Urlaubsvorbereitungen So bereiten Sie Ihr Zuhause für Ihren Urlaub vor

Ein voller Briefkasten ist ein Zeichen für Einbrecher, dass die Besitzer im Urlaub sind. Bestellen Sie deshalb Zeitungen in der Zeit Ihres Urlaubs ab oder bitten Sie Freunde oder Nachbarn den Briefkasten zu leeren.

Ein voller Briefkasten ist ein Zeichen für Einbrecher, dass die Besitzer im Urlaub sind. Bestellen Sie deshalb Zeitungen in der Zeit Ihres Urlaubs ab oder bitten Sie Freunde oder Nachbarn den Briefkasten zu leeren.© Kai Remmers / dpa

Bevor der Urlaub beginnen kann, sollte man einiges erledigen, damit nach der Rückkehr nicht gleich wieder Stress ausbricht. So wehren Sie Einbrecher ab, senken Verbrauchskosten und vermeiden Ärger mit dem Vermieter.

Alles eingepackt? Zahnbürste, Badehose und den Bikini? Der Hund ist versorgt? Und was ist mit der Miete – wird die überwiesen? Wer holt die Post aus dem Briefkasten? Und was, wenn der Vermieter für einen Notfall in die Wohnung muss? Eine Checkliste der Erledigungen rund ums Haus für alle, die verreisen wollen:

Miete und Nebenkosten

Wer keinen Dauerauftrag hat und lange verreist, muss sicherstellen, dass alle Zahlungen für Miete und Nebenkosten sowie für Strom, Telefon, Gas und Versicherungen auch während des Urlaubs abgebucht oder überwiesen werden. Darauf weist der Deutsche Mieterbund Nordrhein-Westfalen hin. Das gilt natürlich auch für alle sonst noch offenen Rechnungen.

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Anschlüsse

Vor der Abreise sollten alle Fenster und Türen verschlossen werden. Wasseranschlüsse werden laut Deutschem Mieterbund NRW am besten abgesperrt und die Stecker von Fernseher, Radio und anderen Elektrogeräten aus der Steckdose gezogen. Das senkt den Energieverbrauch während der Abwesenheit.

Briefkasten und Rollläden

Einbrecher erkennen, wenn ein Haus leer steht. Daher lässt man am besten mit Hilfe von Zeitschaltuhren Lampen und das Radio immer wieder mal angehen. Nachbarn oder Bekannte sollten die Rollläden bedienen und den Briefkasten leeren. Und das Tor der leeren Garage wird am besten geschlossen, rät die Einbruchs-Initiative „Nicht bei mir“.

Für den Ernstfall ist es gut, eine Liste der eigenen Habseligkeiten zu erstellen. So lässt sich nach einem Einbruch feststellen, was gestohlen wurde. Das ist wichtig für Polizei und Versicherung. Am besten sollte man dazu Kaufbelege, Quittungen, Expertisen und Urkunden aufbewahren oder Beschreibungen erstellen mit Angaben zum Material, Maßen, Nummern-Codierungen, Hersteller und Typenangaben bei Geräten. Die Polizeiliche Kriminalitätsprävention der Länder und des Bundes empfiehlt, die Gegenstände auch zu fotografieren.

Anrufbeantworter und E-Mails

„Wir sind im Urlaub“ – eine solche Nachricht auf dem Anrufbeantworter ist schon fast eine Aufforderung an Einbrecher, vorbeizuschauen. Auch Abwesenheitsnachrichten des Mailpostfachs sind tabu. Die Zeitung wird am besten für den Urlaubszeitraum abbestellt oder umgeleitet, denn auch sie weist sonst auf die Abwesenheit der Hausbewohner hin. Apropos Briefkasten: Wie sieht es mit Bestellungen aus? Sind alle Päckchen angekommen? Falls nicht, sollte man einer Vertrauensperson eine Postvollmacht ausstellen oder das Paket an die Nachbarn umleiten.

Ersatzschlüssel

Für den Notfall muss ein Ersatzschlüssel hinterlegt werden – und Vermieter, Hausmeister oder Hausverwaltung müssen wissen, bei wem. Sie haben aber keinen Anspruch auf einen Wohnungsschlüssel, betonen die Experten des Deutschen Mieterbunds NRW. Gut ist es auch, einen Autoschlüssel bei Verwandten oder Bekannten zu hinterlassen, sollte man ohne den Wagen verreisen.

Putzdienst im Haus

Mieter müssen manchmal laut Hausordnung das Treppenhaus putzen, den Rasen mähen oder den Gehweg kehren. Wen der Dienst ausgerechnet während des Urlaubs trifft, muss sich um eine Vertretung kümmern. Denn der Vermieter kann seine Mieter diesbezüglich abmahnen und eine Frist für die Ausführung der Gemeinschaftsdienste setzen. Ein entsprechendes Urteil hat zum Beispiel das Amtsgericht Wiesbaden gefällt (Az.: 91 C 2213/99-19). Darauf weist der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen hin.

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