Gründung Warum gibt es eigentlich nicht…?

Kopfhörer im Ohr sind oft unangenehm.

Kopfhörer im Ohr sind oft unangenehm.© Rosmary/Flickr/Creative Commons CC BY 2.0

... Kopfhörer, die sich passgenau in mein Ohr schmiegen, fragt sich unsere stellvertretende Chefredakteurin Antonia Götsch. Sie sucht gemeinsam mit Lesern Dinge, die die Welt verändern - große und kleine Einfälle, Schnaps- und Champagnerideen.

Ich bin aufgewachsen mit einem türkisfarbenen Walkman. Wenn meine Eltern die schrille Stimme von Bibi Blocksberg oder das Trompeten von Benjamin Blümchen nicht mehr ertragen konnten, setzten sie mir einen klapprigen Bügelkopfhörer aus Metall auf, der orangefarbene Schaumstoffüberzug kratzte an den Ohrmuscheln. Seitdem ist viel passiert.

Heute Morgen war ich schwimmen. Acht Lieder lang. Mein neuer Unterwasser-MP3 Player löst ein Riesenproblem: die Langeweile beim Bahnen ziehen. Damit scheine ich nicht allein zu sein. Neulich zeigte ich das Gerät einer Freundin, während wir im Restaurant saßen, sie führte es sogleich der Bedienung vor, die begeistert juchzte und sich nach der Preis erkundigte (45 Euro). Der wasserdichte MP3-Player ist direkt in den Nackenbügel integriert. So stört kein Kabel meinen Kraulschlag.

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Es könnte so schön sein. Bei der vierten Bahn fiel mir allerdings auf: Die Ohrstöpsel sitzen nicht richtig. Die liefert der Hersteller in drei Größen mit. S, M und L. Large ist ein bisschen zu groß, Medium zu klein und das dritte Paar – ach! Bei allen anderen Kopfhörer-Stöpseln, die ich an Land benutze, habe ich übrigens dasselbe Problem. Immer drückt irgendwas.

Warum also gibt es nicht längst Kopfhörer, die man sich perfekt ins Ohr kneten kann? Ich würde mir einen formbaren, weichen Überzug vorstellen. Vom Gefühl her, dürften sich diese Hörer gerne wie Silikonohrstöpsel anfühlen, nur müsste da natürlich noch Musik durchdringen.

 

Was meinen Sie? Gibt es für solche Kopfhörer einen Markt? Woraus könnte man sie herstellen? Oder gibt es diese Innovation längst – und sie ist nur an mir vorbei gegangen?

 
Ich freue mich auf Ihre Ideen (am besten hier in den Kommentaren oder auch per Mail oder Twitter)!

 

 

 

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