Leben Diese Filme starten kommende Woche

Von der Fantasy-Fortsetzung der "Tribute von Panem" mit US-Star Jennifer Lawrence bis hin zur bitterbösen Komödie aus Norwegen: impulse.de zeigt die Kinostarts der kommenden Woche.

Die Rebellion beginnt: „Die Tribute von Panem – Mockingjay“

Die Hungerspiele sind vorbei. In der Fantasy-Fortsetzung „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ nehmen die Rebellen nun den Kampf gegen ihre grausamen Unterdrücker auf. Die Geschichte des dritten und letzten Bandes des Bestsellers von US-Autorin Suzanne Collins teilen die Filmemacher auf zwei Leinwandspektakel auf – die Macher von „Harry Potter“ und der „Twilight“-Saga haben es vorgemacht. Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) hat den Kampf in der Arena überlebt und soll jetzt als Gesicht der Rebellion die Menschen in den von Präsident Snow (Donald Sutherland) mit harter Hand regierten Distrikten zum Aufstand rufen. Dicht angelehnt an die Buchvorlage nimmt Regisseur Francis Lawrence den Zuschauer mit in Katniss‘ Kampf für das Gute – die entscheidende Schlacht wird allerdings erst im letzten Film zu sehen sein.

  • Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1, USA 2014, 125 Min.
  • FSK ab 12
  • Regisseur: Francis Lawrence
  • Schauspieler: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Julianne Moore, Donald Sutherland, u.a.

 


„Einer nach dem Anderen“: Bitterböse Komödie aus Norwegen

Er ist der Mann mit dem Schneepflug: Mit stoischer Ruhe räumt Nils Dickman (Stellan Skarsgård), ein allseits geachteter Familienvater und Vorzeige-Einwanderer, die Straßen eines Kaffs in der norwegischen Provinz. Als Nils Sohn ermordet wird, macht sich der bislang unbescholtene Bürger auf einen Rachefeldzug, der auch vor Drogenbossen oder Mafiosi nicht haltmacht. Regisseur Hans Petter Moland („Ein Mann von Welt“) hat eine schwarz-humorige Komödie inszeniert, die mit sarkastischen Seitenhieben auf skandinavische Befindlichkeiten nicht spart.

  • Einer nach dem Anderen, Norwegen 2014, 115 Min.
  • FSK ab 16
  • Regisseur: Hans Petter Moland
  • Schauspieler: Stellan Skarsgård, Bruno Ganz, u.a.

 


 

Feinsinniges Drama um die Macht der Natur: „Höhere Gewalt“


Der Mensch mag sich die Natur vielerorts zu eigen gemacht haben, bezwingen kann er sie nicht. Der schwedische Regisseur und Drehbuchautor Ruben Östlund spielt in „Höhere Gewalt“ mit den Gegensätzen der modernen Gesellschaft und der Urgewalt der Natur. Als eine Lawine in den französischen Alpen Tomas (Johannes Bah Kuhnke) und Ebba (Lisa Loven Kongsli) zu verschütten droht, ergreift Tomas panisch die Flucht. Ebba wirft sich beschützend über die beiden kleinen Kinder. Die Naturkatastrophe bleibt aus, das Urvertrauen der Familie aber ist zerbrochen. In gewaltigen und teils extrem stilisierten Bildern erzählt Östlund, wie sich Ur-Instinkte ihre Bahn brechen und mit welchen Folgen. Bei den Filmfestspielen in Cannes bejubelt, schickt Schweden dieses feinsinnige Drama im kommenden Jahr ins Rennen um den Oscar.

  • Höhere Gewalt, Schweden, Dänemark, Norwegen 2014, 118 Min.
  • FSK noch keine Angabe
  • Regisseur: Ruben Östlund
  • Schauspieler: Johannes Bah Kuhnke, Lisa Loven Kongsli, Clara Wettergren, Vincent Wettergren, u.a.

 


„Die Legende der Prinzessin Kaguya“: Anime-Märchen aus Japan


Der alte Bambussammler traut seinen Augen kaum. Vor ihm auf der Lichtung beginnt ein Bambussprössling wie von Zauberhand zu leuchten. Als er sich der Pflanze nähert, entdeckt er, dass eine kleine Prinzessin darin sitzt: Kaguya. Der Name bedeutet „Vom strahlenden Bambus“. Dem Alten werden im Wald nun Gold und wertvolle Stoffe dargebracht. Er nimmt die Offenbarungen als Wink des Himmels, dass er das Mädchen zur Prinzessin erziehen soll. Als Kaguya zur jungen Frau heranwächst, bringt er sie in die große Stadt, wo bald die mächtigsten Männer um sie werben. Doch Kaguya ist ein Freigeist. In dem Palast, den der Alte für sie baut, überkommt sie tiefe
Traurigkeit. Reichtümer sind ihr einerlei. Wie soll sie ihrem Ziehvater das bloß zu verstehen geben?

  • Die Legende der Prinzessin Kaguya, Japan 2013, 137 Min.
  • FSK ohne Altersbeschränkung
  • von Isao Takahata

 


 

Oscar-Preisträger Kevin Kline und Maggie Smith in „My Old Lady“


„Präzision ist der Schlüssel für ein langes Leben. Präzision und Wein“: Als 92-Jährige beherrscht Mathilde (Maggie Smith) das Savoir-vivre in Paris. Als plötzlich der mittellose New Yorker Mathias (Kevin Kline) in ihr Appartement platzt, droht Ärger. Denn er will die geerbte Immobilie zu Geld machen. Doch so einfach ist das nicht: Mathilde hat ein lebenslanges Wohnrecht, Mathias hingegen nicht mal genug Geld für einen Rückflug. In „My Old Lady“ entspinnt sich eine Geschichte zwischen einer Komödie und Romanze. Für sein Spielfilm-Regiedebüt mit den beiden Oscar-Preisträgern Kline und Smith hat Bühnen- und Drehbuchautor Israel Horovitz sein eigenes
Theaterstück gewählt.

  • My Old Lady, USA, Frankreich, Großbritannien 2014, 106 Min.
  • FSK ohne Altersbeschränkung
  • Regisseur: Israel Horovitz
  • Schauspieler: Kevin Kline und Maggie Smith, u.a.

 


 

„Der Bauer und sein Prinz“ – Charles setzt auf Öko

Der britische Thronfolger Prinz Charles ist ein Pflanzenfreund. Seine Liebe zur Natur scheint dabei weit über sein Hobby als Gärtner hinauszureichen. Die Doku „Der Bauer und sein Prinz“ (Buch und Regie: Bertram Verhaag) zeigt Charles auf seinem Bauernhof Duchy Home Farm. 1985 beschloss der Prinz, die Farm auf eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft umzustellen, er engagiert David Wilson als Verwalter. Der Thronfolger will auch andere davon überzeugen, ihre Höfe naturgerecht und umweltschonend zu betreiben. Und er packt auch mal selbst mit an.

  • Der Bauer und sein Prinz, Deutschland 2013, 80 Min.
  • FSK ohne Altersbeschränkung
  • von Bertram Verhaag
  • mit Prinz Charles und David Wilson

 


„Ein Schotte macht noch keinen Sommer“: Turbulente Komödie


Das zerstrittene und getrennt lebende Ehepaar Doug und Abi reist mit seinen drei Kindern für ein Wochenende von London nach Schottland. In den dortigen Highlands soll zusammen mit anderen Familienmitgliedern der 75. Geburtstag des Großvaters gefeiert werden. Großvater Gordie aber, der ein sehr eigensinniger Mensch sein kann, hat keine Lust auf einen Ehrentag in derart großer Runde. Also schnappt er sich seine Enkel, um mit ihnen einen entspannten Tag an seinem Lieblingsstrand zu verbringen. Die Komödie von Guy Jenkin und Andy Hamilton ist unter anderem mit Rosamund Pike („Gone Girl – Das perfekte Opfer“) und Billy Connolly („Quartett“) besetzt.

  • Ein Schotte macht noch keinen Sommer, Großbritannien 2014, 96 Min.
  • FSK ab 6
  • von Guy Jenkin und Andy Hamilton
  • Schauspieler: Rosamund Pike, David Tennant, Billy Connolly

 


 

„Keine gute Tat“: Bedrohlicher Thriller aus den USA

youtube
Colin ist ein brutaler und skrupelloser Verbrecher. Eines Tages gelingt dem Mann während eines Gefangenentransports die Flucht. Colin klingelt an der Tür der ehemaligen Justizangestellten Terry. Sie ist mit ihren beiden Kindern allein zu Haus, ihr Mann verreist. Terry will Colin helfen, der erklärt, er habe einen Autounfall gehabt und wolle nur telefonieren. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich bald herausstellt. Denn einen wie Colin sollte man lieber nicht ins Haus lassen. Idris Elba, Golden Globe-Gewinner und etwa durch die TV-Serie „The Wire“ bekannt, gibt den Angst einflößenden Kidnapper. Mutter Terry wird gespielt von Taraji B. Henson.

  • Keine gute Tat, USA 2014, 84 Min.
  • FSK ab 16
  • Regisseur: Sam Miller
  • Schauspieler: Taraji B. Henson, Idris Elba, Leslie Bibb
Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.