Headwave Volle Dröhnung auf dem Motorrad

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"Leidenschaftliche Biker, die nicht auf musikalischen Komfort verzichten wollen". - das ist die Zielgruppe von Headwave.

"Leidenschaftliche Biker, die nicht auf musikalischen Komfort verzichten wollen". - das ist die Zielgruppe von Headwave. © oneinchpunch / Fotolia.com

Motorräder haben gegenüber Autos einen Nachteil: Die musikalische Begleitung blieb bislang auf der Strecke. Headwave will das ändern. Hat die Idee Potenzial?

Headwave im Ideen-Check: Was taugt das Modell?

Musik hören, während man auf dem Motorrad der Sonne entgegenfährt, ist kaum zu überbieten. Aber bislang war, was der Markt an Ausrüstung dafür hergibt, nicht gerade berauschend. Unser Soundsystem „TĀG“ ist gerade dabei, das zu ändern.

Headwave im Konkurrenz-Check: Das gibt’s doch schon, oder?

„TĀG“ ist neuartig: Die Ohren bleiben frei, der Helm erzeugt Schall, indem er selbst zum lautsprecherlosen Resonanzkörper wird. Spürbare Bass-Vibrationen erinnern fast an eine Konzertsituation. Geladen wird über ein magnetisches USB-Kabel. Die Laufzeit liegt bei bis zu acht Stunden.

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Headwave im Sales-Check: Wer will das haben?

Leidenschaftliche Biker, die nicht auf musikalischen Komfort verzichten wollen. Die Musik kommt via Bluetooth aus der eigenen Playlist. Handklein und aus biegsamen Material schmiegt sich der Apparat an jede Helmform an. An einer Version für Ski- und Snowboard-Helme wird bereits gearbeitet.

Headwave im Kapital-Check: Wie finanziert sich das Ganze?

Das Soundgerät „TĀG“ kostet 299 Euro.

Headwave im Risiko-Check: Was kann schiefgehen?

Gesetzliche Einschränkungen gibt es keine. Weil es sich um Raumklang handelt, ist diese Art des Musikhörens während des Fahrens kein Problem, egal wo. Für die Automobilindustrie entwickelte, extra starke Klebestreifen verhindern auch bei 300 km/h ein Herunterfallen von „TĀG“.

Die Gründer von Headwave

Ihr Produktdesign- und Maschinenbau-Studium hat die Motorradfahrerin Sophie Willborn bestens auf die Produktentwicklung vorbereitet. Als gebürtige Berlinerin war es ihr wichtig, auch die Produktion von „TĀG“ in Berlin zu verorten.

Toby Huang ist ein Überflieger, was Zahlen betrifft, und managt den Verkauf und die Business-Administration. Toby ist 2014 extra für Headwave von San Diego nach Berlin gezogen.

Donald Soo bringt mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in Hardware-Unternehmen mit. Donald kommt aus Tokyo und kennt den asiatischen Markt sehr gut. Er nimmt bei Headwave die Rolle des Mentors und Investors ein.

Die Gründung von Headwave in Zahlen

Vorlaufzeit: 1,5 Jahre

Startkapital: 6-stellig

www.headwave.de

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