Leben Die Kinostarts der Woche

Die Tragikomödie "Honig im Kopf" von und mit Till Schweiger erzählt die ganz besondere Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und und ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden), der an Alzheimer erkrankt ist.

Die Tragikomödie "Honig im Kopf" von und mit Till Schweiger erzählt die ganz besondere Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und und ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden), der an Alzheimer erkrankt ist. © Warner Bros.

Von einer Filmbiographie über Stephen Hawking bis zu einer Tragikomödie mit Till Schweiger und Dieter Hallervorden: impulse.de zeigt die Kinostarts der kommenden Woche.

Exodus: Götter und Könige“: Ridley Scotts Bibelepos

Der junge ägyptische Feldherr Moses (Christian Bale) erfährt vom Schriftgelehrten Nun (Ben Kingsley) seine eigentliche Berufung: Er soll das Volk der Israeliten aus der Sklaverei ins Gelobte Land führen. Gegen den Widerstand von Pharao Ramses erfüllt Moses seinen Auftrag bis zum Showdown am Roten Meer. Mit einem Budget von rund 140 Millionen Dollar hat der britische Regisseur Ridley Scott („Gladiator“) die biblische Geschichte vom Propheten Moses neu verfilmt. Oscarpreisträger Christian Bale meistert die Mammutrolle in dem opulent ausgestatteten 3D-Bibelepos souverän.

 

  • Exodus: Götter und Könige, USA 2014, 150 Min.
  • FSK: ab 12
  • Regisseur: Ridley Scott
  • Schauspieler: Christian Bale, Joel Edgerton, Ben Kingsley, John Turturro, Sigourney Weaver u.a.

 


 

„Honig im Kopf“ – Tragikomisches von Til Schweiger

Ein typischer Til-Schweiger-Film – und doch anders. Mit seinem neuen Werk „Honig im Kopf“ liefert der Kinostar, der auch diesmal als Produzent, Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller antritt, keine Liebeskomödie ab. Seine Tragikomödie „Honig im Kopf“ hat gleichermaßen lustige wie bewegende Momente, denn diesmal befasst sich Schweiger mit dem Thema Alzheimer. Erkrankt daran ist Amandus, der Großvater der elfjährigen Tilda. Und während sein Sohn schon nach einem Heim sucht, entführt Tilda kurzerhand ihren Opa nach Venedig. Die Hauptrolle überlässt Schweiger diesmal seiner Tochter Emma als Tilda und dem beeindruckenden Dieter Hallervorden als Amandus – ein überzeugendes Opa-Enkel-Gespann.

 

  • Honig im Kopf, Deutschland 2014,139 Min.
  • FSK: ab 6
  • Regisseur: Til Schweiger
  • Schauspieler: Til Schweiger, Dieter Hallervorden, Emma Schweiger, Jeannette Hain u.a.

 


 

„Entdeckung der Unendlichkeit“ – Biopic über Stephen Hawking

Egal, ob man sich nun für Physik interessiert – Stephen Hawking kennt jeder. Zum einen weil es dem britischen Astrophysiker gelingt, komplexe Zusammenhänge einfach zu erklären.
Zum anderen weil der heute 72-Jährige seit 50 Jahren unermüdlich forscht, obwohl die Nervenkrankheit ALS seinen Körper zusehends bewegungsunfähig gemacht hat. James Marsh erzählt in dem bewegenden Wohlfühlfilm „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ von diesem Leben, das in seiner Einzigartigkeit ebenso viel Allgemeines bietet: den Kampf um die Liebe und gegen die Krankheit. Grandios gespielt von Eddie Redmayne als Stephen und Felicity Jones als seine Frau Jane.

 

  • Die Entdeckung der Unendlichkeit, GB 2014, 123 Min.
  • FSK: ab 0
  • Regisseur: James Marsh
  • Schauspieler: Eddie Redmayne, Felicity Jones, David Thewlis, Emily Watson u.a.

 


 

„Voll verhext“ – Bibi und Tina mit wenig Zauberei und viel Pubertät

Pferde, Zauberei und ein Abenteuer: Im zweiten Teil der Hörspielverfilmung „Bibi & Tina: Voll Verhext“ lösen die beiden Freundinnen einen Kriminalfall auf Schloss Falkenberg. Zusammen mit ihrer Freundin Tina macht Hexe Bibi Blocksberg Ferien auf einem Reiterhof und verliebt sich in den Jungen Tarek. Wenig Zauberei, dafür Choreographie und viele Gesangseinlagen. Regie führte wie schon im ersten Teil Regisseur Detlev Buck.

 

  • Bibi & Tina: Voll Verhext, Deutschland 2014, 106 Min.
  • FSK: ab 0
  • Schauspieler: Lina Larissa Strahl, Lisa-Marie Koroll, Michael Maertens, Mavie Hörbiger u.a.

 


 

„Café Olympique“: Komödie um eine Dame in den besten Jahren

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag ist Ariane ganz allein – alle haben sie abgesagt, von den Kindern bis zu den Freunden. Dabei waren die Kerzen auf dem Kuchen schon angezündet. Also setzt sich die mittelalte Dame in ihr Auto und düst gen Marseille, um sich am Meer etwas Gutes zu tun. Der Zufall verschlägt sie ins Café Olympique, einem idyllischen und abgelegenen Bistro, wo ein bunter Haufen an Individualisten und Originalen und auch eine sprechende Schildkröte auf die Protagonistin warten. Von Regisseur Robert Guédiguian stammen Filme wie „Der Schnee am Kilimandscharo“, in der Hauptrolle der Ariane ist Guédiguians Ehefrau, die französische Schauspielerin Ariane Ascaride zu sehen.

 

  • Café Olympique, Frankreich 2014, 92 Min.
  • FSK: ab 6
  • Regisseur: Robert Guédiguian
  • Schauspieler: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan u.a.

 


 

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