Abkühlung im Büro 6 Tipps für einen kühlen Kopf

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Wenn es draußen heiß ist, sorgen heruntergelassene Jalousien für Abkühlung.

Wenn es draußen heiß ist, sorgen heruntergelassene Jalousien für Abkühlung.© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

32 Grad, Sonne und blauer Himmel. Eigentlich traumhaftes Wetter – doch wenn man in der Arbeit sitzt, die Sonne auf das Gebäude knallt und das Büro sich immer weiter aufheizt, kann es unerträglich werden. Mit diesen fünf Tipps können Sie für Abkühlung sorgen.

1. Elektrische Geräte abschalten

Elektrische Geräte können an einem heißen Tag für noch mehr Wärme im Raum sorgen. Schalten Sie deshalb alle Geräte ab, die Sie nicht brauchen, zum Beispiel Drucker, Lampen oder Bildschirme. Ein positiver Nebeneffekt: Sie sparen damit nicht nur Wärme, sondern auch Strom!

2. Feuchte Tücher und kühlende Öle benutzen

Bei der Abkühlung zwischendurch können feuchte Handtücher Wunder wirken. Legen Sie kleine, feuchte Handtücher ins Gefrierfach und anschließend zum Beispiel in Ihren Nacken oder auf Ihre Unterarme. Das verschafft Ihnen ein angenehmes Kühle-Gefühl im ganzen Körper. Wer diese Möglichkeit in der Arbeit nicht hat, kann die Handgelenke mit kaltem Wasser abspülen, auch das bringt schon Besserung. Ein kleiner Tropfen Minz-Öl an den Schläfen sorgt für zusätzlich Erfrischung.

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Etwas unhandlicher, aber auch effektiv: Stellen Sie einen Eimer oder eine kleine Wanne mit kaltem Wasser unter den Schreibtisch. Darin können Sie Ihre Füße kühlen. Rosskastanienextrakt im Wasserbad soll zudem abschwellend wirken.

3. Richtig lüften

Lüften Sie nur, wenn es draußen kühler ist, als drinnen – also frühmorgens und abends. Wird es wärmer, schließen Sie sofort die Fenster. Wenn die Sonne auf das Gebäude knallt, können außerdem heruntergefahrene Jalousien und geschlossene Vorhänge helfen, die Wärme abzuhalten.

4. Flexible Arbeitszeiten nutzen

Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern und sich selbst flexiblere Arbeitszeiten, wenn der Terminplan dies zulässt. Kommen Sie früher ins Büro, denn dann ist es noch kühler. Mittags, wenn es besonders warm ist, können Sie dafür eine längere Pause machen oder früher nachhause gehen um das schöne Wetter noch zu genießen.

5. Trinken, trinken, trinken

Bei heißem Wetter verliert der Körper besonders viel Wasser und Mineralstoffe durchs Schwitzen. Trinken Sie deshalb mindestens 3 Liter pro Tag – am besten Wasser. Wem das zu fad schmeckt, der kann dem Wasser mit Früchten, zum Beispiel Himbeeren, Zitronen oder Limetten, oder Kräutern, zum Beispiel Basilikum oder Minze, Geschmack verleihen.

Besonders zu empfehlen sind auch lauwarme Tees, insbesondere mit Salbei- und Minzextrakten, denn die wirken schweißreduzierend. Von Kaffee und eiskalten Getränken sollten Sie allerdings die Finger lassen. Sie belasten den Körper nur unnötig und bringen ihn umso mehr zum Schwitzen.

6. Richtig Essen

Als Snack zwischendurch eignen sich am besten Früchte mit einem hohen Wasseranteil, wie zum Beispiel Melonen oder Ananas. Frisch aus dem Kühlschrank sorgen Sie neben der notwendigen Flüssigkeitszufuhr zusätzlich noch für Erfrischung. Zum Mittagessen sind leichte Suppen oder Salate am besten. Auch mageres Fleisch und Gemüse verträgt der Körper bei Hitze gut. Verzichten sollten Sie allerdings auf fettige und schwer verdauliche Kost, denn die macht zusätzlich zur Hitze schlapp.

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