KfW GründerChampions Diese 16 Gründer sind die besten des Landes

16 ausgezeichnete Geschäftsideen: Das sind die 16 kfw-Gründerchampions 2016, die am 6.Oktober in Berlin ausgezeichnet wurden. Den Bundessieg errang Petar Marovic mit seinem Unternehmen HZD Havelländische Zink-Druckguss (4. v. l.).

16 ausgezeichnete Geschäftsideen: Das sind die 16 kfw-Gründerchampions 2016, die am 6.Oktober in Berlin ausgezeichnet wurden. Den Bundessieg errang Petar Marovic mit seinem Unternehmen HZD Havelländische Zink-Druckguss (4. v. l.).© deGUT/André Wagenzig

Ein MP3-Player aus Holz, die kleinsten Lineale der Welt und eine Software, die Heizungen in Hotelzimmern steuert - diese und weitere Geschäftsideen sind als "KfW GründerChampions" ausgezeichnet worden. Die Preisträger im Überblick.

Seit 1998 ist der Titel „KfW GründerChampion“ eine Qualitätsauszeichnung für junge Unternehmen: Die KfW Bankengruppe verleiht ihn jedes Jahr für gute Geschäftsideen aus Deutschland. Aus jedem Bundesland wird ein Landessieger prämiert; zudem konkurrieren alle 16 Sieger auch um den Bundessieg – für das Unternehmen, das sich mit einer besonders innovativen Idee oder Arbeitsweise erfolgreich am Markt behauptet. In diesem Jahr ging der Bundessieg an die HZD Havelländische Zink-Druckguss, Publikumssieger wurde Tandemploy aus Berlin.

Die Awards wurden am Donnerstagabend im Rahmen der Gründermesse deGUT in Berlin vergeben. Für den renommierten Preis konnten sich in diesem Jahr Start-ups aller Branchen ab Gründungsjahr 2011 und mit Sitz in Deutschland bewerben. Ausgewählt wurden die GründerChampions von einer Jury aus Vertretern der KfW Bankengruppe, Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammer. Sie beurteilt nicht nur die Geschäftsidee und deren Umsetzung, sondern auch, ob Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten werden und ob das Unternehmen soziale Verantwortung übernimmt.

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Die Ausgezeichneten erhalten nicht nur insgesamt 35.000 Euro Preisgeld und die Hilfe einer PR-Agentur, um ihre Erfolgsgeschichte zu vermarkten. Eine Person aus jedem ausgezeichneten Unternehmen hat die Möglichkeit, am Seminar „Unternehmensleitbild“ an der impulse-Akademie teilzunehmen.

Wir stellen die „KfW GründerChampions“ 2016 vor.

Bundessieger und Landessieger Brandenburg: HZD Havelländische Zink-Druckguss

Wer hat’s gegründet?
Michael Schönberg. 2016 übernahm der externe Geschäftsführer Petar Marovic das Familienunternehmen.

Was ist die Idee?
Das Unternehmen entwickelt und produziert Zink-Druckgusserzeugnisse – vom Baubeschlag bis hin zu Teilen für die Telekommunikationsbranche oder die Automobilindustrie.

Was ist das Besondere?
HZD blickt zurück auf schwierige Jahre. Nach der Gründung 1992 stieg das Unternehmen zunächst zu einem führenden Anbieter für Zink-Druckgusserzeugnisse in Deutschland auf. Doch durch die Finanz- und Wirtschaftskrise kam HZD aus dem Tritt. 2015 holte sich Gründer Michael Schönberg daher externe Unterstützung: Petar Marovic baute den Vertrieb um und steuerte das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs. „Die Firma war am natürlichen Wendepunkt eines gewachsenen Familienunternehmens“, sagt Marovic. „Die seit letztem Jahr eingeführten Optimierungsmaßnahmen tragen bereits Früchte und wir konnten den Mitarbeiterstamm nahezu erhalten.“

Landessieger Berlin und Publikumssieger: Tandemploy

Wer hat’s gegründet?
Anna Kaiser und Jana Tepe.

Was ist die Idee?
Tandemploy entwickelt Systeme, die flexible Arbeitsmodelle ermöglichen. Auf die Geschäftsidee kam Jana Tepe, als sie als Personalberaterin eine Führungsposition für einen Kunden besetzen sollte und eine ungewöhnliche Bewerbung erhielt: eine Tandembewerbung. Das heißt: Zwei Menschen bewerben sich als Team auf eine Stelle.

Was ist das Besondere?
Auf der Plattform Tandemploy.com finden Jobsharing-interessierte Menschen durch ein Matching passende Tandempartner und Firmen, die dafür offen sind. Außerdem haben die Gründerinnen die Software flex:workz etwickelt, die großen Unternehmen Ähnliches intern ermöglicht: Kollegen können im Unternehmen Tandempartner finden, mit denen sie sich eine Stelle teilen, aber auch Möglichkeiten für Jobrotation. Mittlerweile haben Kaiser und Tepe ein zehnköpfiges Team. Und, na klar: Die beiden teilen sich die Geschäftsleitung.

Tipps zum Thema Jobsharing lesen Sie hier.


Landessieger Sachsen-Anhalt: Harzer Baumkuchen

Wer hat’s gegründet?
Rolf-Dieter Friedrich hauchte der Baumkuchenproduktion im Harz nach der Wende wieder Leben ein und gründete im Jahr 1992 die Firma „Harzer-Baumkuchen-Friedrich“. Seit 2014 führt Konditormeister Christian Feuerstack das Unternehmen.

Was ist die Idee?
Feuerstack verkauft nicht nur fertige Baumkuchen. Wer will, kann ihm und seinen Kollegen auch zwei Mal pro Woche bei der Herstellung zusehen – oder den Kuchen direkt nebenan im Café verspeisen.

Was ist das Besondere?
Mit nur 27 Jahren übernahm Feuerstack den Betrieb. Seither wächst das Unternehmen kräftig – auch dank eines neuen Onlineshops. Dass es dort die beliebte Spezialität gibt, können Besucher übrigens schon aus der Ferne erkennen: Das Café sieht aus wie ein riesiger Baumkuchen.

Landessieger Baden-Württemberg: Winzki

Wer hat’s gegründet?
Der Softwaretechniker Rainer Brang.

Was ist die Idee?
Ein tragbarer MP3-Player namens Hörbert aus Holz, gegen Aufpreis auch mit persönlicher Gravur.

Was ist das Besondere?
Ursprünglich wollte Rainer Brang nur einen kindertauglichen MP3-Player für seine Söhne bauen, mittlerweile hat er mehr als 7500 Stück davon verkauft. Einer davon war sogar zeitweise im „MoMA Art Lab“ des Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Die Einzelteile des Players stammen größtenteils aus Deutschland und werden in der Nähe von Stuttgart von Hand zusammengebaut. Geht etwas kaputt, können einzelne Teile nachbestellt und ausgetauscht werden.

Landessieger Bayern: Celonis

Wer hat’s gegründet?
2011 von Bastian Nominacher, Alexander Rinke und Martin Klenk gegründet; Ausgründung aus der Technischen Universität München.

Was ist die Idee?
Celonis hat eine intelligente Big-Data-Technologie entwickelt, die Abläufe in Unternehmen analysiert und visualisiert. Damit sollen sich auch versteckte Schwachstellen und Optimierungspotenziale aufgedecken lassen.

Was ist das Besondere?
2015 gelang Celonis, was bisher noch kein Start-up geschafft hat: SAP nahm die Process Mining Technologie auf die eigene Preisliste und vertreibt das Produkt weltweit als SAP Process Mining by Celonis. Mit einem Umsatzwachstum von 4000 Prozent innerhalb von vier Jahren wurde Celonis im vergangenen Jahr außerdem von der Unternehmensberatung Deloitte zum am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Deutschlands gekürt.

Landessieger Bremen: Gastronovi

Wer hat’s gegründet?
Andreas und Karl Jonderko, Christian Jaentsch und Bartek Kaznowsk.

Was ist die Idee?
Ein komplettes Software-System, das Gastwirte und Service-Mitarbeiter im Alltag unterstützen und die Abläufe vereinfachen soll.

Was ist das Besondere?
Die vier Gründer von gastronovi sowie fast alle der 37 Mitarbeiter des Software-Unternehmens kennen die Sorgen der Gastronomen nur allzu gut. Schließlich haben sie alle selbst in der Gastronomie gearbeitet: als Hotelier, als Koch, als Bedienung, als Küchenhilfe. Und sie wissen daher genau, wo es immer wieder hapert. Zum Beispiel bei Bestellungen. Damit diese nicht untergehen, weil der Kellner sie vergisst oder den Zettel verliert, bietet gastronovi mobile Geräte an, mit denen Bestellungen direkt elektronisch an die Küche weitergeleitet werden. Auch Tischreservierungen können damit koordiniert werden.

Landessieger Mecklenburg-Vorpommern: advocado

Wer hat’s gegründet?
Der Betriebswirt Jacob Saß und der Jurist Maximilian Block.

Was ist die Idee?
Advocado will die Rechtsberatung ins digitale Zeitalter bringen. Das Unternehmen bietet Anwaltskanzleien eine Plattform, um ihre Mandaten online zu betreuen. Außerden gibt es einen Marktplatz für die Erstberatung bei Rechtsangelegenheiten. Nutzer können sich bei Rechtsproblemen Angebote von Anwälten einholen.

Was ist das Besondere?
Privatkunden und Unternehmen bekommen schnell die passende Rechtsdienstleistung vermittelt. Umgekehrt profitieren auch die Anwälte von der Plattform, die den gesamten juristischen Prozess vom Erstkontakt über Beratung und Vertretung im Streitfall bis zur Zahlungsabwicklung abbildet und dadurch den bürokratischem Aufwand und die Kosten minimiert.

Landessieger Niedersachsen: Gattaquant

Wer hat’s gegründet?
Dr. Jürgen Schmied, Dr. Carsten Forthmann, Dr. Max Scheible, Sofiène Roussel und Prof. Dr. Philip Tinnefeld.

Was ist die Idee?
Gattaquant stellt die kleinsten Lineale der Welt für die superauflösende Fluoreszenzmikroskopie her.

Was ist das Besondere?
Die hohe Präzision und die Benutzerfreundlichkeit. Mit den Nanometerlinearen lässt sich die optische Auflösung eines Mikroskops schnell und präzise bis auf wenige Nanometer genau überprüfen. Daher kann man sie beim Justieren und Warten von Superauflösungsmikroskopen einsetzen.

Landessieger Nordrhein-Westfalen: Azap Fachbetrieb WDVS

Wer hat’s gegründet?

Der Installateur und Fachkaufmann Halil Azap.

Was ist die Idee?
Azap ist ein Handswerksbetrieb für Fassadendämmung.

Was ist das Besondere?
Die Geschichte des Gründers. Halil Azap kam als junger Installateur aus seiner Heimat Türkei nach Deutschland. Hier wurde seine Ausbildung jedoch nicht anerkannt. Er arbeitete deshalb zuerst als Bauhelfer in der Fassadensanierung und besuchte die Abendschule, die er als Fachkaufmann abschloss. Mit Mitte vierzig konnte er sich seinen Traum von der Selbstständigkeit erfüllen und gründete sein Unternehmen als Einzelkämpfer. Mittlerweile hat er 16 Mitarbeiter.

Landessieger Rheinland-Pfalz: herr holgersson. lesen & leben

Wer hat’s gegründet?
Die beiden Buchhändlerinnen Elisabeth Windfelder und Jasmin Marschall.

Was ist die Idee?
Buchhandlungen sollen mehr sein als ein reiner Präsenz- und Bestellort für Bücher. Leser und Kunden sollen sich wie zu Hause fühlen, eine individuelle Beratung erhalten und wieder Bücher im Ladengeschäft statt online kaufen.

Was ist das Besondere?
Der Verkaufsraum ist wie eine Wohnung eingerichtet. Im Wohnzimmer mit Sofa und Klavier gibt es Romane und Krimis, in der Küche Koch- und Backbücher, im Essbereich Kreativ- und Gartenbücher und im Kinderzimmer Kinder- und Jugendliteratur. Kommentare wie ‚ist das denn überhaupt noch zeitgemäß?’ oder ‚eine Buchhandlung zu eröffnen ist ein bisschen wie ein Kutschunternehmen zu gründen’ seien nicht selten gewesen, erzählen die Gründerinnen.

Landessieger Saarland: Okinlab

Wer hat’s gegründet?
Betriebswirt Alessandro Quaranta und der Architekt Nikolas Feth.

Was ist die Idee?
Die Webanwendung form.bar ermöglicht es Kunden, Möbel in 3D frei zu formen, als Maßanfertigungen ganz nach ihren Bedürfnissen. Jedes Möbelstück ein Unikat.

Was ist das Besondere?
Dank eines Algorithmus, der sich an den Formen der Natur orientiert und dem Kunden beim Gestalten seines Wunschmöbels unterstützt, kann sich jeder auch ohne technische Vorkenntnisse online sein persönliches Möbel designen. Der Entwurf wird dann digital zu einem lokalen Schreiner übermittelt, wo das Möbelstück automatisiert mit Fräsen produziert wird.

Mehr zu Okinlab lesen Sie hier.

Landessieger Hamburg: Katharina v. Ehren Internat. Tree Broker

Wer hat’s gegründet?
Katharina von Ehren und Maike Rohe.

Was ist die Idee?
Der Job von Katharina von Ehren und Maike Rohde könnte nicht schöner klingen: Die beiden Gründerinnen sind Baum-Maklerinnen. Sie sind darauf spezialisiert, zu jedem Projekt im Garten- und Landschaftsbau-Projekt die passenden Pflanzen zu finden.

Was ist das Besondere?
In Europa gibt es mehrere tausend mittelständische Baumschulbetriebe – da wird es schwierig, den Überblick zu behalten. Hier kommen die Baummakler ins Spiel: Sie erkunden für ihre Kunden permanent Baumschulen: Wo gibt es die besten Pflanzen? Wo stehen neue Züchtungen? Aus ihrer Datenbank können die erfahrenen Baumschuler dann passgenau geeignete Pflanzen für jedes Projekt vorschlagen – mit Qualitätsgarantie.

Landessieger Hessen: Betterspace

Wer hat’s gegründet?
Gerhard Weiß und Dr. Siwanand Misara kamen auf die Idee zu Betterspace, während sie gemeinsam am Frauenhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik forschten. Das Unternehmen gründeten sie zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Christopher Müller und mit dem Start-up-Gründer Benjamin Köhler.

Was ist die Idee?
Mit Hilfe der Betterspace-Software kann man Heizungen in Hotelzimmern nach Bedarf steuern. Die Software erkennt, ob ein Zimmer vergeben ist oder nicht, und regelt die Temperatur in den unbelegten Zimmern automatisch herunter. So lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 31 Prozent senken.

Was ist das Besondere/Was sagen die Gründer?
Das Start-up sticht heraus, weil es eine innovative Idee dazu nutzt, Energie zu sparen und damit die Umwelt zu schonen. Die Gründer setzen alles daran, der führende Anbieter für smarte und digitale Lösungen in der Hotellerie werden und ihre Software auf andere Dienstleistungen in der Hotelbranche auszuweiten: „Am Anfang steht nur eine Idee, aber erst mit dem richtigen Team kann diese auch Wirklichkeit werden. Wir geben täglich unser Bestes, um unserer Vision ein Stückchen näher zu kommen“, sagt Geschäftsführer Gerhard Weiß.

Mehr über Betterspace lesen Sie in unserem Artikel über das Exist-Gründerstipendium.

Landessieger Sachsen: Rhebo

Wer hat’s gegründet?
Klaus Mochalski, Martin Menschner und Frank Stummer.

Was ist die Idee?
Mit dem „Rhebo Industrial Protector“ hat das Unternehmen eine der ersten Lösungen zur vollständig automatisierten Echtzeit-Überwachung des Datenverkehrs in Industriesteuernetzen entwickelt. Die Software überwacht und analysiert den Inhalt von Datenpaketen in der Kommunikation von Maschinen untereinander und erlernt dabei automatisch das Muster des normalen Datenverkehrs. Sie informiert in Echtzeit über jede Abweichung vom Normzustand, wie sie beispielsweise bei einem Angriff von außen oder einem drohenden Maschinenausfall auftreten kann.

Was ist das Besondere/Was sagen die Gründer?
Anlageausfälle sind teuer. Mit der Rhebo-Analysesoftware lassen sich Ausfallzeiten von Industriesteueranlagen reduzieren oder sogar vermeiden; auf diese Weise können Betreiber große Summen bei den Produktions- und Instandhaltungskosten sparen. Großes Interesse an der Lösung zeigen verschiedene Stadtwerke, Energieerzeuger und deutsche Automobilunternehmen. Bis 2020 wird die Rhebo GmbH ihr Team auf rund 150 Mitarbeiter erweitern.

Landessieger Schleswig-Holstein: purefood

Wer hat’s gegründet?
Die Freunde und Mitbewohner Sven Perten, Johannes Nass und Felix Leonhardt sowie Kaja Ringert und Stella Peters.

Was ist die Idee?
Das Unternehmen vertreibt unter der Marke „Lycka“ Frozen Yogurt – und will gleichzeitig einem Beitrag für eine Welt ohne Hunger leisten.

Was ist das Besondere?
Mit Lycka zeigen die Gründer, dass jeder Mensch durch sein Handeln etwas bewirken kann – und zwar schon beim Einkauf: Für jeden verkauften Becher ermöglicht das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der deutschen Welthungerhilfe einem Kind in einem Entwicklungsland eine warme Schulmahlzeit – bis heute bereits über 380.000. Lycka Frozen Yogurt gibt es in vier Sorten, Lycka Vegan FroYo in drei Sorten. Zu kaufen sind diese in über 2000 Geschäften im deutschen Einzelhandel sowie auf der Website der Gründer.

Landessieger Thüringen: Jenetric

Wer hat’s gegründet?
Die beiden Ingenieure Dirk Morgeneier und Roberto Wolfer.

Was ist die Idee?
Das Unternehmen will biometrische Anwendungen für jedermann nutzbar machen. Ihr erstes Produkt: „Livetouch quattro“, ein Sensor zur Fingerdruckabnahme.

Was ist das Besondere?
Der Fingerabdrucksensor nutzt optische TFT-Technologie, wie man sie etwa von Flachbildschirmen kennt. Er lässt sich mit einem Display kombinieren, das Nutzern Hinweise zur Bedienung anzeigt und Rückmeldungen gibt. Dadurch kann jeder Mensch die Geräte ohne fremde Hilfe bedienen – ideal für Grenzen oder Flughäfen, wo Menschen unterschiedlicher Herkunft sich per Fingerabdruck identifizieren müssen. „Livetouch quattro“ wurde von der amerikanischen Bundespolizei FBI zertifiziert.

Sonderpreis „Nachfolge“: Özcan Getränke

Wer hat’s gegründet?
Mehmet Özcan im Jahr 1989. Seine Tochter Dilek übernahm das Unternehmen 2011.

Was ist die Idee?
Özkan Getränke hat das türkische Joghurt-Getränk Ayran auf den deutschen Markt gebracht.

Was sagt die Übernahme-Gründerin?
„Es war nicht leicht, als Frau plötzlich ein Unternehmen zu führen, in dem mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter männlich waren, die schon lange in einer festen Struktur zusammen arbeiteten. Viele haben mir den Job nicht zugetraut“, sagt Dilek Özkan. „Mein Vater hat mir durch seine große Erfahrung geholfen, aber durchbeißen musste ich mich allein. Heute bin ich wirklich stolz – wir haben neue Produkte entwickelt, den Umsatz und die Mitarbeiterzahl erhöht und wir haben viele glückliche Kunden!“

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