Kino-Highlights der Woche Überlebenskampf am Everest – und andere Filmstarts

Ein bildgewaltiger Film:  "Everest" ist jetzt im Kino zu sehen.

Ein bildgewaltiger Film: "Everest" ist jetzt im Kino zu sehen.© picture alliance / AP Photo

Am Donnerstag starten wieder viele neue Filme in den deutschen Kinos. Diese Woche: Der bildgewaltige Film "Everest", Daniel Brühl in der Kehlmann-Verfilmung "Ich und Kaminski" und ein Entführungsdrama.

„Everest“: Bildgewaltiges Drama mit Gyllenhaal und Knightley

Drama am Mount Everest: Als im Mai 1966 eine Gruppe Bergsteiger den höchsten Berg der Welt erklimmen will, schlägt das Wetter plötzlich um – und eine Tragödie beginnt. Ausgehend von dieser wahren Begebenheit erzählt der Isländer Baltasar Kormákur vom Überlebenskampf der Extremsportler. Der bildgewaltige Film ist prominent besetzt: Die Hauptrollen spielen Stars wie Jake Gyllenhaal, Josh Brolin, Keira Knightley und Jason Clarke. Regisseur Kormákur feierte mit dem Komödien-Drama „101 Reykjavik“ vor rund 15 Jahren seinen Durchbruch. „Everest“ eröffnete Anfang des Monats das Filmfestival in Venedig.

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  • Everest, USA/Großbritannien 2015, 122 Min.
  • FSK ab 12
  • Regie: Baltasar Kormákur
  • Darsteller: Jake Gyllenhaal, Jason Clarke, Josh Brolin, Keira Knightley

Kehlmann-Roman „Ich und Kaminski“ mit Daniel Brühl verfilmt

Zwei Egozentriker stacheln einander in „Ich und Kaminski“ an: hier der glücklose Kunstkritiker Sebastian Zöllner, da der vermeintlich blinde Maler Manuel Kaminski. Mit Daniel Brühl und Jesper Christensen in den Hauptrollen ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann geglückt. Das gegensätzliche Gespann erlebt in einer Art Roadmovie Höhen und Tiefen, aber auch gemeinsame, sinnliche Momente. Regisseur und Autor Wolfgang Becker und seinem Kollegen Thomas Wendrich ist es gelungen, sich an der Vorlage zu orientieren und zugleich eigene Wege zu gehen.

  • Ich und Kaminiski, Deutschland/Belgien, 120 Min.
  • FSK ab 6
  • Regie: Wolfgang Becker
  • Darsteller: Daniel Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar

Entführungsdrama „Captive“ als intensives Kammerspiel

Eine junge Witwe verliert wegen Drogensucht das Sorgerecht an ihrer Tochter. Am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen, wird sie zum Entführungsopfer – und merkt, dass sie sich ändern muss. Der Hollywoodfilm „Captive“ zeigt den Verbrecher und die Entführte in einem düstere Kammerspiel ohne großes Hollywood-Tamtam. Erst gegen Ende des Films wird eine kräftige Prise US-Pathos beigemischt. Hauptdarstellerin Kate Mara ist Serienfans wohl noch wegen ihrem Auftritt als Journalistin in „House of Cards“ bekannt.

  • Captive, USA 2015, 97 Minuten
  • Regie: Jerry Jameson
  • FSK ab 12
  • Darsteller: Kate Mara, David Oyelowo, Mimi Rogers und Michael Kenneth Williams

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