Filmstarts der Woche Dieser Film lässt sie in 400 Metern Höhe auf dem Drahtseil balancieren

The-walk

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Nichts für Menschen mit Höhenangst: In "The Walk" spaziert ein Mann zwischen den Twin Towers. Außerdem im Kino: "A Perfect Day" mit Benicio del Toro und eine Doku über Malala.

„The Walk“: Atemberaubender Drahtseilakt zwischen den „Twin Towers“

Früh am 7. August 1974 lief ein Mann auf einem Seil in atemberaubender Höhe zwischen den beiden gewaltigen Türmen am neuen World Trade Center in New York hin und her: Der Franzose Philippe Petit 24-Jährige überquerte acht Mal den Abgrund – in 400 Meter Höhe, ohne Sicherungsseil.

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Der Film „The Walk“ schafft mehr, als nur die Geschichte des waghalsigen „Coups“ zu erzählen. Regisseur Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“, „Verschollen“) gelingt dank 3D-Technik etwas Außergewöhnliches: Er bringt die Zuschauer neben Petit auf das Dach des Wolkenkratzers und auf das Seil, lässt sie tief in die Häuserschlucht blicken und den Sonnenaufgang über New York erleben. Schauspieler Joseph Gordon-Levitt, der Petit spielt, wurde in die Kunst des Seiltanzes vom heute 66-jährigen Franzosen selbst eingeführt.

  • The Walk, USA 2015, 123 Min.
  • FSK o.A.
  • Regie: Robert Zemeckis
  • Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Sir Ben Kingsley, Ben Schwartz

„A Perfect Day“: Benicio del Toro arbeitet für die gute Sache

Irgendwo auf dem Balkan im Jahr 1995. Mambrú, der Zyniker B und Sophie arbeiten für eine nicht-staatliche Hilfsorganisation. Sie müssen die Wasserversorgung eines Dorfes wieder herstellen. Die Arbeit, die zunächst einfach erscheint, entpuppt sich als äußert kompliziert. Denn nicht nur einheimische Kriminelle und UN-Beamte erschweren den Entwicklungshelfern das Leben.

Der Film „A Perfect Day“ des Spaniers Fernando León de Aranoa ist eine Mischung aus Kriegsfilm, Tragikomödie und Roadmovie. Die richtige Dosierung zwischen den Genres ist nicht immer gelungen. Aber auch wenn manche Szenen etwas zu konstruiert wirken, bleibt der Film durchaus sehenswertes Kino. An der Seite von Oscar-Preisträger Benicio del Toro als Mambrú und Teamchef spielen Stars wie Tim Robbins, Mélanie Thierry und Olga Kurylenko.

  • A Perfect Day, Spanien, 2015, 105 Min.
  • FSK o.A.
  • Regie: Fernando León de Aranoa
  • Darsteller: Benicio del Toro, Olga Kurylenko, Tim Robbins

Sie will nicht schweigen: Doku über Malala

Erst 15 Jahre alt war Malala Yousafzai, als ein Taliban-Kämpfer ihr in den Kopf schoss. Der Grund: Das pakistanische Mädchen hatte auf ihr Recht auf Bildung bestanden und öffentlich gegen die Extremisten protestiert. Die bewegende und unterhaltsame Dokumentation „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ zeigt sie nicht nur als Trägerin des Friedensnobelpreises, die von Queen Elizabeth II. und US-Präsident Barack Obama empfangen wird, sondern auch als Teenager im englischen Birmingham mit den typischen Sorgen einer inzwischen 18-Jährigen.

Regisseur Davis Guggenheim und sein Team haben die fünfköpfige Familie in ihrem Haus in Birmingham ausführlich begleitet – beim Kochen, beim Spielen, beim Gebet. „Sie sind die offensten, liebenswertesten und lustigsten Menschen, die ich je erlebt habe“, sagt der Regisseur.

  • Malala – Ihr Recht auf Bildung, USA 2015, 87 Min.
  • FSK ab 12
  • Regie: Davis Guggenheim

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