In eigener Sache add art 2016 – Kunst in Hamburger Unternehmen

Am 19. und 20. November finden in Hamburger Unternehmen Werk-Ausstellungen von Nachwuchskünstlern statt. add-art-Besucher können an Führungen teilnehmen und mehr über die Unternehmen und Künstler und deren ausgestellten Kunstwerke erfahren.

impulse Medien zeigt Nachwuchskunst von Mara Schumacher und Benjamin Wiemann. Mara Schumacher lotet in ihrer Malerei Felder des Unterbewussten aus. In der Porträtserie „Das Fremde“ wirken Nähe und Abweisung gleichzeitig auf den Betrachter – dargestellt durch die abgewandte Haltung, die durch den verletzlichen Nacken auch Schutzbedürftigkeit signalisiert. Benjamin Wiemann lässt Bilder entstehen, die sich ein Stück weit selbst erschaffen und weiterentwickeln. In Diarahmen eingeklemmte Präparate wie Pflanzenteile reagieren mit natürlichen Substanzen und lassen sureale Farb- und Formwelten entstehen.

Weitere Informationen zur add art finden Sie unter www.addart.de

Vita Mara Schumacher
Geboren wurde ich 1988 in Nürnberg und lebte hier bis zum Abitur. Nach dem Kunstleistungskurs, der für mich prägend war, hatte ich, außer in meiner Freizeit, nur wenig Raum für eigenes künstlerisches Arbeiten. Ich studierte Psychologie an der Uni Hamburg und absolvierte 2014 den Master of Science. Meine Abschlussarbeit beschäftigte sich mit dem Thema: Sterblichkeit als Thema in der Psychotherapie. Bei der spannenden, aber auch sehr intensiven Arbeit mit Interviews und deren Auswertung gab es immer wieder Phasen, in denen ich nach Ausgleich suchte. In dieser Zeit wuchs das Bedürfnis ein Gegenstück zum wissenschaftlichen Denken zu finden – so begann ich eine Mappe für die Eignungsprüfung an der Hochschule vorzubereiten und hatte damit Erfolg. Seit 2014 studiere ich nun an der HAW Illustration. Außerdem arbeite ich in Teilzeit in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung. Es bleibt für mich wichtig ein Nebeneinander für mein künstlerisches wie auch psychologisches Arbeiten zu verfolgen.
Vita Benjamin Wiemann
Benjamin Wiemann ist gelernter Koch und seit 2013 Student an der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg) im Fach Textildesign. Er arbeitet als Foodstylingassistent und kocht für verschiedene Veranstaltungen. Seit 2012 ist er in verschiedene Kollaborationen mit Künstlern und Performance-Gruppen involviert. Den Auftakt dafür bildete Matthew Herbert’s Show „One Pig“, bei der Benjamin Wiemann durch die live Zubereitung von Schweinefleisch auf der Bühne, akustische, optische und olfaktorische Beiträge zum Bühnengeschehen lieferte. Es folgten weitere kooperative Arbeiten mit den „CulinARi MiSfiTS“, dem „Internationalen Sommerfestival“ sowie dem „Treffen Total“ auf Kampnagel, dem Dockville Kunstcamp, „Cobratheater.cobra“, „Kommando Himmelfahrt“ „Juan Domínguez“ u.v.m.

Seit Beginn seines künstlerischen Schaffens erstellt Wiemann Bilder im Diaformat. Unter dem Titel „Bennos Dias“ präsentiert er Serien und Unikate mit Essenzen aus Zucker- bzw. Salz-Sirupen, die bei der Trocknung auskristallisieren und lebendige Bilder bilden. Durchleuchtete Schaumstoffe, Gelatine-Verschmelzungen oder dreidimensionalen Fundstücke sowie Tee- und Tinten-Malereien ergänzen sein OEuvre. Diese Werke wurden ursprünglich für die Openair Partyreihe „Hallo Wald“ entwickelt, illuminierten aber mittlerweile zahlreiche Events und fanden sich u.a. auf folgenden Veranstaltungen ausgestellt: „StadtlicHH“ Release Party#3 2011, internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel 2012, als Live-Visuals bei einem Konzert der Band „Circuit Diagram“ 2012, Reeperbahnfestival 2014 und 2015, bei der „Adapter“ Veranstaltung im Kolbenhof 2014 sowie in der xponart Galerie 2014, auf dem Dockville 2015, im Restaurant Das Dinger 2015, sowie auf dem Lunatic Festival 2016. Außerdem fanden Bilder ihren Weg in das HAW Magazin „nicht jetzt! #5“ sowie in die StadtlicHH Ausgabe #19.

www.bennos-dias.de


Führungstermine
Samstag, 19.11. – 12 Uhr, 14 Uhr
Sonntag, 20.11. – 13 Uhr, 15 Uhr

Besichtigungstermine
Samstag, 19.11. – 12 bis 15 Uhr
Sonntag, 20.11. – 13 bis 16 Uhr

Der Zeitraum „Besichtigungstermine“ kann als freier Besichtigungszeitraum ausgewiesen werden, da die beiden Künstler und impulse natürlich durchgängig vor Ort sein werden.

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