzelfall.

Or Abel hat zusammen mit anderen eine Smartphone-App entwickelt, die lediglich „Yo“ sagen beziehungsweise verschicken kann. Die Namen der eigenen Freunde sind in der App bunt hinterlegt, mit einem einfachen Klick wird der Zwei-Buchenstaben-Gruß an sie verschickt. Das war’s. Einige Investoren hat diese simple App-Idee offenbar überzeugt: Binnen zwei Monaten konnten die Gründer eine stolze Million Dollar (umgerechnet etwa 736.000 Euro) akquirieren.

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„Kontext-basierter Nachrichtendienst“

Zurecht – findet zumindest Entwickler Or Abel: „Die Leute denken, dass die App lediglich „Yo“ sagen kann, aber das stimmt nicht“, erklärte er in einem Interview mit der „New York Times“. Bei jedem „Yo“ schwinge schließlich ein Kontext mit – weshalb die App ein „kontext-basierter Nachrichtendienst“ sei.

Das sehen offenbar auch einige Smartphone-Besitzer so: Allein im „Google Play“-Store wurde die App mittlerweile über 100.000 mal heruntergeladen – dem Mini-Nutzwert zum Trotz.

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