Leben Skurrile Idee: Wie ein Unternehmer die Pleitestadt Detroit mit Ziegen aufpolieren will

Ein amerikanischer Unternehmer will Ziegen als Landschaftsbauer einsetzen.

Ein amerikanischer Unternehmer will Ziegen als Landschaftsbauer einsetzen.© cc-content.net/Flickr/Lizenz: CC BY 2.0

Die einstige Autometropole Detroit verfällt zusehends. Ein amerikanischer Unternehmer will da Abhilfe schaffen - mit tierischer Unterstützung.

Not macht erfinderisch – und bringt den einen oder anderen auch auf skurrile Ideen: Mit tierischer Unterstützung will ein amerikanischer Geschäftsmann dabei helfen, die hoch verschuldete Pleitestadt Detroit wieder auf Vordermann zu bringen.

Der Plan von Unternehmer Mark Spitznagel: Er will im Sommer 60 Ziegen in Brightmoor – einem der am stärksten heruntergekommenen Stadtteile Detroits – grasen lassen. „Ziegen sind ein effektiver Weg, Landschaftsbau zu betreiben“, sagte Spitznagel der Zeitung „New York Times“. Seine Ziegen sollen in Detroit über verlassene Grundstücke wandern, dort Gras und abgestorbene Pflanzen fressen und so helfen, verwucherte Gegenden etwas zu verschönern.

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Arbeitslose als Ziegenbetreuer

Auch den Einwohnern soll der Plan helfen. Spitznagel will Arbeitslose einstellen, um die weidenden Ziegen zu betreuen sowie Ställe und elektrische Zäune zu bauen. Am Ende des Sommers will er die Tiere an Metzger aus Detroit verkaufen und die Erlöse der Stadt schenken.

Ob die skurrile Idee, die Spitznagel selbst als „urbanes Landwirtschaftsexperiment“ bezeichnet, in die Tat umgesetzt wird, ist momentan allerdings noch fraglich: Eine Genehmigung für das Projekt steht noch aus.

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