Leben Einbruchschutz: 10 Tipps vor dem Urlaub

Einbrecher bei der Arbeit:  Mit den richtigen Maßnahmen zum Einbruchschutz verhindern Sie böse Überraschungen.

Einbrecher bei der Arbeit: Mit den richtigen Maßnahmen zum Einbruchschutz verhindern Sie böse Überraschungen.© ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH

In den Sommerferien passieren besonders viele Einbrüche. Unsere 10 Tipps für den Einbruchschutz sorgen dafür, dass Sie nach dem Urlaub keine böse Überraschung erwartet.

Egal ob Keller, Büro oder die eigenen vier Wände: Laut Kriminalstatistik wurde 2014 mehr als 150.000 Mal in Deutschlands Wohnungen eingebrochen. Vor allem während der Ferienzeit ist die Angst vor Einbrüchen groß. Polizei und Verbände veröffentlichen regelmäßig Tipps und Checklisten, wie man Einbrüchen vorbeugen kann.

10 wichtige Tipps, die Sie vor Urlaubsantritt beachten sollten:

Anzeige

Türen und Fenster überprüft?
Bevor Sie verreisen, sollten Sie alle Türen und Fenster verriegeln. Eigentlich selbstverständlich – aber in der Hektik kann auch schnell mal etwas vergessen werden. Nehmen Sie sich deshalb Zeit und überprüfen Sie alle Zugänge genau, auch die im Keller oder in der Garage.

Post geregelt?
Nichts deutet so sehr auf Urlaub hin wie ein überquellender Briefkasten. Bitten Sie deshalb einen Nachbarn Ihres Vertrauens, den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Zeitungen können Sie sich in der Regel an den Urlaubsort nachliefern lassen. Die Deutsche Post bietet zudem einen praktischen, aber kostenpflichtigen Lagerservice an. Den Service müssen Sie mit etwas Vorlauf beantragen.

Nachbar informiert?
Ein aufmerksamer Blick der Nachbarn kann im Urlaub Gold wert sein. Die Polizei rät deshalb, vertrauensvolle Nachbarn über Reisepläne zu informieren.

Fußabtreter verstaut?
Ein Tipp, der anfangs etwas eigenartig klingt, aber vor allem für Großstädter relevant ist: Holen Sie vor Urlaubsantritt Ihren Fußabstreifer in die Wohnung. Wenn ein Reinigungsdienst den Hausflur wischt, wird er Ihre Fußmatte gegen die Tür lehnen. Bleibt der Abstreifer dann längere Zeit in dieser Position, zeigt er eindeutig, dass Sie nicht zuhause sind.

Zeitschaltuhr aktiviert?
Über eine Zeitschaltuhr können Sie per Zufallsprinzip Lichter an- und ausschalten oder das Rollo auf- und abfahren. Die Geräte gibt es in einfachen, aber auch in komplex programmierbaren Varianten günstig in Baumärkten. Die Bedienung ist in der Regel relativ simpel. Mittlerweile gibt es sogar TV-Simulatoren, die die Lichtabgabe eines eingeschalteten Fernsehers simulieren. Sie sind ebenfalls programmierbar und kosten zwischen zehn und 30 Euro.

Anrufbeantworter ausgeschaltet?
Schalten Sie den Anrufbeantworter (AB) aus, denn Einbrecher machen laut Polizeiangaben häufig vorab Kontrollanrufe. Falls Sie nicht auf den AB verzichten können, besprechen Sie ihn neutral und ohne genaue Reisedaten. Unternehmer sollten sich grundsätzlich kritisch überlegen, ob sie auf der Firmenhomepage oder in Zeitungen detailliert über ihre Betriebsferien informieren wollen.

Wertgegenstände sicher deponiert?
Wertvolle Gegenstände, wie Schmuck, sollten Sie im Safe oder in einem Schließfach aufbewahren. Machen Sie von allen versicherten Gegenständen Fotos (auch beispielsweise von einer teuren Couch) und verwahren Sie die Bilder und andere Belege, wie Quittungen, außerhalb der Wohnung. Wer es einfacher möchte, kann beispielsweise alle wichtigen Informationen einscannen und sich selbst per Mail schicken – so sind alle Fotos und Belege immer griffbereit.

Autoschlüssel und -papiere getrennt?
Machen Sie es Dieben so schwer wie möglich: Bewahren Sie Ihren Fahrzeugschlüssel und die dazugehörigen Papieren nicht zusammen in der Wohnung auf. Verstauen Sie die Autoschlüssel idealerweise zusammen mit den Wertgegenständen in einem Schließfach.

Backup erstellt?
Computer, Laptop oder Tablet zählen zu den begehrtesten Diebesguten. Dabei ist für Betroffene nicht nur der Wert-, sondern auch der Datenverlust bitter. Erstellen Sie deshalb ein Backup auf einer externen Festplatte und verstecken Sie diese separat von ihrem Laptop.

Kofferanhänger gut versteckt?
Einbrecher lauern nicht selten an Flughäfen und notieren sich die Informationen auf den Kofferanhängern. Verwenden Sie deshalb verschließbare Adresshinweise. Oder noch besser: Platzieren Sie Ihre Daten innerhalb des Gepäcks.

Diese und weitere Tipps finden Sie auch unter: www.nicht-bei-mir.de – einer Initiative der Polizei und Versicherungen gegen Einbruch.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.