Leben Neu im Kino: The Expendables sind zurück

Freundlicher Empfang: The Expendables 3 mit vielen Stars

Freundlicher Empfang: The Expendables 3 mit vielen Stars

Schießwütige Stars, schaurige Jobaussichten und Malerisches vom Rhein: Die Kinostarts der Woche trösten über den schwindenden Sommer hinweg. Wir zeigen die Trailer im Überblick.

„The Expendables 3“: Noch mehr Stars und Muskeln für Stallone & Co.
Zum dritten Mal schlägt die Söldnertruppe um Sylvester Stallone mit geballter Muskelkraft zu. In „The Expendables 3“ schickt „Rambo“-Stallone als Anführer Barney Ross wieder seine bewährten Haudegen – Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Arnold Schwarzenegger – in den Kampf. Mitmischen dürfen dieses Mal auch: Antonio Banderas, Wesley Snipes und Harrison Ford. Mel Gibson gibt sein „Expendables“- Debüt als feindlicher Waffenhändler, der ausgeschaltet werden muss. Bruce Willis, der vor zwei Jahren noch in Teil 2 kämpfte, ist diesmal nicht mit von der Partie. Der Australier Patrick Hughes („Red Hill“) inszenierte das Action-Spektakel nach einem Skript von Creighton Rothenberger und Katrin Benedikt („Olympus Has Fallen“). (The Expendables 3, USA 2014, 126 Min., FSK ab 12)

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„Besser als nix“ – Schwarze Komödie im Bestattungsinstitut
Eigentlich sucht Außenseiter Tom nur einen Ausbildungsplatz, bei dem er Menschen helfen kann und nicht so viel reden muss. Dass er bei der Berufsberatung in Schwarz gekleidet erscheint, ist dabei aber vielleicht nicht unbedingt hilfreich. Am Ende geht er mit einem gewöhnungsbedürftigen Jobvorschlag: Bestattungsfachkraft. Mit „Besser als nix“ bringt Regisseurin Ute Wieland nach „Freche Mädchen“ erneut einen Jugendfilm auf die Leinwand. Die Tragikomödie um den 19-jährigen Tom (François Goeske), die ebenfalls auf einer Buchvorlage basiert, geht teils skurril, teils bedrückend mit dem Tod auf Tuchfühlung. (Besser als nix, Deutschland 2014, 97 Min, FSK ab 12)

 

Explosiver Drama-Thriller: „Sag nicht, wer du bist!“
Der weltweit von Kritikern als Wunderkind gefeierte kanadische Regisseur Xavier Dolan empfiehlt sich mit seinem vierten Langfilm „Sag nicht, wer du bist!“ als erfolgreicher Erbe von Spannungsexperte Alfred Hitchcock. Dolan erzählt mit sich in der Hauptrolle die Geschichte von Tom, der in ein unentwirrbares Gespinst aus Liebe, Lügen und Lastern gerät. Alles beginnt damit, dass der junge Mann zur Beerdigung seines Lovers aufs Land fährt. Erstaunt muss er feststellen, dass ihn niemand aus dessen Familie kennt. Die trauernde Mutter weiß nicht einmal, dass ihr Sohn schwul war. Nicht genug damit, beginnt am Grab des Toten eine mörderische Story um die dunklen Seiten sexueller Begierden. Dolans Thriller fasziniert nicht nur mit einer nervenzerrend spannenden Handlung. Vor allem beeindruckt eine Bildsprache, in der das Nicht-Gezeigte das Wesentliche erzählt. (Sag nicht, wer du bist!, Kanada, Frankreich 2013, 106 Min., FSK ab 16)

 

„Storm Hunters“: Hollywood wirbelt Mega-Tornados auf

Vor 18 Jahren wirbelte der Katastrophenfilm „Twister“ die Kinogänger auf. Nun macht es „Storm Hunters“ mit zerstörerischen Tornados, herumfliegenden Lastwagen und tödlichen Feuertrichtern nach. US-Regisseur Steve Quale verzichtet auf große Stars und auf eine tiefgehende Story. Hauptakteure sind Dutzende Spezialeffekte-Tornados, die eine Kleinstadt im Mittleren Westen der USA in Schutt legen. Professionelle Sturmjäger und ein paar durchgedrehte Amateure verfolgen die wirbelnden Wetterhosen, um spektakuläre Videos zu schießen, während die Bewohner ums Überleben kämpfen. Zu den Darstellern gehören Richard Armitage („Der Hobbit“) und Matt Walsh („Ted“). (Storm Hunters, USA 2014, 89 Min., FSK ab 12)

 

Appetitliche Wohlfühlkomödie: „Madame Mallory und der Duft von Curry“
Eine indische Immigrantenfamilie lässt sich in einem Städtchen im romantischen Südwesten Frankreichs nieder und eröffnet ein Restaurant mit Spezialitäten ihrer Heimat. Sehr zum Missvergnügen von Madame Mallory, die auf der anderen Seite der Straße einen eleganten Sterne-Gourmettempel führt. Es beginnt ein Küchenkrieg, der jedoch zum Glück zu einem politisch-korrekten und wünschenswert amourösen Ausklang kommt. Trotz mancher Zuckrigkeit gelingt Erfolgsregisseur Lasse Hallström eine appetitliche Wohlfühlkomödie mit den Stars zweier Welten: Helen Mirren und Om Puri. (Madame Mallory und der Duft von Curry, USA 2014, 117 Min., FSK ab 0)

 

„When Animals dream“: Gruseliges Coming-of-Age aus Dänemark
Die 16-jährige Marie lebt in einem Fischerdorf an der dänischen Nordküste. Ihre Mutter sitzt im Rollstuhl, der Vater kümmert sich um sie. Marie, die in einer Fischfabrik jobbt, stellt immer mehr beunruhigende Veränderungen an sich und ihrem Körper fest. Selbst ein Arzt vermag der verunsicherten jungen Frau nicht zu helfen, während Maries Vater versucht, sie vor den misstrauischen Blicken der Dorfbewohner zu schützen. Allmählich schwant der Teenagerin, dass sie ein dunkles Geheimnis mit ihrer Mutter verbindet. Bei „When Animals dream“ handelt es sich um das Spielfilmdebüt von Jonas Alexander Arnby. Das Horrordrama des Dänen lief 2014 im Wettbewerb der Semaine de la Critique bei den Filmfestspielen von Cannes. (When Animals dream, Dänemark 2014, 84 Min., FSK ab 16)

 

„Rheingold – Gesichter eines Flusses“ – Der Rhein von oben
Dem Rhein wird mit diesem Dokumentarfilm ein Denkmal gesetzt. Nach „Die Alpen – Unsere Berge von oben“ schwingen sich die Produzenten erneut in luftige Höhen. Das Naturepos aus der Vogelperspektive zeigt, wie der Rhein und seine Launen seit Jahrhunderten das Leben an seinen Ufern bestimmen. Sechs Länder verbindet der Fluss von der Quelle bis zur Mündung. Und zu jedem hat der Rhein – mit der sonoren Stimme von Schauspieler Ben Becker – eine Geschichte zu erzählen. Pate für den Film stand Richard Wagners Opernwerk „Rheingold“. (Rheingold – Gesichter eines Flusses, Deutschland 2014, 91 Min., FSK 0)

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