Leben „Fifty Shades of Grey“, „Wild Card“ und „Natürliche Mängel“: Diese Filme starten diese Woche in den Kinos

Joaquin Phoenix als Larry "Doc" Sportello und Reese Witherspoon als  Detective Penny Kimball in "Inherent Vice - Natürliche Mängel".

Joaquin Phoenix als Larry "Doc" Sportello und Reese Witherspoon als Detective Penny Kimball in "Inherent Vice - Natürliche Mängel". © Warner Bros.

Vom Pseudo-SM-Streifen "Fifty Shades of Grey" bis zum Film Noir "Inherent Vice - Natürliche Mängel" mit Joaquin Phoenix als bekifftem Privatdetektiv: impulse.de zeigt die Filme, die diese Woche im Kino anlaufen.

„Fifty Shades of Grey“: Erster Teil der Erotik-Bestseller im Kino
 

Anastasia Steele, Studentin der englischen Literatur, lernt den erfolgreichen Geschäftsmann und Multimillionär Christian Grey bei einem Interview für die Uni-Zeitung kennen. Sie kommen sich näher, und die sexuell völlig unerfahrene Anastasia hat mit Christian den wohl einfühlsamsten ersten Sex, den sich eine junge Frau wünschen kann. Doch Grey will mehr: Romantik, Nähe, Kuscheln, das ist nichts für ihn. Er steht auf Sado-Maso-Spiele mit Gehorsam, Fesseln und Peitschen.

Mit der Hauptrolle der Anastasia gelang Regisseurin Sam Taylor-Johnson ein wahrer Glücksgriff. Dakota Johnson, Tochter der Hollywoodstars Melanie Griffith und Don Johnson, verkörpert perfekt das schüchterne und unbedarfte Mädchen. Große Augen, Pferdeschwanz, sinnliche, rote Lippen. Und die haben bei „Fifty Shades of Grey“ einiges zu tun: Ana, wie sie genannt wird, beißt sich immer wieder verlegen auf die Lippen, streicht mit der Zunge darüber oder knabbert verträumt-lasziv an einem Bleistift von Mr. Grey.

Wie man hier schon erahnen kann, lebt der Film von schmachtenden Blicken und kleinen Berührungen. Es gibt zwar die eine und auch die andere Sexszene. Doch bis auf nackte Hintern und Busen sieht man – nichts. Erst nach langen eineinhalb Stunden landen die Zwei dann endlich in Greys sogenanntem Spielzimmer voller SM-Ausstattung. Doch auch da passiert – wenig.

 

  • Fifty Shades of Grey, USA 2015, 125 Min.
  • FSK: o.A.
  • Regisseur: Sam Taylor-Johnson
  • Schauspieler: Dakota Johnson, Jamie Dornan, Luke Grimes u.a.

 


 

„Inherent Vice (Natürliche Mängel)“: Joaquin Phoenix als bekiffter Privatdetektiv
 

Regisseur Paul Thomas Anderson („There Will Be Blood“) nimmt die Zuschauer mit ins Kaliforniern von 1970. Der ständig bekiffte Privatdetektiv Larry „Doc“ Sportello (Joaquin Phoenix) muss drei Fälle auf einmal lösen. Seine Ex-Freundin sorgt sich um ihren Lover, ein Schwarzer sucht einen Neonazi, der ihm aus der gemeinsamen Zeit im Knast Geld schuldet, und eine ehemalige Heroinsüchtige glaubt, ihr toter Mann sei noch am Leben. „Doc“ bekommt es mit einem Drogenkartell, einem zwielichtigen Kult, einem rachsüchtigen Vater und einem Muskelpaket mit Hakenkreuz-Tattoo auf der Wange zu tun.

Anderson hat aus der Buchvorlage von Thomas Pynchon einen Film Noir mit Starbesetzung gemacht.

http://dpaq.de/MSbjm

 

  • Inherent Vice, USA 2014, 148 Min.
  • FSK: o.A.
  • Regisseur: Paul Thomas Anderson
  • Schauspieler: Joaquin Phoenix, Benicio Del Toro, Reese Witherspoon, Owen Wilson u.a.

 


Jason Statham kämpft sich durch „Wild Card“
 

Ex-Söldner und Gelegenheitsbodyguard Nick Wild ist gefrustet von seinem Leben in Las Vegas. Gerne möchte er nach Korsika – verzockt aber das Geld, das ihn dahin führen könnte. Zwischendurch hilft er seiner Ex-Freundin Holly, sich für eine Vergewaltigung zu rächen. Dadurch bekommt er es mit einem Clan brutaler Lakaien eines jungen Italieners zu tun.

Dieser Film sowie das jetzige Remake basieren auf dem Roman „Heat“ von Oscar-Preisträger William Goldman.

 

  • Wild Card, USA 2014, 93 Min.
  • FSK: ab 16
  • Regisseur: Simon West
  • Schauspieler: Jason Statham, Dominik García-Lorido, Michael Angarano u.a.

 


 

Isabelle Huppert und ihre „Sehnsucht nach Paris“
 

Zu Beginn ist die Liebe aufregend und wunderschön. Doch irgendwann flauen die Gefühle ab und die Gewohnheit schleicht sich ein. Was dann? So geht es der Französin Brigitte. Sie bricht aus ihrer Ehe aus und reist heimlich nach Paris, um sich in ein romantisches Abenteuer mit einem jungen Mann zu stürzen. Auch der charmante Jesper läuft ihr über den Weg und ist von ihr bezaubert. Was Brigitte nicht weiß: Ihr Ehemann Xavier ist ihr nachgereist und verfolgt die Amouren seiner Gattin, hin- und hergerissen zwischen Wut und Verzweiflung.

Isabelle Huppert und Jean-Pierre Darroussin spielen das Paar, das nach jahrzehntelanger Ehe entscheiden muss, was Liebe, Vertrauen und ihre vielen Erinnerungen noch wert sind. „Sehnsucht nach Paris“ verbindet französische Leichtigkeit mit Humor und großen Gefühlen.

 

  • Sehnsucht nach Paris, Frankreich 2014, 98 Min.
  • FSK: o.A.
  • Regisseur: Marc Fitoussi
  • Schauspieler: Isabelle Huppert, Jean-Pierre Darroussin und Michael Nyqvistr u.a.

 


 

„Manolo und das Buch des Lebens“: Mexikanischer Mythos in 3D
 

Schrill und bunt geht es zu in der Fantasiewelt des jungen Manolo: Wie alle Figuren aus „Manolo und das Buch des Lebens“ spaziert der musikalische Feingeist mit einem Riesenkopf und winzigen Gliedern durch die Welt. Er will das Herz seiner großen Liebe Maria gewinnen, doch die selbstbewusste Schönheit hat noch einen anderen Verehrer.

Basierend auf einem alten Mythos der Maya gerät Manolo in dem US-Zeichentrickfilm in eine abenteuerliche Reise zwischen Leben und Tod. Gesprochen werden die jungen Helden der zugleich liebevollen und etwas gruseligen Erzählung in 3D von Sänger Giovanni Zarrella (Manolo) und Schauspielerin Pegah Ferydoni (Maria).

 

  • Manolo und das Buch des Lebens, USA 2014, 97 Min.
  • FSK: ab 6
  • Regisseur: Jorge Gutierrez

 


 

„Ella und der Superstar“: Finnische Kinder-Komödie
 

Zum Jahresende 2013 kam in Deutschland „Ella und das große Rennen“ in die Kinos. Nun startet mit „Ella und der Superstar“ auf großer Leinwand eine weitere Verfilmung eines der Bücher des Schriftstellers Timo Parvela. Diesmal geht es um Pekka, der in Ellas Schule in der letzten Reihe hockt und überhaupt keine Lust auf Mathe und Ähnliches hat, stattdessen aber einen großen Traum: einmal ein richtiger Rockstar zu werden. Pekkas Lehrer aber besteht darauf, dass auch er das Einmaleins lernt und stellt der Klasse ein Ultimatum: Am 31. Mai findet ein Mathematiktest statt!

In Finnland gehören die Ella-Bücher übrigens zur Schullektüre.

http://dpaq.de/LUufH

 

  • Ella und der Superstar, Finnland 2013, 86 Min.
  • FSK: o.A.
  • Regisseur: Marko Mäkilaakso
  • Schauspieler: Marko Mäkilaakso, mit Freja Teijonsalo, Jyry Kortelainen, Jarkko Niemi u.a.

 


 

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