Gründung Warum gibt es eigentlich keine Kinderwagen …

Warum gibt es Kinderwagen nicht mit GPS-Ortung?

Warum gibt es Kinderwagen nicht mit GPS-Ortung?© F.Schmidt - Fotolia.com

... mit GPS-Ortung, fragt sich unsere stellvertretende Chefredakteurin Antonia Götsch. Sie sucht gemeinsam mit Lesern Dinge, die die Welt verändern - große und kleine Einfälle, Schnaps- und Champagnerideen.

Meinem Kollegen Jens ist neulich der Kinderwagen aus dem Hausflur geklaut worden – tagsüber. „Jetzt bräuchten wir ein GPS-Signal, um das Teil zu orten“, findet er. Immerhin koste so ein Kinderwagen zwischen 600 und 1000 Euro.

Das wäre doch endlich mal ein sinnvolles Betätigungsfeld für die Abteilung Horch- und Guck – beziehungsweise für technikaffine Gründer. Die ersten Lösungen sind auch bereits auf dem Markt.

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Für Fahrräder gibt es seit ein paar Monaten das schreiende und ermittelnde Schloss Lock8 (249 Dollar). Die deutschen Erfinder Franz Salzmann und Daniel Zajarias-Fainsod werden dafür weltweit von Radfahrern und Technikfans gefeiert. Das Smartphone wird bei ihrer Lösung zur Überwachungszentrale. Sägt ein Dieb am Schloss, werden alle Lock8 Besitzer im Umkreis informiert, zudem heult ein ohrenquälender Alarm auf. Türmt der Dieb trotzdem, können ihn die Besitzer per eingebauten GPS orten. Und wer sein Rad verleihen will, muss nur noch den elektrischen Schlüssel verschicken (ideale Voraussetzung für Sharingkonzepte). All das hat schon einen Business Angel, Crowdinvestoren und Wagniskapitalgesellschaften überzeugt, die das Start-up finanzierten.

Meinem Kollegen Jens – er ist Grafiker und Ästhet – schwebt allerdings eine kleinere und filigranere Lösung vor. Einen GPS-Tracker unter dem Kopfkissen zu verstecken, wäre eine Möglichkeit. Etliche Firmen haben solche Peilsender auf den Markt gebracht, etwa das Wiener Start-up Locca (ab 99 Euro). Die Gründer bieten gut ein Jahr nach dem Start auch spezielle Sets fürs Auto, eine Fahrrad- und eine Haustürlösung an. Findet Jens schon besser, aber abschließen will er seinen Kinderwagen dann irgendwie doch auch.

Kennen Sie weitere Unternehmen, die bereits Schlösser beziehungsweise Ortungssysteme herstellen – oder ist das noch eine Nische, die erobert werden will? Jens geht jetzt in Elternzeit, die könnte er doch glatt nutzen.

Ich freue mich auf Ihre Ideen (am besten hier in den Kommentaren oder auch per Mail oder Twitter)!

1 Kommentar
  • Uwe Schmitz 8. Juli 2014 15:37

    http://www.antiblendlicht.com
    Das sicherheitsrelevante Produkt für sicheres Fahren bei Nacht. Deka-getestet,
    Deutscher Innovationspreis, Deutscher Ingenieurpreis,
    Hemmt die Blendung bei Nachtfahrten für ein sicheres Fahrgefühl.

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