IT+Technik Firmenaufspaltungen: Ein neuer Trend?

Die Firmenzentrale von Symantec in Mountain View, Kalifornien.

Die Firmenzentrale von Symantec in Mountain View, Kalifornien.© Symantec

Erst trennt sich Ebay von PayPal, dann gibt der Computerriese Hewlett-Packard Pläne zur Aufspaltung bekannt. Nun plant auch die Firma Symantec eine Trennung in zwei Firmen.

Der Sicherheitssoftware-Anbieter Symantec arbeitet laut einem Medienbericht an der Trennung in zwei Firmen. In eine solle das aktuelle Kerngeschäft mit Sicherheitssoftware kommen, die zweite solle Datenspeicher-Dienste anbieten, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch. Die Planungen seien bereits weit fortgeschritten, bis zu einer offiziellen Ankündigung könne es noch einige Wochen dauern.

In den vergangenen Tagen hatten die Handelsplattform Ebay und der Computerriese Hewlett-Packard Pläne zur Aufspaltung bekanntgegeben.
Ebay koppelt den Bezahldienst PayPal aus. Bei HP kommen PCs und Drucker in eine eigenständige Firma, während im zweiten Teil das Geschäft mit Unternehmen zusammengefasst wird.

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Die Konzerne geben an, die kleineren Firmen würden sich stärker auf ihr Kerngeschäft fokussieren und so besser mit Rivalen konkurrieren können. Anteilseigner machen sich oft für solche Aufspaltungen stark, weil sie darauf spekulieren, dass zwei Unternehmen an der Börse deutlich mehr wert sein werden als eins.

Symantec entwickelte den Norton Antivirus

Symantec war zuletzt von der Schwäche des PC-Marktes getroffen worden, auf den viele seiner Software-Produkte ausgerichtet sind. Das Unternehmen, 1982 gegründet, war in den 90er Jahren unter anderem mit dem Programm Norton Antivirus bekanntgeworden.

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