"Das 4-Stunden-Startup" 3 Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up

Eine Idee finden, die einen begeistert, sie mit der Welt teilen und prüfen, ob die Idee auch für andere interessant ist - diese drei Hürden muss ein Start-up laut Felix Plötz nehmen.

Eine Idee finden, die einen begeistert, sie mit der Welt teilen und prüfen, ob die Idee auch für andere interessant ist - diese drei Hürden muss ein Start-up laut Felix Plötz nehmen. © gradt / Fotolia.com

Nach Feierabend ein Unternehmen gründen: Wie das geht, erklärt Felix Plötz in dem Buch "Das 4-Stunden-Startup". Als erstes müssen alle Gründer drei Hürden überwinden.

„Mach Dein eigenes Ding. Nebenher!“ – das ist das Motto des neuen Buchs „Das 4-Stunden-Startup“. Autor Felix Plötz erzählt anschaulich und mit vielen Beispielen echter Gründer, wie man nach Feierabend ein Unternehmen gründen kann. Diese unternehmerischen Nebenprojekte nennt Plötz „4-Stunden-Startups“ – weil man sie in vier Stunden pro Woche gründen kann.

Das Buch ist vollgepackt mit praxisnahen Tipps. Von der eigenen Homepage über Steuern und Versicherungen bis hin zum virtuellem Sekretariatsservice: Im Plauderton vermittelt Plötz wichtige Grundlagen und nennt empfehlenswerte Anbieter. Besonders inspirierend – nicht nur für Nebenbei-Gründer – ist das Kapitel über „Startup-Thinking“: Hier erläutert Plötz, wie wichtig eine gute Idee für den Erfolg eines Unternehmens ist und welchen Realitätschecks man sie unterziehen sollte, bevor man sie zur Geschäftsidee macht.

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Zuerst, schreibt Plötz, müsse jedes erfolgreiche Start-up die folgenden drei Hürden überwinden:

1. Ein Thema finden, das einen begeistert

„Selbst wenn die meisten Menschen sich für wenig kreativ halten, hat eigentlich jeder von uns Ideen oder sogar, einen Schritt weiterdacht, Geschäftsideen“, schreibt Plötz. Das könne ein Hobby sein oder ein Problem im Alltag, das einem nicht aus dem Kopf geht. Solche Probleme erkennt man an Gedanken wie: „Warum gibt es das im Ausland, aber nicht bei uns?“ oder „Das müsste mal jemand erfinden!“

Entscheidend ist laut Plötz in dieser Phase, ob es beim bloßen Gedankenspiel bleibt – oder ob aus dem Wollen auch ein Machen wird. „Deine Eigentlich-müsste-man-mal-Idee muss dich so sehr begeistern, dass du mit ihr tatsächlich den ersten Schritt wagst.“

2. Die Welt außerhalb der eigenen vier Wände einbeziehen

„Soll aus deinem Startpunkt mehr als nur ein Hobby oder eine nette Idee werden, sondern ein echtes 4-Stunden-Start-up, dann musst du irgendwann die Behaglichkeit der eigenen vier Wände verlassen“, schreibt Plötz.

Doch anderen von der eigenen Idee zu erzählen, macht vielen Gründern Angst – und deshalb tüfteln sie lieber im stillen Kämmerlein an ihrer Idee, statt sich dem Feedback anderer Menschen zu stellen. Nach Plötz‘ Erfahrung beschäftigen sich viele Gründer in dieser Phase exzessiv mit Dingen, mit denen sie sich besonders gut auskennen – und verschwenden so Zeit und Energie.

3. Prüfen, ob die Idee für andere interessant ist

„Nur dort, wo sich deine Fähigkeiten, Wünsche und Interessen mit den Bedürfnissen und Problemen der Welt kreuzen, kann ein gutes 4-Stunden-Startup entstehen“, schreibt Plötz. „Viele ambitionierte, gute Leute überlassen diesen Punkt schlicht dem Zufall.“ Oft haben Gründer sehr viel Zeit und vielleicht sogar Geld investiert – und am Ende stellt sich heraus, dass die Idee niemanden interessiert.

Ein erfolgreiches Unternehmen löst für seine Kunden ein Problem. Daher gilt es zu prüfen, ob andere dieses Problem ebenfalls haben, eine gute Lösung für das Problem zu entwickeln und zu prüfen, ob die Zielgruppe auch bereit wäre, für die Lösung zu zahlen.

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