Geschäftsideen Mypostcard macht aus Urlaubsfotos Postkarten

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© duesV / Fotolia.com

Die Gründer von MyPostcard machen das Verschicken von Urlaubsgrüßen so einfach und persönlich wie nie: Auf der Vorderseite sind keine Standardfotos, sondern die eigenen Schnappschüsse vom Strand oder dem Feriendomizil. Eine Start-up-Idee mit Potenzial.

MyPostcard im Ideen-Check: Wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Oliver Kray: Schöne Postkarten zu finden, ist nicht einfach, sie zu verschicken sogar umständlich. Hat man die Karten, fehlt es meistens an Briefmarken oder Briefkästen. Mit MyPostcard kann man einfach die eigenen Urlaubsfotos zu persönlichen Postkarten umfunktionieren. Dabei ist man ganz frei, sich mit anderen Foto-Apps Collagen oder ähnliches zu erstellen. Manche Leute produzieren echte Kunstwerke.

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MyPostcard im Konkurrenz-Check: Das gibt’s doch schon, oder?

Oliver Kray: Konkurrierende Foto-App-Anbieter wie PosterXXL können wir durch mehrstufige Qualitätskontrollen und verlässlichen Service ausstechen. Oft sind Adressen oder Namen unvollständig. Wir sorgen dafür, dass die Grüße trotzdem den Richtigen erreichen. Denn wenn die Karte nicht ankommt, fällt das auf uns zurück. Damit das nicht passiert, stehen wir in engem Kontakt zu unseren Kunden.

 

MyPostcard im Sales-Check: Wer ist die Zielgruppe?

Oliver Kray: In erster Linie wenden wir uns natürlich an Privatkunden, Touristen aller Art, die ihre ganz einzigartigen Bilder produzieren wollen. Wir bieten nur die Plattform und guten Service. Aber auch bestehende Werbekooperationen mit Hotels wie Meininger wollen wir weiter ausbauen und internationaler werden. Und sobald in ein Land auf Dauer mehr als 1000 Karten verschickt werden, fangen wir an, dort zu drucken.

 

MyPostcard im Kapital-Check: Wie finanziert sich das Ganze?

Oliver Kray: Unser Geschäftsmodell geht so: Bilder in die Smartphone-App laden, Text und Adresse eingeben, 1,99 Euro über PayPal bezahlen – fertig. In Berlin drucken und versenden wir die Karten alle 24 Stunden, weltweit. Inzwischen verlassen täglich mehr als 3000 Ansichtskarten die Druckerei.

 

MyPostcard im Risiko-Check: Was kann schiefgehen?

Oliver Kray: Die Nachfrage ist gut und unsere Mitbewerber sind qualitativ eher schlecht. Probleme können immer auftauchen, aber die muss man bewältigen können. Daran arbeiten wir, dass Support und Backend verlässlich bleiben. Denn viele vergessen die Hausnummer oder schreiben die Postleitzahl falsch. Diese Fehler erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist die schwierigste Aufgabe.

 

Die Gründung von MyPostcard in Zahlen

 

Die Gründer von MyPostcard

Oliver Kray, Fassadenkünstler und Designer, kam die Idee zu Mypostcard 2012 im Urlaub.

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