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Breitband-Internet So kommt Ihr Unternehmen schneller ins Internet

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Im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internet weltweit kletterte die Bundesrepublik 2015 von Platz 31 auf Platz 22.

Im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internet weltweit kletterte die Bundesrepublik 2015 von Platz 31 auf Platz 22.© complize / photocase.de

Trödel-Internet ist geschäftsschädigend, doch der Anschluss ans Breitband-Netz kann für Unternehmen teuer werden. Welche Förderprogramme kleinen Unternehmen helfen.

„Es fühlt sich an wie im tiefsten Urwald“ – so wie Hartmut Beierlein, Inhaber einer Werbeagentur in Sachsen-Anhalt, ging es vielen Unternehmern, mit denen impulse im Sommer 2014 über Probleme mit allzu langsamen Internetverbindungen sprach. In einigen Bundesländern liegt die Quote der Haushalte mit Highspeed-Netz bei unter 50 Prozent. Die Folgen sind für Mini-Mittelständler, die auf bezahlbare, schnelle Datenverbindungen angewiesen sind, mitunter existenzbedrohend (siehe impulse 08/2014).

Der Bund unterstützt den Breitbandausbau mit 2,7 Milliarden Euro. Bis 2018 soll es in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde geben. Zwar hinkt Deutschland anderen europäischen Ländern wie Schweden, Norwegen, Tschechien und Lettland noch weit hinterher, aber im Akamai-Ranking der Länder mit dem schnellsten Internet weltweit kletterte die Bundesrepublik 2015 von Platz 31 auf Platz 22. Die Durchschnittsgeschwindigkeit erhöhte sich demnach von 8,7 auf 11,5 Megabit pro Sekunde.

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Für Firmen gibt es zahlreiche Förderprogramme mit Finanzhilfen. Ein Überblick findet sich unter zukunft-breitband.de.

Ansprechpartner

Kompetenzzentren der Länder
Zwar kofinanzieren EU und Bund viele Ausbauprojekte, die Koordination vor Ort liegt aber oft bei den Ländern, die die Investitionen in die Internet-Infrastruktur koordinieren. Eine Übersicht über Ansprechpartner für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in allen Ländern gibt es beim Breitbandbüro des Bundes: breitbandbuero.de

Finanzhilfen

Das Wirtschaftsministerium bietet eine Suchmaschine für Fördermöglichkeiten, in der sich Programme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und Europäischen Union finden lassen: foerderdatenbank.de

KfW-Bank
Die Förderbank des Bundes bietet neben Kommunen auch KMUs finanzielle Unterstützung beim Anschluss ans Highspeed-Netz an, etwa den KfW-Unternehmerkredit mit besonders niedrigen Zinsen für kleine Firmen. Unterstützt werden etwa Investitionen in Leerrohre, Kabel und Schalttechnik: kfw.de/breitband sowie kfw.de/037

Landwirtschaftliche Rentenbank
Der Name mag es zunächst nicht vermuten lassen, aber auch Unternehmen auf dem Land oder in Kleinstädten mit bis zu 50.000 Einwohnern können von Finanzhilfen der Förderbank für die Agrarwirtschaft profitieren: rentenbank.de

Die letzte Meile
Oft liegt das nächste Glasfaserkabel gar nicht so weit weg, ein Anschluss lohnt sich aber für die Deutsche Telekom nicht. In diese Lücke stoßen zunehmend kleinere Telekommunikationsanbieter. 250 davon haben sich im Bundesverband Breitbandkommunikation zusammengeschlossen. Sie versprechen, auch die bislang „weißen Flecken“ auf dem Land mit schnellem Internet zu versorgen. Die Webseite ihres Verbandes findet sich unter der Adresse brekoverband.de.

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