Leben Die Kino-Starts der Woche – mit dem neuen „Transporter“

Nach drei Transporter-Filmen folgt nun der vierte Teil der autolastigen Actionorgie.

Nach drei Transporter-Filmen folgt nun der vierte Teil der autolastigen Actionorgie.© Universum Film

Der Herbst kommt, die Kinosaison beginnt. Neue Filme diese Woche: spektakuläre Verfolgungsjagden mit dem "Transporter", epochale Science-Fiction von Alexej German und eine Doku über die Unruhen in der Ukraine.

Der „Transporter“ geht wieder auf Gangsterjagd

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Eigentlich will „Transporter“ Frank Martin (Ed Skrein) an der sonnigen französischen Riviera doch nur Pakete ausliefern, ohne Fragen zu stellen. Aber irgendwie kommt immer was dazwischen. In „Transporter Refueled“, dem vierten Teil der Reihe, sind es Ex-Prostituierte, die sich an einer Gruppe fieser Zuhälter rächen wollen. Dazu brauchen sie Frank, den coolsten, pünktlichsten und britischsten Transportfahrer der französischen Unterwelt – und entführen mal eben seinen Vater (Ray Stevenson), um ihn hilfsbereit zu stimmen. Zwischen Vater, Sohn und den vier Frauen entwickelt sich während spektakulärer Verfolgungsjagden und ausführlichen Kampfszenen eine ganz eigene Chemie.

  • The Transporter Refueled, Frankreich, China 2015, 97 Min.
  • FSK ab 12
  • Regie: Camille Delamarre
  • Darsteller: Ed Skrein, Ray Stevenson, Loan Chabanol

„Es ist schwer, ein Gott zu sein“ – Mittelalter-Epos aus Russland

Ihre Reise auf einen im Mittelalter steckengebliebenen Planeten haben sich die Erdbewohner eigentlich anders vorgestellt. Sie wollen beobachten, wie Menschen vor 800 Jahren leben und wie Geschichte entsteht. Oberstes Gebot ihrer Mission ist es, nicht in das Geschehen einzugreifen. Als sie aber die Gewaltexzesse der herrschenden Klasse und die Pogrome gegen Gebildete mit ansehen müssen, ist die Versuchung für die Beobachter aus der anderen Zeit doch plötzlich groß, den schaurigen Gang der Dinge mitzubestimmen. Gott zu sein, ist aber nicht einfach.

  • Es ist schwer, ein Gott zu sein, Russland 2013, 177 Min.
  • FSK o.A.
  • Regie: Alexej German
  • Darsteller: Leonid Jarmolnik, Juri Zurilo, Natalia Motewa

„Maidan“: Dokumentation über Unruhen in Ukraine

Es ist einer der ersten Dokumentationsfilme über die Unruhen in der Ukraine: „Maidan“. Der in Deutschland lebende Regisseur Sergej Losniza fängt darin über einen längeren Zeitraum Bilder vom Unabhängigkeitsplatz in der Hauptstadt Kiew ein. Der Film beobachtet die Menschen, die ab Ende 2013 gegen die Regierung des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch protestierten. Der Filmemacher verfolgt die Reden, schaut sich das Geschehen der Aktivisten rund um den Platz an – und dokumentiert den Wandel von ruhigen Demonstrationen hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Losniza, 1964 in Weißrussland geboren und später in der Ukraine aufgewachsen, drehte schon zahlreiche Dokumentation und Spielfilme, darunter das Drama „Mein Glück“.

  • Maidan, Ukraine 2014, 130 Min.
  • FSK o.A.
  • Regie: Sergej Losniza

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